Lektüren im Unterricht - Unterstufe

Altersgemäße Literatur - fertig aufbereitet für den Unterricht

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Lektüren im Unterricht - Unterstufe

Altersgemäße Literatur - fertig aufbereitet für den Unterricht

Reihe
Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
23 Seiten (1,2 MB)
Verlag:
School-Scout
Auflage:
(2009)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
5-8
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Die Reihe “Lesen und Verstehen” gibt Ihnen alle notwendigen Unterrichtshilfen und Arbeitsblätter an die Hand, um eine Lektüre lehrplangerecht zu behandeln. Im Fokus steht dabei die möglichst selbstorganisierte Erarbeitung der Lektüre durch die Schüler.

Nach einem Lesetagebuch folgen zur Abfrage und Vertiefung des Leseverständnisses weitere Arbeitsblätter mit Aufgaben zur Lektüre, wie etwa Quizfragen, sowie Kreuzworträtsel und ein Lückentext. Den Abschluss bildet eine ausgearbeitete Beispielklassenarbeit mit Erwartungshorizont und Musterlösung.

Die beigefügten Vorlagen können direkt im Unterricht eingesetzt werden. Ein strukturierter und differenzierter Leseprozess wird dadurch angeleitet, die weitere Bearbeitung im Unterricht maßgeblich erleichtert.

Die folgenden 8 Materialien sind in dieser Reihe verfügbar:

Typ Nr Titel Seiten Preis
58660 "Momo" von Ende - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Momo”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt & Nebenfiguren
  • Klassenarbeit
  • Musterlösungen

Textauszug:

Vorwort

Michael Endes Roman „Momo“ erzählt die Geschichte eines kleinen Mädchens, das die Erwachsenen vor den Zeitdieben bewahrt. Diese wollen die Menschen dazu zwingen, einen immer größeren Teil ihres Lebens hektischer Arbeit zu widmen. Der Roman ist mit weltweit über 7 Millionen verkauften Exemplaren ein noch immer äußerst erfolgreiches Jugendbuch, das 1974 und damit ein Jahr nach seinem Erscheinen wohl nicht zu Unrecht mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Es verbindet eine spannende, phantasievolle Geschichte um sympathische Protagonisten mit grundsätzlichen Fragen darüber, wie wir leben und in Zukunft leben wollen. Die enthaltene Gesellschafts- und vor allem Finanzwirtschaftskritik hat leider bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern (SuS).

Charakterisierung der Hauptfigur Momo

Momo ist die Hauptfigur von Michael Endes Erzählung. Sie ist ein kleines Mädchen, ca. acht Jahre alt, mit pechschwarzen Augen und Haaren und einem eigentümlichen Äußeren. Eines Tages taucht Momo in der Ruine des alten Amphitheaters am Stadtrand auf. Sie ist ganz allein, hat keine Eltern oder anderen Angehörigen. Die Erwachsenen und die anderen Kinder der Stadt beäugen das Kind zunächst misstrauisch und wollen es in einem Kinderheim unterbringen und in die Schule schicken. Als Momo dies aber ablehnt, beschließen sie sich gemeinsam um das kleine Mädchen zu kümmern.

Momo ist nicht sonderlich gebildet, aber sie besitzt eine besondere Gabe. Momo kann zuhören. Sie hat immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen und letztere kommen allein durch Momos Zuhören auf neue und weiterführende Gedanken. Weil Momo sich Zeit für die Menschen um sie herum nimmt, findet sie schnell Freunde und ist bei allen sehr beliebt.

Momos Gabe bringt das kleine Mädchen aber auch in das Visier der grauen Herren, die den Menschen der Stadt ihre Zeit stehlen wollen. Denn Momo macht genau das Gegenteil von dem, was die Zeitdiebe wollen. Statt immer schneller zu leben, Zeit zu rationalisieren und die alltäglichen Prozesse zu optimieren, nimmt Momo sich Zeit und zwar nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Mitmenschen.

