Handbuch der Schulberatung

Ein Muss für Beratungslehrkräfte und SchulpsychologInnen aller Schularten!

Handbuch der Schulberatung - Ein Muss für Beratungslehrkräfte und SchulpsychologInnen aller Schularten! - Fachübergreifend

Handbuch der Schulberatung

Ein Muss für Beratungslehrkräfte und SchulpsychologInnen aller Schularten!

Typ:
Ratgeber
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Fächer:
Fachübergreifend
Schultyp:
Gymnasium, Berufsschule, Förderschule, Grundschule, Hauptschule, Realschule

Das „Handbuch der Schulberatung“ hat auf alle Fragen der Beratungstätigkeit an Schulen die passenden Antworten parat. Es beinhaltet den aktuellen Stand einschlägiger Erkenntnisse aus der Schulpsychologie und Schulpädagogik,

  • aus dem Bereich sozialer Hilfen,
  • der Beratungsmethoden
  • und der Beratungsmittel.

Umfassende und verständliche Beiträge, fundierte Analyseschemen, Entscheidungshilfen und anwendungsorientierte Lösungsvorschläge helfen in Konflikt- und Beratungssituationen.

In der Praxis bewährte und komplett ausgearbeitete Anleitungen und Konzepte helfen bei der Umsetzung organisatorischer Maßnahmen, deren reibungsloser Ablauf durch Kontrolllisten und sofort einsetzbare Vorlagen garantiert wird.

Schließlich erleichtern aktuelle Daten, Termine und Adressen die Planung und ermöglichen ein schnelles Auffinden von geeigneten Ansprechpartnern.

Sie können das Material in folgenden 21 Einzelteilen beziehen:

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Typ Nr Titel Seiten Preis
70558 Verwöhnung und Überbehütung als Phänomen in der Erziehung

Ein Muss für Beratungslehrkräfte und SchulpsychologInnen aller Schularten!

Verwöhnung spielt in der Kulturgeschichte des Menschen schon immer eine Rolle und ist ein gesellschaftliches Phänomen, dessen erhebliche Folgen häufig unterschätzt werden. Denn wer wird nicht gerne verwöhnt? Der Artikel zeigt Erscheinungsformen, Folgen, Erklärungsansätze und Handlungsmöglichkeiten in der Schule sowie in der Beratung auf.

Inhaltsverzeichnis:
  • Begriff und Merkmale
  • Folgen von Verwöhnung und Überbehütung
  • Mögliche Hintergründe
  • Handlungsmöglichkeiten
  • Verwöhnung in der Schule
  • Verwöhnung in der Schulberatung
  • Fazit
  • Literatur

Beratungslehrer:

Neben dem Anspruch, den Austausch, die Zusammenarbeit und die Fortbildung unserer Mitglieder zu unterstützen, sieht der Verband seine Aufgabe darin, den Bereich der Beratung in Schulen durch Öffentlichkeitsarbeit sowie eine kontinuierliche Kooperation mit außerschulischen Institutionen weiterhin zu stärken und zu qualifizieren.

Das Handbuch der Schulberatung hat auf alle Fragen der Beratungstätigkeit an Schulen die passenden Antworten parat. Es beinhaltet den aktuellen Stand einschlägiger Erkenntnisse aus der Schulpsychologie und -pädagogik,
  • aus dem Bereich sozialer Hilfen,
  • der Beratungsmethoden
  • und der Beratungsmittel.

Umfassende und verständliche Beiträge, fundierte Analyseschemen, Entscheidungshilfen und anwendungsorientierte Lösungsvorschläge helfen in Konflikt- und Beratungssituationen.

In der Praxis bewährte und komplett ausgearbeitete Anleitungen und Konzepte helfen bei der Umsetzung organisatorischer Maßnahmen, deren reibungsloser Ablauf durch Kontrolllisten und sofort einsetzbare Vorlagen garantiert wird.

Schließlich erleichtern aktuelle Daten, Termine und Adressen die Planung und ermöglichen ein schnelles Auffinden von geeigneten Ansprechpartnern.

15 ab € 6,50
70873 Inklusion am Gymnasium - Handbuch der Schulberatung - Krankheit und Behinderung

Obwohl es einige Gymnasien mit einem offiziellen Inklusionsprofil gibt (allerdings meines Wissens primär für Körperbehinderungen), besteht in der öffentlichen Meinung meist die Vorstellung, dass Gymnasien keine Inklusion betreiben.

Dieser Artikel will zeigen, dass dem nicht so ist – und Mut machen, sich auch als ganz normales Durchschnittsgymnasium ohne explizites Inklusionsprofil der Aufgabe zu stellen, denn sie kann in vielen Fällen erfolgreich bewältigt werden. Es geht viel – und mehr, als man denkt. Aber der Text wird auch auf potentielle Klippen und Probleme hinweisen, die dazu führten, dass ein sehr detailliertes Konzept zum Vorgehen bei solchen Inklusionsfällen existiert.

