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Individuell DaF / DaZ unterrichten: In der Freizeit

Wir spielen mit Wort-Bild-Karten und Wimmelbild

Blick ins Material

Individuell DaF / DaZ unterrichten: In der Freizeit

Wir spielen mit Wort-Bild-Karten und Wimmelbild

Typ:
Lernspiel
Umfang:
41 Seiten (57,5 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2018)
Fächer:
DaF/DaZ
Klassen:
1-4
Schultyp:
Grundschule

Spielen verbindet: Jung und Alt, Kinder auf der ganzen Welt und nicht zuletzt die Gemeinschaft innerhalb einer Lerngruppe. Doch welche Spiele gibt es hier und anderswo? Nach welchen Regeln werden Spiele gespielt? Und gibt es wirklich nur Unterschiede oder ist nicht sehr viel in allen Ländern gleich? Zeit, in den Austausch zu treten – über ein Thema, das für Kinder aus allen Kulturen bedeutsam ist.

Vielfältig einsetzbar – die Wort-Bild-Karten und die Bildergalerie

Der Wortschatz für die ersten drei Niveaustufen ist auf Wort-Bild-Karten zusammengefasst. Auf der Rückseite der Karten finden die Kinder nicht nur das Wort mit seiner Pluralform, sondern auch die Betonungszeichen, die sie beim Erwerb einer korrekten Aussprache unterstützen. Gerade die Unterscheidung von kurzen und langen Vokalen ist charakteristisch für die deutsche Sprache. Die jeweilige Farbe des Rahmens gibt das entsprechende Wortschatzthema an. Laminiert und als „Wort-Schatzkiste“ können Sie die Wort-Bild-Karten an einer festen Stelle im Klassenzimmer platzieren, an der Ihre Schüler sie sich immer wieder anschauen können. Einseitig ausgedruckt bieten sie sich für viele Gruppenspiele an (z. B. Memo-Spiel).

Für Niveaustufe vier werden relevante Wörter der Sachunterrichtsthemen „Zeit und Wandel“ und „Zusammenleben“ in Form einer Bildergalerie zusammengefasst. Fotos unterstützen die Erschließung der Wortbedeutung. Nomen werden mit ihren Pluralformen, Verben mit dem Infinitiv sowie der 1. und 3. Person Singular angeboten.

Alle gemeinsam – die Unterrichtseinstiege

Das Wimmelbild

Das Wimmelbild bietet sich zur Wortschatzerweiterung, vor allem aber als Sprechanlass an. Mit der gesamten Lerngruppe können sich die Schüler dem Wortschatz annähern und werden zum freien Sprechen animiert. Unterstützen Sie Ihre Schüler dabei mit den impulsgebenden Fragen auf der Rückseite. Das Bild zeigt verschieden Spielsituationen innerhalb und außerhalb des Hauses. Die Kinder erkennen, dass man mit Spielen, zum Beispiel Karten, oder Spielsachen spielen kann. Aber auch bei Sportarten und auf dem Spielplatz spricht man von „spielen“. Dabei ist es wichtig Regeln zu beachten wie beispielsweise an der Rutsche anzustehen.

Das Spiel

Im Spiel „Das Fairplay-Rennen“ gewinnt nicht der Spieler mit dem besten Würfelglück, sondern das fairste Kind. Da Freundlichkeit und Selbstlosigkeit eine wesentliche Rolle beim Fairplay spielen, können die Kinder mit diesem Verhalten Felder vorrücken. Am Ende des Themenbereichs können Sie gemeinsam mit den Schülern weitere Fairplay-Karten schreiben. Das Spiel bekommt so einen individuellen Charakter und kann bei Spannungen in der Klassengemeinschaft herausgeholt werden.

Die Chunks

Gespräche über Spiele und deren Regeln laufen oft nach einem ähnlichen Muster mit festen Formulierungen statt. Entsprechende Chunks, also sprachliche Satzmuster, können den Schülern helfen, sich in diesen Kommunikationssituationen schnell zurechtzufinden. Ausgeschnitten und ausgeteilt ermutigen sie auch Kinder, die erst seit kurzem Deutsch lernen, zu Äußerungen. So können die Kinder anhand der Satzstreifen erste Dialoge führen oder in Kleingruppen die Antwort zu den jeweiligen Fragen finden. Mit zunehmender Sprachsicherheit können weitere Fragen ergänzt oder Antworten aus komplexeren Sätzen gebildet werden.

Selbsterklärend und differenziert – die Wortschatzübungen

Die ersten drei Niveaus

Das Thema „Wir spielen“ wie auch der dazugehörige Wortschatz orientieren sich an den Lehrplänen „Deutsch als Zweitsprache“ der Kultusministerien. Auf den ersten drei Niveaustufen werden die Kinder mit dem elementaren Wortschatz für das Spielen im Alltag vertraut gemacht. Sie lernen Spielarten und wichtige Regeln wie Spielzeit und Teilnehmer sowie Adjektive kennen, mit denen sie Spielsituationen näher beschreiben können (z. B. fair, wütend, unentschieden). Im Vordergrund steht immer wieder die Wort-Bild-Begegnung. Ausgehend von einfachen Wort-Bild-Zusammenhängen erschließen sich die Kinder erste Satzkonstruktionen und kommen schließlich zu kleinen Texteinheiten.

Auf jeder Niveaustufe werden zwölf neue Substantive eingeführt, die Sie auf den Wort-Bild-Karten wiederfinden. Ergänzend werden zum Themenbereich passende Adjektive und Verben erarbeitet und geübt. Grammatik wird stets integriert vermittelt. Der Fokus beim Thema „Wir spielen“ liegt auf der korrekten Artikelverwendung. Übungen zu einfachen Konjugationen sind situationsbezogen integriert. Die Lineatur in den ersten beiden Niveaustufen unterstützt die Schüler beim Schreiben. Während in der ersten Niveaustufe noch Häuschen am Beginn und Ende bei der richtigen Positionierung der Buchstaben helfen, wurde diese Hilfestellung im zweiten Niveau bewusst – als Übergang zur einfachen Schreiblinie im dritten Niveau – weggelassen.

Die Schriftgröße nimmt von Niveaustufe zu Niveaustufe ab und nähert sich so der Schrift in Deutschlehrwerken für Muttersprachler an.

Der Fachbezug im vierten Niveau*

Die Texte und Aufgaben der vierten Niveaustufe dienen der Unterstützung im Fachunterricht. Sie können insbesondere zu den Sachunterrichtsthemen „Zeit und Wandel“ und „Zusammenleben“ eingesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Lesen und Schreiben einer Spielanleitung. Hierbei lernen die Kinder auch alte deutsche Spiele kennen. Im Downloadbereich finden Sie das Bild „Kinderspiele“ von Pieter Bruegel, in dem die Schüler weitere Spiele finden können. Es bietet sich zusätzlich an, dass die Kinder Spiele aus ihren Herkunftsländern vorstellen.

Ergänzend erfahren die Schüler mehr über Fairplay. Sie lernen Abzählreime kennen, um auf gerechte Weise einen Startspieler auszuwählen und überlegen, worauf bei einem fairen Spiel zu achten ist.

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(Nr. 71345)

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