Als die Zeitdiebe Momo fangen wollen, gelingt es Momo allerdings mit Meister Horas Hilfe und der seiner Schildkröte Kassiopeia zu entkommen. Und schließlich kommt dem unscheinbaren Kind sogar die Rolle zu, die Menschen aus den Fängen der Zeitdiebe zu befreien.

37 ab € 7,99
59382 "Damals war es Friedrich" von Richter - Lesen und verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Damals war es Friedrich”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt & Nebenfiguren: Friedrich, der Erzähler, die Eltern u.a.
  • Klassenarbeit
  • Musterlösungen

Textauszug:

Vorwort

Der Roman „Damals war es Friedrich“ erzählt von zwei Jungen, die im selben Haus aufwachsen und gemeinsam die Schule besuchen. Jeder von ihnen wird als Einzelkind von liebevollen Eltern aufgezogen und allmählich beginnt eine tiefe Freundschaft zwischen den Jungen und ihren Familien.

Doch Friedrichs Familie ist jüdisch und der sich an Macht gewinnende Nationalsozialismus beginnt seine Schatten über die Freundschaft der Jungen zu werfen. Friedrichs Freund kann ihm immer weniger zur Seite stehen und ist den Geschehnissen seiner Zeit mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Der Autor Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren und arbeitete vorwiegend wissenschaftlich. Zusätzlich schrieb er zahlreiche Bücher sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene, bis er im November 1993 verstarb.

Der Roman kann zum Teil autobiografisch betrachtet werden, da der Erzähler aus der Ich-Perspektive von den Geschehnissen berichtet. Sein Name fällt jedoch zu keinem Zeitpunkt, eine endgültige Festlegung ist auch deshalb nicht möglich.

Im Zusammenhang mit dem Roman „Damals war es Friedrich“ sind zwei weitere wichtige Werke Richters zu nennen: „Die Zeit der jungen Soldaten“ und „Wir waren dabei“, die ebenfalls vom zweiten Weltkrieg und dem Schrecken des NS-Regimes erzählen.

Charakterisierung der Hauptfiguren

Friedrich:

Friedrich ist der gleichaltrige Freund des Ich-Erzählers und ein Einzelkind. Er wohnt mit seiner Familie in der Wohnung über der des Ich-Erzählers. Er ist, wie seine Eltern, Jude und versteht sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gut mit dem Ich-Erzähler. Die beiden werden Freunde. Der Leser erfährt über ihn etwas über jüdische Traditionen und das jüdische Leben.

Friedrich im Verlauf des Romans:

Friedrich wächst als Einzelkind von liebevollen und fürsorglichen Eltern auf. Im Alter von vier Jahren schließt er mit dem Ich-Erzähler Freundschaft, die bis zum Ende des Romans bestehen bleibt. Zu Beginn geht er auf eine Schule mit dem Erzähler, erst als Hitler die Judenverfolgung vorantreibt muss er auf eine jüdische Schule wechseln. Er bleibt mit seiner Familie lange über der Wohnung des Erzählers wohnen, muss sich aber immer häufiger verstecken. Während des Pogroms ist Friedrich nicht in der Wohnung und entkommt deswegen einer anschließenden Verhaftung. Friedrich stirbt mit etwa 14 während eines Bombenangriffs, da er aufgrund seiner jüdischen Abstammung von Herrn Resch nicht in den Luftschutzbunker gelassen wurde.

Resümee:

Friedrich durchläuft die Entwicklung eines ganz normalen Jungen, bis ihn die Kriegswirren aus seiner Kindheit reißen. Diese Zeit verändert ihn und aus dem klugen Jungen wird ein verbitterter Jugendlicher, der um sein Leben kämpfen muss. Die Freundschaft zum Erzähler der Geschichte bleibt zwar bestehen, leidet jedoch ebenfalls, da Friedrich sich nicht mehr bedenkenlos in der Öffentlichkeit zeigen darf.

