Das Christentum im Römischen Reich

Von der verfolgten Sekte zur Staatsreligion

Blick ins Material

Das Christentum im Römischen Reich

Von der verfolgten Sekte zur Staatsreligion

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Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
26 Seiten (5,6 MB)
Verlag:
RAABE
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Religion
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Begegnungen mit dem Christentum in Geschichte und Gegenwart.

Die Wurzeln des Christentums liegen in Vorderasien, und doch ist es heute eine der größten Glaubensgemeinschaften weltweit, der sicher auch einige Schülerinnen und Schüler angehören. Aus einer kleinen Gruppe, die ihren Glauben überwiegend im Geheimen praktizierten, um sich vor Verfolgung zu schützen wurde das Christentum zur Staatsreligion im römischen Reich. Bis in die Neuzeit hinein wirkte die Kirche konstituierend auf die europäische Geschichte. Maßgeblich dafür war ein Mann, der spätere Kaiser Konstantin der Große. Diese Unterrichtsreihe beschreibt den Weg vom Urchristentum zur Weltreligion. Die Schülerinnen und Schüler lernen außerdem, dass das Thema der Christenverfolgung auch heute noch aktuell ist.

Die Hinwendung Kaiser Konstantins zum Christentum und seine Entscheidung für den Christengott als Schutzherr seiner kriegerischen Auseinandersetzungen bietet eine gute Gelegenheit, im Unterricht das Wirken der Christen im Römischen Reich zu analysieren. Konstantin der Große wird in der Reihe bewusst als Personifizierung einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung in den Fokus gerückt, jedoch nicht zur Idealisierung oder Abschreckung, sondern als menschlicher Berührungspunkt mit religionsgeschichtlichen Prozessen. So wird auch deutlich, was das Erfolgsgeheimnis der christlichen Religion im Wechselverhältnis von äußeren Bedingungen und inneren Motiven für die Menschen dieser Zeit ausgemacht hat. Außerdem können Sie im Rahmen der Unterrichtseinheit darauf eingehen, welche Werte und Normen dem christlichen Glauben in seinen Ursprüngen zugrunde lagen und wie sich diese während seiner Entwicklung verschoben und verändert haben sowie auch missbraucht wurden. In diesem Sinne können Sie im Unterricht auch auf den Widerspruch eingehen, der sich daraus ergibt, dass Konstantin eine Religion der Nächstenliebe für kriegerische Zwecke instrumentalisiert. In der Gegenwart erleben wir ebenfalls die Instrumentalisierung von religiösen und geschichtlichen Themen für politische oder wirtschaftliche Zwecke. Dies zu erkennen ist nicht immer leicht und eine Sensibilisierung der Lernenden hin zu kritischem Bewusstsein wird somit geschult. Mit der Verbreitung des christlichen Glaubens im römischen Kaiserreich ging auch dessen Verfolgung einher. Dabei sollen die Jugendlichen bewusst Parallelen zu aktuellen Religionskonflikten und der Ausgrenzung von Minderheiten im Allgemeinen ziehen. Das Hauptproblem, das auch die Schülerinnen und Schüler erkennen werden, ist zumeist Unwissenheit und die daraus resultierenden Vorurteile und Ängst.

KOMPETENZPROFIL:
  • Dauer: 2 Bausteine (circa 5 Unterrichtsstunden)
  • Kompetenzen: den Werdegang des Christentums von der verfolgten Minderheit zur Staatsreligion erläutern; die Motive Konstantins des Großen für seine Hinwendung zum Christentum erörtern; die Ausgrenzung religiöser Minderheiten diskutieren
  • Thematische Bereiche: Begegnungen mit dem Christentum; Konstantinische Wende

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Material-Nr.: 75793

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