Anwendung und Vergleich verschiedener Nachweisverfahren für Alkanole am Beispiel von Bier

Alkoholfreies Bier - alles nur Marketing?

Blick ins Material

Anwendung und Vergleich verschiedener Nachweisverfahren für Alkanole am Beispiel von Bier

Alkoholfreies Bier - alles nur Marketing?

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
22 Seiten (11,4 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2015)
Fächer:
Chemie
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

In der Einführungsphase gibt der Lehrplan in Nordrhein-Westfalen das Thema „Reaktionsfolgen aus der organischen Chemie“ vor. Innerhalb dieses Themenfeldes indet man als Vorschlag für eine geeignete Unterrichtsreihe das Thema „Vom Alkohol zum Aromastoff“. Auch in anderen Bundesländern, wie z. B. in Hessen, Berlin oder Bayern, wird zu Beginn der Einführungsphase bzw. der Jahrgangsstufe 10 das Thema „Alkohol“ behandelt, da es ideal an den Unterricht der Sekundarstufe I (im Rahmen einer integrierten Wiederholung) anknüpft und dieses inhaltlich wie methodisch vertieft. Zu Beginn dieser Reihe wird oft viel Wert auf den molekularen Bau der Alkoholmoleküle, die Nomenklatur der Alkanole sowie ihre lipophilen und hydrophilen Eigenschaften in Gegenwart von Wasser oder Alkanen gelegt. Das Vorkommen und die Herstellung von Alkoholen – z.B. in Form von Ethanol in Lebensmitteln – kommt häuig zu kurz.

Diese Unterrichtsreihe soll über den Kontext der Bierherstellung die Schüler dazu befähigen, sich mit industriellen Herstellungsverfahren zu befassen. Darüber hinaus lernen sie Nachweisverfahren für Alkohole kennen, die sie im Verlauf der Unterrichtsreihe anwenden und beurteilen. Nachweisverfahren sind grundlegende chemische Arbeitsweisen, die es gilt – insbesondere im Rahmen des Anfangsunterrichtes der Oberstufe – einzuführen und praktisch umzusetzen. Damit leistet dieser Beitrag einen großen Anteil für den Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung. Am Ende der Unterrichtsreihe sollen die Schüler gesellschaftsrelevante Fragen zum Thema „Versteckter Alkohol in Lebensmitteln“ anhand eines Zeitungsberichtes diskutieren. Somit öffnet dieser Beitrag die Tür zu anderen Wissenschaften, wie den Lebens- oder Geisteswissenschaften. Die analytische Chemie öffnet Zugänge zu grundlegenden Fach- und Vernetzungsstrukturen, wie Chemieunterricht wieder in die Lebenswelt der Schüler zurückgeführt werden kann. Darüber hinaus eröffnet dieser Beitrag auch die Möglichkeit, einen außerschulischen Lernort, wie den Besuch einer Brauerei, einzubinden.

Dauer: 6–8 Unterrichtsstunden (Minimalplan: 3 Unterrichtsstunden)

Das im Beitrag genannte Zusatzmaterial ist in der ZIP-Datei enthalten und für den Einsatz des Beitrages erforderlich.

Besonderheit: mit Gefährdungsbeurteilungen und Vorlage für eine Farbfolie

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Material-Nr.: 62571

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