47 ab € 9,99
61281 "Rico, Oskar und die Tieferschatten" von Steinhöfel - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Rico, Oskar und die Tieferschatten”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Ausführliche Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt & Nebenfiguren wie Rico, Oskar, Herr Westbühl etc.
  • Klassenarbeit mit Erwartungshorizont
  • Musterlösungen

Textauszug:

Die Erzählung ist wie das Ferientagebuch aufgebaut, das Rico über die Sommerferien für seinen Lehrer, Herrn Wehmeyer, verfassen soll. Mindestens 10 Seiten sollten es werden, ab 20 gäbe es eine Belohnung, so der Anreiz für Rico. Jedes Kapitel ist ein Tag oder eine bestimmte Tageszeit und gliedert so auch die Erzählung. Von Samstag bis Donnerstag erzählt Rico, was er so alles erlebt und darüber hinaus auch seinen Ferienalltag und alle Abenteuer. Besondere Begegnungen, wie beispielsweise das Aufeinandertreffen mit Oskar oder die Nachrichtensendung bei Frau Dahling, bekommen ein eigenes Kapitel, welches dann jeweils mit „Immer noch Dienstag“ oder „Fast schon Mittwoch“ vom Rest der täglichen Erzählung abgetrennt wird. Bei der Inhaltsbeschreibung werden die Kapitelüberschriften, die Rico für sein Ferientagebuch nutzt, beibehalten und sollen zur Orientierung dienen.

Charakterisierung der Hauptfiguren

Rico Doretti

Ricos vollständiger Name lautet Frederico Doretti. Rico wohnt mit seiner Mutter in einer kleinen Wohnung in der Dieffe 93. Er sagt über sich selbst, er sei tiefbegabt und dass er zwar viel denkt, dafür aber manchmal sehr lange braucht. In seinem Kopf dreht sich ständig eine Bingotrommel, wie Rico das nennt und manchmal dreht sich diese zu schnell oder läuft heiß und dann ist das mit dem Denken sehr schwierig. Da er etwas langsam im Kopf ist, besucht er ein Förderzentrum und keine reguläre Schule, er mag es jedoch nicht, wenn er als behindert bezeichnet wird.

In dem Haus, in dem er mit seiner Mutter wohnt, wohnen mehrere Mietparteien. Mit einigen kommt er sehr gut aus, mit anderen weniger. Am liebsten geht er zu Frau Dahling, die ihm Müffelchen (belegte Brote) macht und mit ihm Liebesfilme oder Krimis schaut. Sie kümmert sich um Rico, wenn seine Mutter mal länger weg muss. Am liebsten guckt Rico Krimis mit Miss Marple.

Gegenüber von seinem Kinderzimmerfenster steht das leere Hinterhaus, das nach einer Gasexplosion wegen Einsturzgefahr geschlossen wurde. Nachts geistern dort die Tieferschatten herum, vor denen Rico sehr viel Angst hat. Manchmal kann er sie von seinem Fenster aus sehen und dann kann er nicht mehr einschlafen.

Ricos Vater starb bei einem Angelunfall und seitdem ist seine Mutter mit ihm alleine. Er redet nicht gerne darüber, allenfalls mit jemandem, dem er vertraut und der sein Freund ist. Da Oskar zunächst ein fremder Junge ist, erzählt Rico ihm nicht, was mit seinem Vater passiert ist.

Oskar

Oskar ist etwas jünger als Rico, kleiner als dieser und ein hochbegabtes Kind. Er wird von seinem Vater alleine aufgezogen und läuft aus Vorsicht mit einem Motorradhelm durch die Gegend. Oskar weiß viel und macht sich darum auch um viele Dinge Sorgen und Gedanken. An jeder Ecke sieht er eine Gefahr lauern.