Nebenbei gesagt muss man sich bewusst machen: Gymnasien betreiben faktisch bereits lange Inklusion, wenn auch nicht unter diesem „Etikett“: Denn es gab immer schon zahlreiche Fälle mit einer sozial-emotionalen Störung, AD(H)S usw., die von Schulpsychologen, Beratungsfachkräften und Lehrkräften begleitet und unterstützt wurden, so gut es ging.

Ich berichte in diesem Artikel über die langjährigen Erfahrungen am Anne-Frank-Gym-nasium (AFG) Erding, einem ganz normalen naturwissenschaftlich-technologischen und sprachlichen Gymnasium im Münchener Umland. Die Zahl der Inklusionsfälle war und ist beträchtlich.

Inhaltsverzeichnis:
  • Einführung oder: Es geht mehr, als man denkt
    • Einleitung
    • Klippen, Lösungswege, Grenzen
  • Verfahrensbeschreibungen
    • Grundlagen des Inklusionskonzepts am Anne-Frank-Gymnasium Erding
    • V erfahren beim Eintritt eines Schülers / einer Schülerin mit Inklusionsförderbedarf nach der Grundschule in die 5. Jahrgangsstufe
    • Verfahren bei einem / einer Schüler/-in mit Inklusionsförderbedarf, wenn der Bedarf erst im Laufe der Schulzeit entsteht bzw. bekannt wird
    • Verfahren bei einem / einer Schüler/-in mit Inklusionsförderbedarf in den Schuljahren nach Bekanntwerden des Bedarfs
    • Verfahren bei einem / einer Schüler/in mit Inklusionsförderbedarf in Bezug auf spe zielle Problemsituationen (Schulleistungsprobleme, soziale Probleme, Schulvermeidung / Schulphobie, Übertritt an eine andere Schule)
    • erfahren bei einem / einer Schüler/-in vor, während und nach einem Klinikaufenthalt (Wiedereingliederung)
    • Verfahren bei verschiedenen Standardaktivitäten im Zusammenhang mit Inklusionsschülern/-innen
    • Liste der im Zuge der Informationssammlung zu erhebenden Gesichtspunkte für die weitere Maßnahmenplanung und Beispiele für Maßnahmen
61 ab € 9,50
70874 Wirkprinzipien der Achtsamkeit in der Schulberatung - Handbuch der Schulberatung

Der Beitrag gibt einen Überblick, wie Achtsamkeit die Schulberatung, den Schulalltag und die Pädagogik im Allgemeinen bereichern kann. Er vermittelt ein Verständnis unterschiedlichster Facetten der Achtsamkeit, wie es auf der Basis buddhistischen Erfahrungswissens in der modernen Achtsamkeitsbewegung vertreten wird. Sein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von Achtsamkeit in der Beratung von Lehrpersonen. SchulberaterInnen in Zuständen achtsamer und verkörperter Präsenz stimmen sich gleichzeitig auf die eigene Innenwelt und auf die Lehrperson als KlientIn ein, Resonanz ermöglicht Sicherheit und Vertrauen. Achtsamkeitsinformierte SchulberaterInnen nutzen die Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen und Wirkprinzipien der Achtsamkeit wie Aufmerksamkeitslenkung, Perspektivenwechsel und Disidentifikation, Akzeptanz, Nichtreaktivität und Selbstmitgefühl. Diese Faktoren unterstützen Emotionsregulation und Selbstfürsorge und fördern die Gesundheit von KlientInnen, aber auch ihre eigene.

Inhaltsverzeichnis:
  • Achtsamkeit in der modernen Gesellschaft
  • Was ist Achtsamkeit?
  • Achtsamkeit in Schulen
  • Achtsamkeit in der Schulberatung
  • Präsenz, Einstimmung, Resonanz, Sicherheit und Vertrauen
    • Präsenz, Einstimmung und Resonanz als Basis entwicklungsfördernder Beziehungen
    • Präsenz, Einstimmung und Resonanz in der Schulberatung
    • Präsenz, Einstimmung und Resonanz im Unterricht
  • Wirkprinzip Aufmerksamkeitslenkung
    • Aufmerksamkeitslenkung als zentrale Komponente der Achtsamkeit
    • Achtsame Lenkung der Aufmerksamkeit in der Schulberatung
    • Nutzung von Prozessen der Aufmerksamkeitslenkung in der Schulberatung
  • Wirkprinzipien Perspektivenwechsel und Disidentifikation
    • Wahrnehmungsmodus, Beobachterhaltung und Disidentifikation
    • Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen von Lehrpersonen
    • Management eigener Persönlichkeitsanteile in der Schulberatung
  • Wirkprinzipien Akzeptanz, Nichtreaktivität und Selbstmitgefühl
    • Achtsamkeit als Haltung von Akzeptanz und Nichtreaktivität
    • Wirkprinzip Mitgefühl und Selbstmitgefühl
    • Die Haltung von achtsamen SchulberaterInnen
  • Fazit: Achtsamkeit zur Selbstführung und Selbstfürsorge
  • Literatur und Weblinks
24 ab € 6,50
70876 Typische Schullaufbahnberatungsfälle an öffentlichen und staatlich anerkannten Gymnasien (in Bayern)

Mit dem Schuljahr 2018/19 wird das „Neue Gymnasium“ eingeführt. Davon ist auch die 5. Jgst. im Schuljahr 2017/18 betroffen. Folgende Eckpunkte sind bekannt: die Schulzeit wird auf 9 Jahre ausgeweitet, kann in der Mittelstufe allerdings um ein Jahr verkürzt werden. Die zweite Fremdsprache beginnt wie bisher in der 6. Jgst. Der Mittlere Schulabschluss wird nach der 10. Jgst. verliehen.

