Anthropologie: Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung

Wie Schubladen unser Denken bestimmen

Blick ins Material

Anthropologie: Stereotype, Vorurteile und Diskriminierung

Wie Schubladen unser Denken bestimmen

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
33 Seiten (3,9 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Ethik
Klassen:
9-10
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Jeder Mensch hat Vorurteile. Vorurteile sind praktisch, weil sie uns helfen, den Überblick zu behalten. Zum Problem werden sie, wenn sie unhinterfragt bleiben. Denn dann beeinflussen sie unser Verhalten anderen gegenüber. Diese Einheit thematisiert die psychologischen Hintergründe von Vorurteilen. Dabei wird Diskriminierung als Handlungsebene begriffen, die online und offline wirkt. Die Lernenden versetzen sich im Rollenspiel in Akteure und Betroffene und werden sich so ihres eigenen Anteils an Diskriminierung im Alltag bewusst.

Die Auseinandersetzung mit „Urteilen und Vorurteilen“ bildet einen der Schwerpunkte zu Beginn der Mittelstufe. Die Lernenden können darlegen, wie Vorurteile entstehen. Sie werden sich der Auswirkungen von Vorurteilen bewusst und reflektieren Möglichkeiten, diese zu überwinden.

Welche Ziele verfolgt die Unterrichtseinheit?

Vorurteile und Diskriminierung betreffen uns alle. Jeder kann Täter und Opfer sein. Die Lernenden reflektieren ihren Anteil an bestehenden Vorurteilen und eruieren Möglichkeiten, Vorurteilen wirksam zu begegnen und Diskriminierung im Alltag zu überwinden. Manche Schülerinnen und Schüler sind von diesem Thema sehr persönlich betroffen aufgrund eigener, bisweilen schmerzhafter Erfahrungen. Wichtig ist es, im Verlaufe der Reihe Feingefühl walten zu lassen und ein Gespür für die Bedürfnisse der Lerngruppe zu entwickeln. Ziel ist es, den Austausch zwischen den Jugendlichen anzuregen und diese zum Nachdenken zu bewegen über eigene und fremde Vorurteile. Dabei gewinnen sie Einblick in deren psychologische Hintergründe.

Wie geht diese Einheit methodisch vor?

Im Fokus dieser Einheit steht das kooperative Lernen. Ziel ist es, die Jugendlichen gefühlsmäßig zu involvieren, um sie im Sinne der emotionalen Didaktik persönlich besser zu erreichen.

KOMPETENZPROFIL:
  • Klassenstufe: 9/10
  • Dauer: 8 Unterrichtsstunden
  • Kompetenzen: Die Lernenden können den Begriff „Vorurteil“ definieren; sie erläutern, wie Vorurteile entstehen und reflektieren bestehende Stereotype kritisch; sie fühlen sich in ausgegrenzte Minderheiten ein und reflektieren ihren Umgang mit anderen.
  • Thematische Bereiche: Vorurteile, Mobbing, Diskriminierung, Stereotype, Klischees
  • Medien: Texte, Interviews, Bilder, Karikatur
  • Methoden: Film, Internetrecherche, Rollenspiel, Textpuzzle, Gruppenarbeit

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Material-Nr.: 75237

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