Oskar hat es sich in den Kopf gesetzt, den Aldi-Entführer zu entlarven und trifft auf Rico, weil er die Spur des Entführers bis zu dessen Haus zurückverfolgt hat. Er benutzt Rico zunächst, um näher an den Entführer heranzukommen, was ihm schließlich gelingt, indem er selbst entführt wird. Er reißt das rote Ansteckflugzeug mit dem abgebrochenen Flügel von seinem T-Shirt, als der Entführer ihn ins Hinterhaus verschleppt, um eine Spur zu hinterlassen, die tatsächlich von Rico gefunden wird.

45 ab € 9,99
64726 "Emil und die Detektive" von Kästner - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Emil und die Detektive”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Ausführliche Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt- & Nebenfiguren wie Emil Tischbein, Pony Hütchen etc.
  • Klassenarbeit mit Erwartungshorizont
  • Musterlösungen

Textauszug:

Vorwort

In dem Kinderbuch „Emil und die Detektive“ wird die Welt, wie sie von Kindern gesehen und erlebt wird, in den Mittelpunkt gestellt. Der Roman erzählt die Geschichte eines Schülers, der seine Ferien in Berlin verbringen soll. Während der Fahrt mit der Bahn werden dem Schüler 140 Mark gestohlen. Daraufhin verdächtigt der Schüler einen mitreisenden Erwachsenen und verfolgt diesen. Anstatt sich an die Polizei zu wenden, findet der Schüler ein weiteres Kind in der Stadt. Die beiden freunden sich an und können schließlich den Dieb überführen. Bei dem Mann handelt sich um einen gesuchten Bankräuber, sodass die beiden Jungen eine Belohnung erhalten.

Der Roman „Emil und die Detektive“ wurde im Jahr 1929 veröffentlicht und gilt als das erfolgreichste Kinderbuch Erich Kästners. Es wurde in 30 Sprachen übersetzt und erlangt dadurch internationale Bekanntheit. Außerdem wurde der Roman bereits mehrfach erfolgreich verfilmt.

Charakterisierung der Hauptfigur Emil Tischbein

Emil Tischbein lebt mit seiner Mutter allein in Neustadt. Emil ist ein höflicher Junge. Außerdem hängt er sehr an seiner Familie. Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass er zu seiner Großmutter nach Berlin fahren möchte. Weiterhin ist Emil ein pflichtbewusster und fürsorglicher Sohn. Er kümmert sich um seine Mutter, wenn es ihr schlecht geht oder sie krank ist. Das Verhältnis zu seiner Mutter ist insgesamt sehr gut. Zu den Kunden seiner Mutter, die als Friseurin arbeitet, ist Emil stets höflich. Auch in der Schule ist er vorbildlich. Er schreibt gute Noten und übt regelmäßig für die Schule. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Emil als Musterknabe beschrieben wird.

Auf dem Weg nach Berlin ist er einen kurzen Moment unaufmerksam und fällt auf Herrn Grundeis herein, der ihm Geld klaut, das Emil von seiner Mutter bekommen hatte, um es seiner Großmutter zu übergeben. Als Emil feststellt, dass das Geld weg ist, ist er sehr traurig und fängt an zu weinen. Dabei denkt er vor allem darüber nach, dass seine Mutter für das Geld sehr hart gearbeitet hat und er schämt sich, dass er das Geld nun verloren hat. Anstatt wieder zurückzufahren, fasst Emil allerdings den Entschluss, den Dieb in der Großstadt Berlin zu suchen. Das zeigt, dass Emil ein mutiges und selbstbewusstes Kind ist. Durch seine Intelligenz gelingt es ihm, bei Gustav und dessen Freunden Unterstützung für sein Vorhaben, den Dieb zu fassen, zu finden. Sein Mut zeigt sich auch darin, dass er zum Ende der Geschichte in einer Bankfiliale Herrn Grundeis schließlich vor allen versammelten Kunden und Mitarbeitern als Dieb bezeichnet. Auch von erwachsenen Autoritätspersonen, wie Polizisten oder Lehrern, lässt sich Emil Tischbein ungern etwas sagen. Er hat Angst vor einem bestimmten Kommissar in Neustadt und er hört auch auf seine Lehrer. Aber er ist in der Lage, obwohl er ein Kind ist, seine eigene Meinung effektiv zu vertreten.

