Heinrich von Kleists "Die Marquise von O…" - Texterschließung

Sprache, Gesten und Gebärden

Blick ins Material

Heinrich von Kleists "Die Marquise von O…" - Texterschließung

Sprache, Gesten und Gebärden

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
47 Seiten (2,1 MB)
Verlag:
RAABE
Auflage:
1 (2021)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Die „Marquise von O…“ ist ein Klassiker der Schullektüren im Deutschunterricht der Oberstufe (Einführungs- und Qualifikationsphase) und gehört zu den Standardthemen im schriftlichen und mündlichen Abitur. Unterrichtliche Schwerpunkte sind neben inhaltlichen Aspekten („Doppelmoral der Gesellschaft“, „Emanzipation der Frau“) auch die sprachliche Gestaltung („sprachgeschichtlicher Wandel“) sowie ein Vergleich mit Éric Rohmers werktreuer Verfilmung von 1976.

Nach einem gemeinsamen Einstieg in der ersten Doppelstunde lesen die Lernenden die Novelle zu Hause bis zur 4. Stunde der Unterrichtsreihe. Bei nur 45 Seiten in der Reclam-Ausgabe ist dieses Pensum gut zu bewältigen. Begleitend zur häuslichen Lektüre lernen die Schülerinnen und Schüler in der 3. Stunde, den Text in digitaler Form als ihren Arbeitstext zu formatieren, zu strukturieren (Zwischenüberschriften, Inhaltsverzeichnis) und zu bearbeiten (Kommentare, Markierungen).

Übergeordnetes Thema der Unterrichtsreihe ist die sprachliche Gestaltung von Kleists Novelle. Dazu gehören drei methodische Schwerpunkte: digitale Tools, Propädeutik und kreatives Gestalten. Digitale Tools: Drei Arbeitsblätter leiten die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der Unterrichtsreihe an, den Text zunehmend komplexer mit digitalen Tools zu bearbeiten: von der Formatierung über die Kommentierung und Visualisierung des Textes hin zu sprachwissenschaftlichen Analyseverfahren und Untersuchungsmethoden (Lesbarkeitsindex, Schreibstilanalyse). Für die Arbeit mit diesen Tools ist es notwendig, dass die Lernenden ihren digitalen Arbeitstext grundsätzlich im Unterricht vor sich haben und dass eine Möglichkeit besteht, Ergebnisse für das Plenum elektronisch zu präsentieren (Beamer, Whiteboard). Propädeutik: Zur Beschreibung, Analyse und zum besseren Verständnis der bei Kleist dominierenden sprachlichen Handlungen dienen als propädeutische Verfahren die Sprechakt-Theorie (Austin/ Searle) sowie eine detaillierte Gesprächsanalyse. Kreatives Gestalten: Sowohl in der digitalen Textbearbeitung als auch in der sprachlich-inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Novelle können die Schülerinnen und Schüler eigene Vorstellungen umsetzen und präsentieren: Leerstellen füllen (Mutter-Vater-Gespräche), einen WhatsApp-Chat verfassen (der Graf und die Marquise im Garten) und Wortwolken erstellen.

KOMPETENZPROFIL:
  • Klassenstufe: S II
  • Dauer: 14 Unterrichtsstunden + LEK
  • Kompetenzen:
    • 1. Leseverstehen: Lektüre einer Ganzschrift;
    • 2. Schreiben: kreative Texte schreiben, größere Mengen von Informationen aus fiktionalen Texten zusammenfassen, fiktive Personen beschreiben;
    • 3. Medienkompetenz: Texte mit digitalen Elementen bearbeiten
  • Thematische Bereiche: Heinrich von Kleist, Novelle, Aufklärung, Klassik, Romantik, klassische Schullektüre, digitale Textbearbeitung

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Material-Nr.: 77509

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