Sensibilität: zwischen dünner Haut und dickem Fell

Unser gemeinschaftliches Leben

Blick ins Material

Sensibilität: zwischen dünner Haut und dickem Fell

Unser gemeinschaftliches Leben

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
31 Seiten (3,3 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Autor:
Maiwald, Kristina
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Ethik, Philosophie
Klassen:
7-8
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Vom Sonnenuntergang inspiriert ein Gedicht schreiben, wahrnehmen, dass jemand Hilfe braucht, auch wenn es nicht ausgesprochen wurde, jemanden im Flüsterton trösten, damit andere es nicht mitbekommen … sensibles Verhalten zeigt sich oft durch Intuition, Fingerspitzengefühl und Empathie. Doch wie wird es z. B. erlebt und bewertet, wenn jemand während eines Filmes weint? Ab wann kann Sensibilität hinderlich sein? Wann ist es gut und gesund, sich ein dickes Fell anzulegen? Wo sind aber die Grenzen zur Gefühlskälte? In dem Unterrichtsmaterial Sensibilität: zwischen dünner Haut und dickem Fell setzen sich die Schüler mit den feinen Nuancen von Sensibilität und dickem Fell auseinander. Auch wird kritisch reflektiert, inwiefern gesellschaftliche (wirtschaftliche) Vorstellungen vom „widerstandsfähigen“ Menschen leider oftmals zu einer Abwertung von sensiblen Reaktionen führen.

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte: Die Schülerinnen und Schüler sollen
  • die Bedeutung des Begriffs „Sensibilität“ erfassen, indem sie Sätze mit Wortverwandten bilden und den Begriff durch Synonyme ersetzen,
  • anhand von Fallbeispielen nachvollziehen, dass sich sensibles Wahrnehmen und Verhalten in Feinsinnigkeit, Fingerspitzengefühl, Intuition, Empfindsamkeit, Empathie … ausdrücken kann,
  • die feinen Nuancen zwischen „sensibel“ und „zu sensibel“ (gefühlsduselig, mimosenhaft, weinerlich, dünnhäutig …) reflektieren und damit verbundene mögliche Vor- und Nachteile diskutieren,
  • anhand von Fallbeispielen (Erste-Hilfe, Arbeit im Hospiz, Niederlage beim Sport …) nachvollziehen, dass es in bestimmten Situationen gesund und hilfreich ist, nicht „ungut sensibel“ Reize/ Signale aus der Umgebung wahrzunehmen, um so stabil, robust, widerstandsfähig, professionell … mit den Herausforderungen umgehen zu können,
  • die feinen Nuancen zwischen „dickem Fell“ und „zu dickfellig“ (lieblos, tölpelhaft, gefühlskalt, taktlos …) reflektieren und damit verbundene mögliche Vor- und Nachteile diskutieren,
  • sich selbst in Situationen hineinversetzen und anhand einer Skala einschätzen, wie sie die Situation wahrnehmen und welche Haltung/Handlung sie bewirkt,
  • dadurch erkennen und verstehen, dass es ganz menschlich ist – egal welches Temperament man hat – in bestimmten Situationen „sensibel“ zu reagieren,
  • anhand von Aussagen das Erleben eigener und fremder Sensibilität reflektieren und darüber diskutieren, wie dieses Verhalten in unserer Gesellschaft oft wahrgenommen und bewertet wird.

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Material-Nr.: 74276

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