Weiterhin ist Emil Tischbein ein loyaler und zuverlässiger Freund. Er versteht sich sehr gut mit Gustav und den anderen Detektiven in Berlin. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihm und Gustav. Bei Streitigkeiten zwischen den Freunden ist Emil in der Lage, zu schlichten und die Kinder wieder zur Ruhe zu bringen. Auch sein Kontakt zum Professor, einem Helfer der Detektive, ist sehr gut.

Insgesamt kann Emil Tischbein als höflicher, intelligenter und mutiger Junge bezeichnet werden. Anstatt in einer Krisensituation auf die Hilfe von Erwachsenen zu hoffen, ergreift er selbst die Initiative, fasst den Entschluss, den Dieb auf eigene Faust zu fassen und hat mit seinem Handeln Erfolg. Die Motivation, die Emil antreibt, ist vor allem die Liebe zu seiner Mutter. Als Hauptfigur hat Emil Tischbein die wichtigste Rolle in dem Kinderbuch, was darauf schließen lässt, dass Erich Kästner durch sein Buch auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Kindern aufmerksam machen möchte.

43 ab € 9,99
65271 "Der Schatz auf Pagensand" von Timm - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Der Schatz auf Pagensand”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Ausführliche Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt & Nebenfiguren wie Benno, Jutta, Georg, Jan, König von Albanien etc.
  • Klassenarbeit mit Erwartungshorizont
  • Musterlösungen

Textauszug:

Vorwort

„Der Schatz auf Pagensand“ von Uwe Timm handelt von vier Freunden, die sich mit einem Segelschiff auf Schatzsuche entlang der Elbmündung begeben. Den Schatzsuchern kommen schießwütige Ganoven in die Quere und dazu erleiden sie noch Schiffbruch vor einer Insel. Im Laufe der abenteuerlichen Schatzsuchergeschichte geht es um Freundschaft und das erste Verliebtsein, womit viele interessante Anknüpfungspunkte für Unterrichtsdiskussionen gefunden werden können. Aufmachung und Stil des Buches wirken dabei nicht gekünstelt oder belehrend und die spannende Geschichte weckt sehr schnell das Interesse der Schülerinnen und Schüler (SuS). Sie eignet sich somit wunderbar für den Einsatz in der Schule.

Charakterisierung der Haupt- und Nebenfiguren

Benno

Benno ist 13 Jahre alt. Er hat braunes, strubbeliges Haar und braune Augen. Er trägt gern kurze Hosen. Benno ist ein Junge, der sehr viel Phantasie besitzt. Außerdem ist er meistens fröhlich und hat viele Ideen. Benno scheint in seiner eigenen Welt zu leben und erzählt gern Geschichten. Benno gilt vor allem in der Klasse als Geschichtenerzähler, dem niemand mehr etwas glaubt. Er verdreht Tatsachen und schmückt sie mit seiner Fantasie aus. Sein Vater habe einen Schlüssel, „mit dem er die ganze Stadt verdunkeln könne“ (S.19). Doch Bennos Vater arbeitet bei einem Elektrizitätswerk und besitzt gar keinen besonderen Schlüssel. Ein anderes Mal erzählt Benno von seinem Taschenmesser, das er von einem „dicken reichen Schweizer“ (S.20) bekommen habe. Dieser fuhr mit einem schwarzen, riesigen und mit Heckflossen bestückten Chevrolet vor und schenkte Benno aus Dank ein Taschenmesser, weil Benno ihm die Schnürsenkel gebunden hatte, die er selbst nicht binden konnte. In Wirklichkeit bekam er das Taschenmesser von einem Bekannten, der Vertreter für Messer und Scheren ist.

