Liebeslyrik (digital) erschließen

Schritt für Schritt zur Gedichtinterpretation

Blick ins Material

Liebeslyrik (digital) erschließen

Schritt für Schritt zur Gedichtinterpretation

Typ:
Unterrichtseinheit
Verlag:
RAABE
Auflage:
1 (2022)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Die vorliegende Unterrichtseinheit können Sie ab Klasse 9 einsetzen, da sie sich thematisch für diese Zielgruppe besonders eignet. Anhand der Materialien werden Struktur- und Schreibübungen zu den Schreibformen „Inhaltsangabe“ und „Gedichtinterpretation“ ein- und durchgeführt. In beiden Fällen stehen den Lernenden Checklisten zur Orientierung zur Verfügung.

Welche Kompetenzen vermitteln Sie?

Die Schülerinnen und Schüler
  • formulieren eigene Meinungen und begründen diese;
  • erschließen Textinhalte anhand von Lesestrategien;
  • verfassen eine Inhaltsangabe;
  • untersuchen Gedichte auf deren Beziehung zwischen Form und Inhalt;
  • deuten lyrische Texte (fragengeleitet) und verfassen einen Interpretationsaufsatz;
  • gestalten eigene Texte (mithilfe kreativer Verfahren);
  • nutzen digitale Medien zur Recherche, Planung, Durchführung, Sicherung und Überarbeitung.

Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Erstellung vielfältiger Schreibprodukte anhand ausgewählter Werke der Liebeslyrik. Hierbei steht die inhaltlich-formale Analyse im Vordergrund. Die Produktionsorientierung wird von Beginn an systematisch gefördert und kleinschrittig angebahnt. Das Formulieren von inhalts- und textbezogenen Wertungen und Deutungen trainieren die Lernenden ebenso wie die Verschriftlichung der Inhaltsangabe und die Gedichtinterpretation. Die individualisierte, auf die Lernenden bezogene Unterrichtsgestaltung wird mit digitalen Werkzeugen intensiviert und gesteuert.

Die Lernaufgaben orientieren sich dabei am 4K-Modell, einem Kompetenzmodell, das die späteren Anforderungen an Lernende im Berufsleben beschreibt und ein wesentliches Bildungsziel ist. Die Abkürzung steht für die überfachlichen Kompetenzen „Kreativität“, „Kollaboration“, „Kommunikation“ und „Kritisches Denken“. Das Modell wurde Anfang des 21. Jahrhunderts in den USA von der gemeinnützigen Organisation P21 entwickelt. Die Mitglieder der Organisation kommen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, der Politik und dem Bildungssektor. Ihr Modell wurden in verschiedene Schulcurricula integriert. In jüngerer Zeit wurde das Modell auch in Deutschland bekannt. Kritiker merken an, dass die im Modell beschriebene Kompetenzorientierung zu allgemein und unspezifisch sei, wobei vor allem ein unzureichender Aufbau fachlicher Wissensbestände in den Blick rückt. Dieser Kritikpunkt stellt sich dann als unbegründet heraus, wenn die Leitformulierungen des Modells als Grundlage genommen werden, kompetenzorientierte Lernaufgaben zu entwickeln, die sich an den KMK-Standards für den mittleren Bildungsabschluss orientieren. Hierbei liegt die Chance darin, schülerbezogene Lernarrangements zu gestalten, in denen klassische Schwerpunkte des Deutschunterrichts abgedeckt werden.

Neu ist in diesem Kontext der Einbezug digitaler Medien. Die Konzeption ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, ihre überfachlichen und fachspezifischen Kompetenzen gleichermaßen zu erweitern. Prozedurale und deklarative Wissensbestände stehen dabei in Rückbezug zueinander. Der prozedurale Aspekt des Kompetenzbegriffes wird insbesondere berücksichtigt, indem Lese- und Schreibtechniken kleinschrittig angebahnt und individuell reflektiert werden. Eine besondere Würdigung der einzelnen Schreibprodukte findet dadurch statt, dass Arbeitsergebnisse im Plenum geteilt und in der Hausaufgabe reflektiert werden. Zusammengefasst werden die digitalen Medien in der vorliegenden Unterrichtsreihe für die inhaltliche Erarbeitung ebenso genutzt wie als Mittel des kommunikativen Austauschs und der Gestaltung mehrdimensionaler medialer Produkte.

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Material-Nr.: 77248

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