Mein lieber Martial … - Lektüren im Lateinunterricht

Wie Literaten miteinander umgehen

Blick ins Material

Mein lieber Martial … - Lektüren im Lateinunterricht

Wie Literaten miteinander umgehen

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Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
43 Seiten (1,2 MB)
Verlag:
RAABE
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Latein
Klassen:
9-10
Schultyp:
Gymnasium

„Mein lieber Günter Grass …“, so titelte „Der Spiegel“ 1995, um einen Höhepunkt im Konflikt zwischen dem „Literaturpapst“ Marcel Reich-Ranicki und dem Schriftsteller und nachmaligen Literaturnobelpreisträger Günter Grass zu inszenieren. Beide waren sich in anerkennender Antipathie verbunden und trugen ihre unterschiedlichen Vorstellungen von Literatur mit durchaus tief treffenden verbalen Attacken vor. Die vorliegende Reihe soll zeigen, dass derart heftige Konflikte kein Kennzeichen modernen Literaturbetriebs sind, sondern Bestandteil auch des antiken „Literaturbetriebs“. Von diesem Ansatz soll die Reihe zu der Diskussion führen, die Martial und seine Dichterkollegen über die Definition „guter“ Dichtung führten.

KOMPETENZPROFIL:
  • Klassenstufe/Lernjahr: 9 (G8)/10 (G9)
  • Dauer: 10 Unterrichtsstunden + LEK
  • Kompetenzen:
    • 1. Textkompetenz: Kenntnisse der Gattung des Epigramms und des Epos und ihrer maßgeblichen Kennzeichen
    • 2. Kulturkompetenz: Erfassen und Beurteilen des kaiserzeitlichen Kulturbetriebs, Erfassen und Beurteilen maßgeblicher popularphilosophischer Verhaltensnormen römischen Denkens
  • Thematische Bereiche: Römische Literatur und Dichtung (Epigramm)

Ausgehend von dem Spiegelcover von 1995 soll auch verdeutlicht werden, dass es sich um ein durchaus zeitungebundenes Phänomen des literarischen Betriebs handelt, zumal die Auseinandersetzung zwischen Grass und Reich-Ranicki auch in durchaus heftigen Worten geführt worden ist. Vor dem oben skizzierten Hintergrund ergibt sich die Auswahl der hier vorgelegten Texte: Es handelt sich um Epigramme Martials, in denen innerhalb des Buchwesens zu lavischer Zeit die Spannungen mit Konkurrenten, die Probleme und Eigenarten des zeitgenössischen Buchwesens und die programmatische Auseinandersetzung um die dichterisch-literarischen Ideale thematisiert werden. Daraus ergeben sich drei Gruppen von Epigrammen, die in drei Gruppen von Schülern mit unterschiedlichen Präferenzen bearbeitet werden sollen.

Zur Lerngruppe und thematischen Einbettung:

Die Materialien bieten sich besonders als Einstieg für die Auseinandersetzung mit Martial an. Sie kann auch als eigene vergleichsweise kurze Sequenz zu Martial genutzt werden. Die Gedichte sind so gewählt, dass sie als Anfangslektüre dienen können. So ergibt sich für die Lerngruppe, dass sie sich seit der fünften bzw. sechsten oder siebten Klasse (G8/G9) mit der lateinischen Sprache auseinandergesetzt und die Spracherwerbsphase abgeschlossen hat.

Diese Reihe ist in der 9. und 10. Jahrgangsstufe umgesetzt worden; innerhalb dieses Rahmens sollte die Lehrperson natürlich ihre Erwartungen dem Lernstand gemäß anpassen.

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Material-Nr.: 75234

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