Eine weitere Eigenschaft von Benno ist, dass es ihm egal ist, was andere über ihn denken. Dadurch, dass Benno ein Dickkopf ist, ist er hin und wieder leichtsinnig und bringt sich und andere schnell in Gefahr. Benno ist ein Junge, der sehr viel Kraft, Ausdauer und Entschlossenheit besitzt. Wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann möchte er diese Idee unbedingt in die Tat umsetzen und lässt sich von diesem Weg kaum noch abbringen. Das zeigt sich vor allem in seiner Begeisterung, den Schatz des alten Seeräubers Störtebeker zu finden. Um diesem Ziel näher zu kommen, studiert er alte Seekarten. Eine weitere Eigenschaft von Benno ist, dass er seine Mitmenschen im Laufe der Zeit von seinen Ideen überzeugen kann. So schafft er es, dass 3 Freunde ihn bei der Suche nach dem Schatz unterstützen. Nach den Sommerferien muss Benno die Schule wechseln, da er im Fach Deutsch vor allem mit der Rechtschreibung Probleme hat. In anderen Fächern ist Benno ein guter Schüler und wird häufig von seinen Lehrern gelobt. Auf dem Boot hat er vor allem die Aufgabe des Expeditionsleiters. Benno versteht sich sehr gut mit Jutta und am Ende der Erzählung bekommt Benno von Jutta einen Kuss.

40 ab € 7,99
66146 "Tintenherz" von Funke - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Tintenherz”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Ausführliche Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt- & Nebenfiguren wie Meggie, Mortimer, Staubfinger, Basta, Capricorn etc.
  • Klassenarbeit mit Erwartungshorizont
  • Musterlösungen

Textauszug:

Vorwort

„Tintenherz“ ist eine phantastische Geschichte. Es geht um das Mädchen Meggie und ihren Vater Mo, die aufgrund dessen besonderen Talentes in ein gefährliches Abenteuer geraten. Mo ist ein so großartiger Vorleser, dass er Figuren zum Leben erwecken kann. Einige aus dem Buch „Tintenherz“ herausgelesene Figuren verfolgen jedoch nichts Gutes und wollen Mo für ihre Zwecke missbrauchen. Der Roman ist der erste Teil einer Trilogie und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Der Jugendroman „Tintenherz“ ist primär ein Unterhaltungswerk, das jedoch Themen wie Verantwortung, Gerechtigkeit und Verrat enthält. Für Schülerinnen und Schüler bedeutet dies eine wertvolle Lektüre eines zwar Analysepotential enthaltenden, aber auch leicht verständlichen und die Lesefreude fördernden Romans.

Cornelia Funke ist 1958 in Dorsten geboren worden. Nach ihrem Abitur folgte eine Ausbildung zur Erzieherin. Während sie in diesem Beruf arbeitete, absolvierte sie ein Fachhochschulstudium im Bereich Gestaltung und begann bald, Kinderbücher zu illustrieren. Dabei entstand der Wunsch, selbst solche zu schreiben. Mit den Büchern „Die wilden Hühner“ und „Der Herr der Diebe“, welche auch verfilmt wurden, gelang ihr der internationale Durchbruch. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen honorieren ihre Werke. Die Illustrationen ihrer Kinder- und Jugendbücher gestaltet sie regelmäßig selbst, so auch in „Tintenherz“. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Los Angeles.

Charakterisierung der wichtigsten Figuren

Meggie

Meggie ist ein zwölfjähriges Mädchen mit einer großen Leidenschaft für Bücher. Mit fünf Jahren lernte sie das Lesen und liebt seitdem die gedruckten Geschichten. Meggie lebt zusammen mit ihrem Vater Mortimer, den sie „Mo“ nennt, in einem Haus voller Bücher. Ihre Mutter Teresa ist von Mo in die Welt von „Tintenherz“ hineingelesen worden, als Meggie drei Jahre alt war. Sie kennt sie von Fotos und weiß um die große Ähnlichkeit mit ihr. Meggie glaubt, ihre Mutter sei auf aufregenden Reisen, so wie Mo es ihr erzählt hat. Erst in Capricorns Gefangenschaft klärt ihr Vater sie über das Verschwinden ihrer Mutter auf (vgl. S. 155ff).

