Ciceros De re publica. Der ideale Staat?

Latein in der Oberstufe

Blick ins Material

Ciceros De re publica. Der ideale Staat?

Latein in der Oberstufe

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Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
57 Seiten (2,7 MB)
Verlag:
RAABE
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Latein
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Monarchie, Aristokratie, Demokratie – alle diese Staatsformen haben Vorteile. Doch sind auch alle drei anfällig für äußerst negative Abweichungen. Wie sieht also der perfekte Staat aus? Nun, man nehme etwas königliche Macht, aristokratische Beschlüsse und füge ein bisschen demokratische Freiheit hinzu. Und schon hat man Rom bzw. den idealen Staat nach Cicero.

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit den reinen Verfassungstypen und deren negativen Abwandlungen, entwerfen selbst ein Modell für eine gelungene Mischverfassung und prüfen schließlich, inwiefern die römische Verfassung ihren Bürgern tatsächlich libertas gewährte.

Inhaltsverzeichnis:
  • Fachliche Hinweise
  • Methodisch-didaktische Hinweise
  • Primär- und Sekundärliteratur
  • M 1: Lernwortschatz zu Ciceros De re publica
  • M 2: Hobbes, Leviathan
  • M 3: Was ist eigentlich ein Staat?
  • M 4: Res publica = res populi
  • M 5: Hintergrundwissen zu Ciceros De re publica
  • M 6: Moderne Staatsformen
  • M 7: Vor- und Nachteile der Demokratie (re pub. I 47 f.)
  • M 8: Die Aristokratie (re pub. I 52)
  • M 9: Die Monarchie als Staatsform (re pub. I 54; 56)
  • M 10: Unterschiede und Mängel der Verfassungsformen (re pub. I 42 f.)
  • M 11: Polybios über den Kreislauf der Verfassungen
  • M 12: Der Verfassungskreislauf bei Cicero (re pub. I 44; 65 ff.)
  • M 13: Die ideale Verfassung (re pub. 69 f.)
  • M 14: Ein Lob auf die römische Verfassung
  • M 15: Diskussion zur Mischverfassung
  • M 16: Die Mischverfassung in der Praxis – Wahlen und Abstimmungen
  • M 17: Cicero zur Abstimmung in den comitia centuriata (re pub. II 39)
  • M 18: Die Entstehung der Mischverfassung
  • Lösungsvorschläge und Übersetzungen

Zentrale Abschluss- bzw. Abiturprüfungen setzen zunehmend die Lektüre größerer Textkorpora voraus. Aus diesem Grund müssen die Schülerinnen und Schüler durch unterschiedliche Verfahren in die Lage versetzt werden, eine angemessene Lesefähigkeit zu erwerben. Zugleich müssen sie möglichst zügig eine Lektürekompetenz für Ciceros Sprachstil erwerben. Natürlich können alle lateinischen Texte dieser Unterrichtsreihe statarisch übersetzt werden; allerdings sind hier weitere Methoden der Texterarbeitung ausgewählt worden: Leitfragen, Strukturskizzen, Paraphrasen sowie Zuordnungen prägnanter Schlagworte zu den jeweiligen Verfassungsformen im Interesse eines motivierenden Methodenwechsels.

Um die Texte bzw. ihre Inhalte möglichst präsent zu halten, sollen die wichtigsten Ergebnisse wie die Sicherungen, beginnend mit der Einstiegsstunde, in Form von Wandplakaten aufgehängt und im Verlauf der Reihe ergänzt werden, sodass die Rezeption des antiken Gedankenguts, u. a. bei Hobbes, deutlich wird.

Dem tieferen Verständnis dient zudem eine Diskussion nach Abschluss der Sequenz über den Verfassungskreislauf, in der die Lernenden die von Cicero nur angedeutete Mischung unterschiedlicher Elemente aus Monarchie, Aristokratie und Demokratie selbst konkretisieren sollen.

Ausgangspunkt ist die Frage, wozu Menschen eine staatliche Ordnung benötigen. Dazu wird ein Text von Thomas Hobbes (M 2) gelesen. Dessen Annahme wird mit Staatsdefinitionen von Cicero, Georg Jellinek und Augustin verglichen (M 3; M 4). Dann erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Informationen zu Ciceros Werk De re publica (M 5).

Anschließend werden die unterschiedlichen Grundtypen von Verfassungen (Demokratie, Aristokratie, Monarchie) vorgestellt (M 6–M 9) und arbeitsteilig deren Unterschiede und Mängel erarbeitet (M 10).

Die Schülerinnen und Schüler lernen die unterschiedlichen Verfassungskreisläufe bei Polybios und Cicero kennen (M 11; M 12). Um den Wechseln vorzubeugen, bietet sich die Mischverfassung als vermeintliche Idealverfassung an (M 13; M 14). Da Cicero in den Ausführungen recht vage bleibt, konzipieren die Lernenden selbst eine optimale Mischverfassung (M 15). Die Auseinandersetzung mit der Verfassungstheorie wird mit einem Text zu Ciceros literarischer Technik abgerundet (M 16). Eine Prüfung der „optimalen“ Mischverfassung in Rom zeigt, dass hier eher die Interessen der Führungsschicht sowie der Reicheren verfolgt wurden (M 17; M 18).

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