Der Homo-heidelbergensis-Unterkiefer von Mauer - ein Mystery

Evolution in der Oberstufe Biologie

Blick ins Material

Der Homo-heidelbergensis-Unterkiefer von Mauer - ein Mystery

Evolution in der Oberstufe Biologie

Typ:
Interpretation / Unterrichtseinheit
Umfang:
19 Seiten (3,2 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
1 (2020)
Fächer:
Biologie
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium

Welche Umstände führten vor mehr als 600000 Jahren zum Tod des Urmenschen von Mauer? Warum blieb nur der Unterkiefer erhalten? Wie sah die Landschaft in der Fundgegend zu Lebzeiten des Urmenschen aus?

Auf all diese Fragen finden Ihre Schülerinnen und Schüler mithilfe des hier vorgestellten Mysterys eine Antwort. Sie diskutieren im Unterricht sachbezogen auf der Grundlage der vorgegebenen Informationskarten und präsentieren anschließend ihre Lösungsvorschläge.

Die Unterrichtseinheit eignet sich zum Vertiefen einiger Aspekte der Humanevolution. Dabei geht es nicht primär um Verwandtschaftsverhältnisse zwischen einzelnen Menschenarten, sondern um Rekonstruktion der Lebenswelt, des Klimas und den Vorgang der Fossilisation. Im Mittelpunkt der Unterrichtsstunden steht somit ein Beispiel für wissenschaftliche Erkenntnisgewinnung.

Als Lernvoraussetzungen sollten die Schüler wissen, dass Fossilien wichtige Belege für die Evolution sind. Außerdem sollten sie eine grobe Vorstellung von der Evolution des Menschen haben.

Mysterys sind eine Art Rätsel. Sie beruhen auf Fragestellungen oder auch Aussagen mit einer Leitfrage, die auf den ersten Blick für die Schülerinnen und Schüler1 nicht zu beantworten ist oder sogar widersprüchlich erscheint. Mithilfe von Mystery-Karten und zusätzlichen Informationskarten lässt sich die Leitfrage von den Schülern beantworten. Dazu müssen die Karten zu einem Wirkungsgefüge verknüpft werden. Im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Mystery-Fragestellung stellen sich weitere interessante Fragen, die mit „gut zu wissen“ überschrieben sind. Die Antworten auf diese Fragen ergeben sich aus dem Zusammenhang des Mysterys.

Beim Lösen des Mysterys arbeiten die Schüler in Gruppen zu viert und müssen zunächst zusammenhanglos erscheinende Aussagen in einen sinnvollen Kontext bringen. Das regt zu intensiven sachbezogenen Diskussionen in den Gruppen an. Eventuell bestehende Wissenslücken lassen sich mithilfe von Informationskarten schließen.

Die Schüler üben sich durch die Beschäftigung mit den Mystery-Materialien darin, Hypothesen aufzustellen, Informationen zu einem unbekannten Sachverhalt zu gewinnen und sachlogisch miteinander zu verknüpfen sowie fachbezogen zu diskutieren. Sie können einen komplexen biologischen Sachverhalt mithilfe eines Wirkungsgefüges darstellen und erklären sowie den Arbeitsverlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit dokumentieren. In der abschließenden Ergebnispräsentation erläutern und diskutieren sie sachbezogen ihren Lösungsvorschlag.

KOMPETENZPROFIL:
  • Klassenstufe: 9/10, Sek II
  • Dauer: 2–4 Unterrichtsstunden
  • Kompetenzen:
    • 1. Sachlogische Verknüpfung von zunächst unzusammenhängenden oder widersprüchlichen Informationen
    • 2. Hypothesenbildung
    • 3. Einüben von vernetztem Denken
    • 4. Adressatengerechtes Präsentieren
  • Thematische Bereiche: Evolution

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Material-Nr.: 74143

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