Mobbing - Prävention und Intervention

Ein Praxisleitfaden für das Gymnasium

Blick ins Material

Mobbing - Prävention und Intervention

Ein Praxisleitfaden für das Gymnasium

Typ:
Ratgeber
Umfang:
111 Seiten (4,8 MB)
Verlag:
Persen
Autor:
Seitz, Stefan / Hiebl, Petra
Auflage:
1 (2012)
Fächer:
Fachübergreifend
Klassen:
5-10
Schultyp:
Gymnasium

Dieser Ratgeber / Lehrerratgeber soll Schulen und deren Schulfamilien unterstützen, Maßnahmen zur Mobbing, Prävention und Intervention anzubieten bzw. umzusetzen. Dadurch soll für Lehrer das Kerngeschäft Unterricht erleichtert werden und Schülern ein Lebens und Lernraum Schule gewährleistet werden, der ein intaktes Sozialgefüge aufweist und frei von Störquellen ist.

In den letzten Jahren ist das Thema Mobbing als eine Form der Gewalt an Schulen verstärkt in den Fokus gerückt. Dieser Ratgeber soll Lehrern im beruflichen Alltag helfen, Mobbing-Fälle zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. Hierzu muss man sich zuallererst mit den Hintergründen von Mobbing beschäftigen, um sich dadurch der verschiedenen Handlungsfelder bewusst zu werden. Eng verbunden mit der Frage wie man mit Mobbing-Fällen in der Schule umgeht und wie man sich zum Thema Gewalt in der Schule positioniert, ist vor allem die Frage danach, wie die Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen insgesamt nachhaltig verbessert werden kann.

Der Ratgeber will daher Interventionsmaßnahmen, aber auch die Prävention durch die Förderung sozialer Kompetenzen mit praxiserprobten Konzepten, vorstellen. Die Vorschläge sind an den Anforderungen des Schulalltags orientiert und können an die individuellen schulischen Situationen angepasst werden. Ziel von präventiven Maßnahmen bei Mobbing kann z. B. sein, Schutzfaktoren gegen Mobbing zu fördern, wozu Sozialkompetenz, Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit gehören. Dermaßen geförderte Schüler werden seltener gemobbt, schikanieren seltener andere und sehen seltener tatenlos zu, wie ein anderes Kind gemobbt wird.

Drei Handlungsfelder werden hier aufgezeigt:
  • Handlungsfeld Schule
  • Handlungsfeld Klasse
  • Prävention und Intervention auf Schülerebene

Als besonders wirkungsvoll im Anti-Mobbing-Prozess haben sich Mehr-Ebenen-Programme erwiesen, die die individuelle Schülerebene, die Klassenebene und die Schulebene mit einbeziehen; schließlich ist auch die Elternarbeit für eine nachhaltige Mobbing-Prävention von großer Bedeutung. An dieser Stelle soll die hohe Bedeutung des sozialen Umfelds betont werden. Kinder und Jugendliche befinden sich in einem fortlaufenden Austausch mit ihrer sozialen Umwelt; daraus resultieren ihre Einstellungen und ihr Verhalten. Verhalten kann verstärkt, verändert oder nachhaltig gefestigt werden. Dabei ist jeweils entscheidend, wie die erwarteten Konsequenzen einer beabsichtigten Handlung eingeschätzt werden. Inkonsistentes Verhalten der Mitschüler und auch der Lehrer kann unangemessenes Sozialverhalten in seinen Konsequenzen als positiv und erstrebenswert erscheinen lassen.

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Material-Nr.: 73537

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