Intensivkurs Rechtschreibung interaktiv - 5.-6. Schuljahr

Das Reparaturset für die Klassen 5 und 6

Blick ins Material

Intensivkurs Rechtschreibung interaktiv - 5.-6. Schuljahr

Das Reparaturset für die Klassen 5 und 6

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
114 Seiten (35,3 MB)
Verlag:
Kohl Verlag
Autor:
Schulze-Beiering, Stefan
Auflage:
2 (2020)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
5-6
Schultyp:
Gymnasium, Hauptschule, Realschule

Interaktive PDF+

Die interaktive Unterrichtseinheit (die komplette Einheit als einzelne interaktive Arbeitsblätter, die im PDF-Reader mit PC, Tablet oder anderen Geräten ausgefüllt und abgespeichert werden können – KEINE Zusatzprogramme notwendig!) bietet ein Förderprogramm zur Rechtschreibung, das den Schülern/innen ermöglicht, gezielt ihre Probleme anzugehen. Dazu gibt es im hinteren Teil eine Reihe von Tests, denen Übungen zugeordnet sind, die auf dem Laufzettel je nach Bedarf eingetragen und abgehakt werden sollen.

Zur genauen Zuordnung kann auch im Inhaltsverzeichnis angekreuzt werden. Die Schüler/innen arbeiten auf diese Weise in ihrem eigenen Profil. Das Inhaltsverzeichnis zeigt die systematische Einordnung aller wesentlichen Problembereiche auf der weiterführenden Schule. Stark verunsicherte Schüler/innen können daher die grundlegenden Kapitel bis hin zur Großschreibung komplett durcharbeiten, wobei sie auch zwischen den Kapiteln wechseln dürfen, wenn der sinnvolle Zusammenhang der einzelnen Übungseinheiten gewahrt bleibt. Die Seiten müssen immer von oben nach unten, die einzelnen Themen immer in der Reihenfolge der Seiten bearbeitet werden, also nicht zuerst hinten.

Bessere Rechtschreiber können ihre Schwächen punktuell beheben, wenn eine Lehrperson oder ein Elternteil die Zuordnung des Fehlers mit Hilfe der vorgegebenen Tests leistet.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei zunächst auf der Bildung der Wortkerne mit Kurz- und Langvokal. Schwächen in diesem Bereich verunsichern am meisten und hemmen die weitere Entwicklung. Sie rühren von der Methode her, die in der Grundschule den Schülern/innen das Schreiben nach Lauten beibringt. So haben die Schüler/innen oft keine festen Schemata ausgebildet und konstruieren immer neu; oder sie haben eine anfängliche Lautschreibung verinnerlicht und wiederholen immer die gleichen Fehler.

Es ist für sie schwierig, sich umzuorientieren. Die komplexe Anforderung des Schreibprozesses verlangt die ganze Aufmerksamkeit; dabei verfallen die Schüler/innen in die alten Schwächen. Dazu kommt, dass gerade der Bereich der Bildung der Wortkerne kompliziert geregelt ist. Hier ist es besonders schwer, die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Die Übungseinheit versucht, das Problem auf folgende Weise in den Griff zu bekommen: Erstens werden die Problembereiche genau gegliedert und unterschieden. Zum Beispiel ist der Bereich der Schreibweisen mit s, ss und ß in vier Felder unterteilt. Die Unterscheidung von das und dass kommt noch hinzu.

Das führt zu einer Regelvereinfachung und zu einer zuverlässigen Anwendung der vereinfachten Regel für den zugeordneten Bereich. Zugleich werden Ausnahmen und abweichende Fälle unterschieden und geübt. Wichtig bei der Anwendung einer Regel ist nicht nur ihre Kenntnis, sondern vor allem ihre Begrenzung. Viele Fehler entstehen ja dadurch, dass einzelne Regeln überstrapaziert und auf Bereiche ausgedehnt werden, für die sie nicht gelten, sondern eine andere Regel die Anweisung übernimmt. Regeln müssen immer mit ihrer Beschränkung angewendet werden. Auch darum ist eine genaue Gliederung vonnöten.

