Umweltschutz zwischen Wirtschaft und Politik

Möglichkeiten und Grenzen der Umweltpolitik

Blick ins Material

Umweltschutz zwischen Wirtschaft und Politik

Möglichkeiten und Grenzen der Umweltpolitik

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
31 Seiten (5,2 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
1 (2019)
Fächer:
Sowi/Politik
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Seit den Fridays for Future – Protesten steht das Thema Umweltschutz auf der politischen Tagesordnung. Dabei bringen sich besonders junge Menschen in die kontrovers geführte Debatte ein. In dieser Unterrichtseinheit soll versucht werden, eben diese Neugier aufzugreifen und mit einem soliden umwelt- und wirtschaftspolitischen Fundament zu untermauern. Dabei sollen einleitend zunächst anhand eines Musikvideos die Dimensionen der Umweltzerstörung aufgezeigt werden.

Anschließend wird anhand von Zeitungsausschnitten die Konflikthaftigkeit zwischen Umweltschutz und wirtschaftlichen Interessen herausgearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich aktiv auch mit dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen auseinander, die mit umweltschädlichen Handlungen verbunden sind.

Die Frage, warum die Politik umweltschädliche Handlungen nicht einfach verbietet, leitet über zu den wirtschaftspolitischen Aufgaben der Politik. Dabei erarbeiten sich die Lernenden zunächst das sogenannte magische Vieleck und anschließend das magische Sechseck, unter welches dann auch der Umweltschutz bzw. die ökologische Nachhaltigkeit fällt. Die Schüler erkennen dabei die starke Konfliktträchtigkeit, die sich durch diese sich teilweise widersprechenden Zielsetzungen für die Wirtschaftspolitik ergibt. Am Beispiel des Silvesterfeuerwerks sollen sich die Lernenden zunächst selbst fragen, ob sie denn bereit wären, umweltbezogene Interessen über andere Interessen (in dem Fall das Interesse an einem bunterleuchteten Himmel zu Beginn des Neujahrs und der Weiterführung einer Tradition) zu stellen. Anhand eines Video-Interviews mit der ehemaligen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die darauf angesprochen wird, warum Feuerwerkskörper nicht einfach verboten werden, erkennen die Schüler die Schwierigkeit, umweltschützende Maßnahmen gegen andere Interessen und Widerstände durchzusetzen. Der an diesem Beispiel aufgeworfenen Diskussionsfrage, ob sich wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz komplett widersprechen, wird anschließend mit dem Konzept der Green Economy begegnet, welche die Verträglichkeit von Wirtschaft und Umwelt betont. Dabei erarbeiten sich die Lernenden in Partnerarbeit den Ansatz, der eine Umgestaltung der gesamten Wirtschaftsweise für nötig erachtet, bevor dessen Sinnhaftigkeit und Realisierbarkeit diskutiert wird.

Nach diesem aus aktuellem Blickwinkel sehr ambitioniert scheinenden Ansatz der Green Economy lernen die Schüler Eingriffsmöglichkeiten kennen, die der Staat jetzt schon einsetzen kann, um die Umwelt zu schützen. Dabei werden zunächst der grundlegende umweltpolitische Instrumente-Katalog vorgestellt und Kriterien zur Bewertung an die Hand gegeben. Zum Schluss erarbeiten sich die Lernenden in Gruppenarbeit konkrete umweltpolitische Maßnahmen, die jetzt schon umgesetzt werden oder aktuell breit diskutiert werden. Dabei soll sich jede Gruppe mit einer Maßnahme intensiv auseinandersetzen, diese dann den anderen Gruppen präsentieren und mittels Handout selbst zur Ergebnissicherung für alle anderen beitragen.

KOMPETENZPROFIL:
  • Dauer: 7–8 Unterrichtsstunden
  • Kompetenzen: die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen von Umweltschäden und Umweltschutz begreifen; die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Umweltschutz diskutieren; umweltpolitische Eingriffsmöglichkeiten und Instrumente kennen und beurteilen
  • Thematische Bereiche: Umweltpolitik, Umweltschutz, Wirtschaftspolitik, magisches Viel- bzw. Sechseck, Green Economy
  • Medien: Schaubilder, Infografiken
  • Zusatzmaterial: Arbeitsblatt zu „Green Nudges“

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Material-Nr.: 73507

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