Das Verhältnis zwischen Meggie und ihrem Vater Mo ist sehr eng und harmonisch, ihre Leidenschaft für Bücher verbindet sie. Außerdem verfügen beide über die Fähigkeit, Gegenstände und Figuren aus Geschichten hervorlesen zu können. Meggie stellt diese Begabung jedoch erst während der Gefangenschaft in Capricorns Dorf fest (vgl. S. 388).

Meggie ist sehr intelligent und mutig. Sie will sich nicht aus den Gefahren, die von Capricorn und seinen Männern ausgehen, heraushalten. Von Beginn an ist sie skeptisch gegenüber Staubfinger (vgl. S. 15), weil sie das ihn begleitende Unheil erkennt. Als sie jedoch auf Staubfinger angewiesen ist, um zu Mo zu finden, entschließt sie sich pragmatisch, ihm zu vertrauen (vgl. S. 120). Während ihr Vater noch versucht, Meggie aus der ganzen Sache herauszuhalten, drängt sie ihn bereits, ihr alles zu erzählen, da sie stark genug ist, das zu verkraften und ihrem Vater helfen will, anstatt selbst beschützt zu werden (vgl. z.B. S. 33). So beschließt sie auch, sich selbst auf die Suche nach ihm zu machen, nachdem Capricorns Männer ihn mitgenommen haben (vgl. S. 92f.)

Während der Gefangenschaft in Capricorns Dorf macht Meggie sich in erster Linie Sorgen um ihren Vater (vgl. S. 451). Sie verhält sich trotz der widrigen Umstände sehr tapfer. So unternimmt sie einmal einen Fluchtversuch (vgl. S. 384) und bietet Capricorns Männern sowie Mortola immer wieder die Stirn (vgl. z.B. S. 402). Außerdem führt sie Fenoglios gefährlichen Plan aus, obwohl sie selbst große Angst hat. Ihr ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit lässt sie einerseits die rettenden Zeilen lesen, andererseits jedoch stoppen, als sie Capricorn durch ihre Worte töten soll (vgl. S. 540ff.).

51 ab € 9,99
66975 "Vorstadtkrokodile" von Max von der Grün - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Vorstadtkrokodile”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Ausführliche Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt & Nebenfiguren wie Kurt, Hannes, Olaf, Maria etc.
  • Klassenarbeit mit Erwartungshorizont
  • Musterlösungen

Textauszug:

Vorwort

„Vorstadtkrokodile. Eine Geschichte vom Aufpassen“ ist ein Kinder- und Jugendroman aus den 70er Jahren, die Inhalte sowie Figuren sind jedoch so aktuell wie nie zuvor. Ein paar Jungs und ein Mädchen gründen eine „Bande“, die gemeinsam ihre Freizeit verbringt. Der im Rollstuhl sitzende Nachbarsjunge Kurt möchte Teil der Gruppe werden und mit ihnen gemeinsam durch den Wald jagen und Rätsel lösen. Bis Kurt aber als derjenige akzeptiert wird, der er ist, ohne auf seine Behinderung reduziert zu werden, ist es ein langer Prozess. Sobald beide Seiten aufeinander zugehen, lösen sich die vermeintlichen Probleme wie von selbst und gemeinsam kommen sie einer kriminellen Bande auf die Spur, die die Polizei schon lange in Atem hält.

Der Roman spricht ein aktuelles Thema an und bietet daher großes Diskussions- und Analysepotential. Gleichzeitig spricht er auch weniger lesefreudige Schülerinnen und Schüler an, da die Geschichte mit einer einfachen, klaren Sprache sowie gut nachvollziehbaren Charakteren aufwartet.