Zweitens orientieren sich die Übungen immer wieder am geschriebenen Wort oder an vorgegebenen Wortteilen, die sichere Schreibungen bieten. Lautformen und Regeln werden zwar zu Hilfe genommen, aber die eigentliche Sicherheit bietet der schriftliche Bestand, also die Wortschreibung selbst. Dazu gehört u. a. die Arbeit mit dem Wörterbuch. Geübt wird der häufig gebrauchte Wortschatz zuzüglich einer Reihe von Wortformen, die die Schüler erst entdecken. Bewusst schult dieses Übungsbuch also auch den sprachlichen und schriftlichen Ausdruck.

Dazu gibt es viele offene Schreibübungen. Die Schüler/innen sollen Ausdrücke formen, Sätze bilden, kleine und größere Texte schreiben, um die vorgegebenen Schreibweisen einzusetzen. Hier fordern und fördern die Übungen, dass die Schüler/innen ihr Augenmerk auf einen ausgewählten orthografischen Bereich legen. Sie üben also, den Schreibprozess mit gesicherten Wortschreibungen zu verankern, Stück für Stück, nicht alles auf einmal. Aus diesem Grund hat das Buch auch kein Lösungsheft. Die offenen Aufgabenformate lassen sich darin nicht abbilden. Auch stehen die Lösungen meist über der Aufgabe, müssen „nur“ umformuliert und eingebaut werden. Korrigiert und überprüft werden soll in der Regel durch einen kompetenten Helfer. Das können Lehrpersonen, Eltern oder ältere Schüler/innen sein. Dabei ist es wichtig, dass die frei geschriebenen Texte nicht auf alle Fehler hin korrigiert werden müssen und sollen. Es geht zunächst und in der Hauptsache um den konkreten Übungsbereich. Die Schüler/innen können nur Stück für Stück vorankommen. Sie sollen nicht wie im Diktat von der Fülle der rot angestrichenen Wörter erschlagen werden. Der kompetente Helfer sollte auch immer für Verständnisfragen und Hilfestellung zur Verfügung stehen.

Der Inhalt der Beispiele, Lückentexte, Schreibanlässe usw. ist schülernah und wird von diesen an der Schule, an welcher der Autor unterricht, als witzig oder anregend empfunden. Das gilt auch für den lockeren Sprachstil. Andererseits verlangen die notwendigen Erklärungen Konzentration und sachliches Verständnis von den Schülern/innen, damit sie die Aufgaben bewältigen und ihre Probleme beheben können. Zu dieser Anstrengung muss man manche von ihnen erst motivieren oder anhalten.

Die Verzweiflung vieler Schüler/innen über ihre Leistungen in der Rechtschreibung führt zu erheblichen Lernwiderständen. Manchmal ist therapeutische Begleitung sinnvoll. Manchmal ist es besser, gar nicht zu üben, weil die Schüler/innen nur wieder ihre Schwäche erleben und alles abblocken. Manche Schüler/innen lernen nur sehr langsam. In jedem Fall sollte der kompetente Helfer viel Zuspruch geben.

Darum sind die Übungen hier so angelegt, dass die Schüler/innen, wenn es geht, Spaß dabei haben und Lust aufs persönliche Schreiben entwickeln. Manchmal übertreiben sie es im Überschwang mit Umgangssprache, z. B. mit Kraftwörtern. Dann sollte man sie beschränken, aber die Lockerheit ist Voraussetzung für das produktive Arbeiten. Einige Übungen beziehen, wie oben gesagt, die Arbeit mit dem Wörterbuch ein, das dafür zur Verfügung stehen muss. Die Schüler/innen benötigen für die Bearbeitung der Aufgaben außerdem ein Heft bzw. Extrablätter.

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