Smartphones als „Tor zur Welt“? – Wertschöpfung im Zeitalter der Globalisierung

Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Blick ins Material

Smartphones als „Tor zur Welt“? – Wertschöpfung im Zeitalter der Globalisierung

Internationale Wirtschaftsbeziehungen

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
34 Seiten (3,9 MB)
Verlag:
RAABE
Auflage:
1 (2019)
Fächer:
Sowi/Politik
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

“1,5 Milliarden Handys wurden 2010 weltweit verkauft, darunter ein großer Anteil Smartphones. Die große Zahl erklärt sich auch dadurch, dass die Geräte oft schnell ersetzt werden: Neue Geräte locken mit besserer Leistung und sind wegen der in Deutschland üblichen Mobilfunkverträge leicht zu bekommen. Und kaputte Geräte lassen sich nur schwer reparieren. Doch die Produktion belastet die Umwelt, die Arbeitsbedingungen sind oft schlecht. Erste Hersteller versuchen, ””faire”” Geräte zu produzieren.

In der Unterrichtseinheit behandeln die Schülerinnen und Schüler entlang der Wertschöpfungskette des iPhones die Folgen der Globalisierung – vom Abbau der Rohstoffe im Kongo über die Produktion in Vietnam und China bis hin zum Verlust von Industriearbeitsplätzen in den westlichen Ländern. Dabei nutzen die Schülerinnen und Schüler die Konzepte der wichtigsten Handelstheorien, um die globale Produktion des Smartphones zu erklären. Mithilfe von Textarbeit erschließen sie sich sowohl die Chance von Smartphones als Entwicklungshelfer als auch deren Gefahr einer Verschärfung der Gewalt im Zusammenhang mit Rohstoffabbau.

Mithilfe der Methode der Nutzwertanalyse überprüfen sie, ob das Fairphone eine Alternative zu ihrem aktuellen Smartphone wäre.

Die Unterrichtseinheit schließt mit der Simulation eines Streitgesprächs ab, bei dem die Schüler in die Rollen von US-Präsident Donald Trump als Verfechter des Protektionismus und von Apple-Chef Tim Cook als Kämpfer für Freihandel schlüpfen.

Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler könnn:e
  • die Wertschöpfungskette des Smartphones systematisieren und erläutern,
  • die Vorteile von Außenhandel verstehen und erklären,
  • die wichtigsten Außenhandelstheorien erklären und auf die Produktion von Smart- phones anwenden,
  • beurteilen, inwiefern das Smartphone als Treiber von Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern gelten kann,
  • die Verwendung von Konfliktrohstoffen kritisch reflektieren,
  • beurteilen, inwiefern das Fairphone eine Alternative zu anderen Smartphones darstellt,
  • in einem Streitgespräch Argumente für und gegen Strafzölle bzw. Protektionismus austauschen.

Methode: Nutzwertanalyse:

Entscheidungskriterien auswählen, gewichten und für verschiedene Alternativen bewerten. Die sich ergebenden, gewichteten Nutzwerte vergleichen und auf dieser Basis eine Entscheidung treffen.

Die Dauer ist in Unterrichtsstunden à 45 Minuten angegeben. Die Angaben sind als Richtwert zu betrachten.”

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