Der Autor Max von der Grün hat das Buch seinem ebenfalls behinderten Sohn Frank gewidmet. In seinem erfolgreichen Romanen steht die Arbeiterschicht, der „einfache Mann“, im Mittelpunkt. Durch das NS-Regime vom Besuch einer weiterführenden Schule abgehalten, wurde er 1943 zum Kriegsdienst eingezogen. Nach mehrjähriger Kriegsgefangenschaft in den USA kehrte er nach Deutschland zurück und verdingte sich zunächst mit diversen Hilfstätigkeiten im heimatlichen Bayern, bis die Arbeitssuche ihn schließlich nach Dortmund verschlug. Dort arbeitete er als „Hauer“ im Bergbau und publizierte bald die ersten Romane. In den 60er Jahren führte eines seiner Bücher, welches die Bedingungen für die Arbeiter im Bergbau kritisierte, einerseits zu seiner Entlassung und andererseits zu seinem Durchbruch als Autor.

Charakterisierung der Hauptfiguren

Kurt

Kurt ist etwa zwölf Jahre alt und sitzt seit seinem vierten Lebensjahr im Rollstuhl. Als Kind fiel er so unglücklich eine Treppe hinunter, dass er seitdem querschnittsgelähmt und häufig auf Unterstützung angewiesen ist (vgl. S. 26f.). Nachdem er sich mit Hannes angefreundet hat, ist er oft mit den Krokodilern unterwegs. Richtig in die Bande aufgenommen, durch eine Mutprobe, wurde er jedoch nicht.

Kurt lebt mit seinen Eltern in der Silberstraße, von wo aus er einen Teil der alten Ziegelei einsehen kann. Durch sein Fernglas beobachtet er gerne, was in der Siedlung vor sich geht und kennt daher auch die Krokodiler (vgl. S. 33). Mit seinen Beobachtungen und Verdächtigungen, insbesondere gegenüber Franks Bruder Egon, geht er sehr besonnen um. Er äußert seinen Verdacht erst, als er sich ziemlich sicher ist, und er versucht, Frank aus der Sache herauszuhalten (vgl. z.B. S. 112f.S.). Dabei zeigt er sich als guter und loyaler Freund. Die Krokodiler schätzen Kurt insbesondere für seine cleveren Einfälle. Die Ideen zur Überwachung und schließlich zur Überführung der drei Diebe stammen von Kurt.

In seinem Rollstuhl fällt Kurt auf und kann vieles nicht so tun, wie seine neuen Freunde. Davon lässt er sich aber nicht abschrecken und begleitet die Krokodiler trotzdem in den Wald und zur alten Ziegelei. Mit auftretenden Schwierigkeiten, wie etwa dem Umgehen des Maschendrahtzauns, geht er dabei ganz pragmatisch (vgl. S. 69f.) um. Am Minigolfplatz spielt Kurt mit seiner Behinderung und nutzt diese so, dass der Platzbesitzer ein schlechtes Gewissen seiner Behindertenunfreundlichkeit wegen bekommt (vgl. S. 104).

Kurt ist genauso mutig wie die Krokodiler, etwa wenn er sich Egon und seinen Freunden in den Weg stellt (vgl. S. 129).

44 ab € 9,99
69108 "Level 4 - Die Stadt der Kinder" von Schlüter - Lesen und Verstehen
  • Didaktisches Vorwort
  • Lesetagebuch “Level 4 – Die Stadt der Kinder”
  • Verständnisfragen
  • Lektürequiz
  • Lückentext
  • Kreuzworträtsel
  • Ausführliche Inhaltsübersicht
  • Charakterisierung der Haupt & Nebenfiguren wie Ben, Frank, Jennifer, Thomas, Max etc.
  • Klassenarbeit mit Erwartungshorizont
  • Musterlösungen
47 ab € 9,99

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