20. Jahrhundert: Roter Oktober

Massenpropaganda während und nach der Russischen Revolution 1917

Blick ins Material

20. Jahrhundert: Roter Oktober

Massenpropaganda während und nach der Russischen Revolution 1917

Typ:
Unterrichtseinheit
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Geschichte
Klassen:
9-11
Schultyp:
Gymnasium

Im Februar 1917 endete nach 300 Jahren in Russland die Herrschaft der Romanows, im Oktober stürzten die Bolschewiki die Provisorische Regierung, ohne dass nur eines der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Probleme gelöst worden wäre, mit denen Russland seit langem kämpfte. Zugleich setzte ein verheerender Bürgerkrieg ein. Propaganda, um die Bevölkerung für die Unterstützung der Kommunistischen Partei und ihre Vorstellungen zu gewinnen, spielte daher eine unverzichtbare Rolle.

KOMPETENZPROFIL:
  • Klassenstufe: 9/10 (G8), 9–11 (G9)
  • Dauer: 7 Unterrichtsstunden
  • Kompetenzen: Propaganda erkennen und analysieren können
  • Thematische Bereiche: Oktoberrevolution, Bolschewiki, Kunst und Kultur für Propagandazwecke
  • Medien: Texte, Bilder, Plakate, Film

Lerngruppen stehen bei dieser Thematik heute nicht nur vor Sprachschwierigkeiten. Anders als in der Zeit von 1960 bis 1989 spielen in vielen Lehrplänen, die sich teilweise zunehmend nur auf deutsche Geschichte konzentrieren, das Zarenreich, die Revolutionen von 1917 und die Entstehung der UdSSR, geschweige denn der Marxismus-Leninismus eine Rolle. Die Lernenden sollten bereit sein, sich mit den Problemen einer ihnen möglicherweise völlig fremden Welt auseinanderzusetzen, zugleich auch Offenheit für die gegenseitige Beeinflussung von Politik und Kunst zeigen. Die einzelnen Materialien erfordern bzw. ermöglichen Einzelarbeit, Gruppenarbeit, die Diskussion innerhalb der Lerngruppe und kreative Gestaltung mittels der Zusatzaufgaben.

Dieser Beitrag ermöglicht den Lernenden, sich mit Grundzügen der Geschichte Russlands, vor allem mit seinen großen Problemen im 19. Jh. und zu Beginn des 20. Jh. und den „Revolutionen“ von 1917 vertraut zu machen und verschiedene Formen der Propaganda kennenzulernen, mit deren Hilfe die Bevölkerung auf eine neue Ideologie und auf erwünschte Verhaltensweisen eingeschworen werden sollte. Die Einbindung der Kunst in politische Belange ist, wie die vorangehenden Beiträge zur Propaganda gezeigt haben, keine Erfindung der Bolschewiki; die Versuche von Künstlern, mit ihren Werken politische und gesellschaftliche Veränderungen nicht nur zu interpretieren, sondern auch herbeizuführen, sind ausgesprochen aktuell.

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Material-Nr.: 75252

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