Die US-Wahl 2020

Eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und historische Betrachtung

Die US-Wahl 2020 - Eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und historische Betrachtung - Sowi/Politik

Die US-Wahl 2020

Eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und historische Betrachtung

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
14 Seiten (0,6 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Sowi/Politik, Geschichte, Wirtschaft
Klassen:
7-10
Schultyp:
Gymnasium, Hauptschule, Realschule

Am 3. November 2020 wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Der amtierende Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden befinden sich in einem erbitterten Wahlkampf. Donald Trump setzte sich 2016 gegen Hillary Clinton durch. Zwar hatte Clinton insgesamt mehr Stimmen als Trump. Dennoch gewann Trump die Wahl. Das amerikanische Wahlsystem enthält eine Besonderheit, die seit der Begründung der Verfassung im Jahre 1787 im Wahlrecht verankert ist. Die amerikanischen Bürgerinnen und Bürger wählen den Präsidenten indirekt mithilfe von Wahlmännern. Die Anzahl der Wahlmänner ist abhängig von der Einwohnerzahl des jeweiligen Bundesstaates. Man muss also in den „richtigen“ Bundesstaaten die Wahlmänner sammeln und kann somit auch mit weniger Gesamtstimmen mehr Wahlmänner hinter sich vereinen.

Das Wahljahr 2020 ist von der Coronakrise und der „Black Lives Matter“-Bewegung geprägt.

Während Donald Trump sich als starken Mann, der für Recht und Ordnung sorgt, darstellt und das Thema Corona möglichst ausblendet, obwohl er sich zwischenzeitlich selbst mit dem Virus infiziert hatte, hat Joe Biden die Versöhnung der amerikanischen Bevölkerung zu seinem Wahlmotto erkoren.

Die Strategien der beiden Präsidentschaftskandidaten könnten unterschiedlicher nicht sein. Trump nutzt Provokationen und Ablenkungen (z. B. über die sozialen Medien), um medial präsent zu sein und seine Herausforderer aus der Reserve zu locken. Der 77-jährige Biden betreibt seinen Wahlkampf hauptsächlich von zu Hause aus und scheut die Medien. Allgemein ist Joe Biden kein mitreißender Redner. Dieser Fakt könnte in den anstehenden TV-Duellen vermutlich ein Nachteil für Biden sein.

Auch dieser US-Wahlkampf wird Milliarden US-Dollar kosten. Dafür sammelten Trump und Biden eifrig Spendengelder. Kritiker bemängeln die Abhängigkeiten, die schon im Wahlkampf zwischen Kandidaten und Unternehmen entstehen. Schaut man sich den amerikanischen Kongress und die ehemaligen Präsidenten genauer an, fällt auf, dass Millionäre die amerikanische Politik dominieren. Geld und Politik sind in den USA eng miteinander verbunden.

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Material-Nr.: 75578

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