Die Klassen der 5. Jahrgangsstufe haben in allen Schulen verstärkt eine Gelenkfunktion (Gelenkklasse). Dieses Schuljahr soll besonders zur Förderung und Entwicklung des Begabungspotenzials genutzt werden und so die Eingewöhnung an der weiterführenden Schulart erleichtern. Auch ein späterer Schulartwechsel kann damit eventuell ermöglicht werden.

Die Fälle sind in vier Informationsblöcke aufgebaut:
  • 1. Kurzinformation zum Überblick
  • 2. Schulrechtliche Situation
  • 3. Verlaufserfahrungen
  • 4. Schulpädagogische Hinweise
Inhaltsverzeichnis:
  • Besonderheiten des Gymnasiums
  • Ausbildungsrichtungen des Gymnasiums im Überblick
  • Übersicht zum schnellen Aufsuchen einzelner Fälle
  • Aufnahmeregelungen in das Gymnasium
    • Aufnahme in die Eingangsklasse
    • Aufnahme in höhere Jahrgangsstufen
  • Wiederholen und Vorrücken
    • Wiederholen, da Vorrücken nicht erlaubt (5. bis 11. Jahrgangsstufe)
    • Rücktritt und freiwilliges Wiederholen
    • Vorrücken auf Probe (5. bis 10. Jahrgangsstufe)
    • Notenausgleich (nur in 10. Jahrgangsstufe)
    • Überspringen einer Jahrgangsstufe – Hochbegabtenförderung
    • Nachprüfung
  • Abschlüsse erreichen
    • Besondere Prüfung (10. Jahrgangsstufe) zum Erwerb des mittleren Schulabschlusses
    • Wiederholen des Abiturs (nach der 12. Jahrgangsstufe)
    • Mittlerer Schulabschluss der Mittelschule als Externer (10. Jahrgangsstufe)
    • „Quali“ als Externer (9. Jahrgangsstufe aufwärts)
    • „Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule (EMAb)“ als Externer (9. Jahrgangsstufe)
    • Erwerb des Fachabiturs (Fachhochschulreife) (ab 11. Jahrgangsstufe)
    • Erwerb der fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife über die Berufliche Oberschule, FOS 13
  • Wechsel des Gymnasiums
    • Übertritt in ein anderes Gymnasium (alle Jahrgangsstufen)
    • Wechsel mit neu einsetzender, spät beginnender Fremdsprache (ab 10. Jahrgangsstufe)
    • Wechsel des Gymnasiums wegen Profilfachwahl (ab 10. Jahrgangsstufe)
  • Wechsel der Schulart
    • In die 5./6. Jahrgangsstufe der Realschule
    • In die 7./8. Jahrgangsstufe Realschule (nach 7. Jahrgangsstufe)
    • Wiederholung in der Real- oder Wirtschaftsschule (5. bis 10. Jahrgangsstufe)
    • In die 9./10. Jahrgangsstufe der Realschule (nach 8./9. Jahrgangsstufe)
    • Wechsel zur Wirtschaftsschule (nach 6. bis 10. Jahrgangsstufe Gymnasium)
    • In die Mittelschule zum „Quali“ oder zum Mittleren Schulabschluss über die Mittlere-Reife-Klassen der Mittelschule (nach der 5. bis 10. Jahrgangsstufe)
    • Eintritt in das Berufsleben, in die Berufsschule (ab 8. Jahrgangsstufe)
    • Über Berufsausbildung zum „mittleren Schulabschluss“ (ab 8. Jahrgangsstufe)
    • Wege mit mittlerem Schulabschluss des Gymnasiums (Jahrgangsstufe 10, 11)
37 ab € 9,50
70877 Arbeitsgedächtnis und Lernstörungen

Unter dem Arbeitsgedächtnis versteht man den Teil unseres Gedächtnisses, der beim Lernen arbeitet. Hier kann eine begrenzte Menge an Informationen kurzzeitig bereitgehalten und bearbeitet werden, um sie einmalig abzurufen oder auch dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern. Kinder mit verschiedenen Lernstörungen weisen spezifische Defizitmuster in der Funktionstüchtigkeit ihres Arbeitsgedächtnisses auf. So bereichsspezifisch wie ihre Leistungsschwierigkeiten sind, so umgrenzt sind auch ihre Beeinträchtigungen in den Arbeitsgedächtnisfunktionen. Das führt zu ersten Überlegungen darüber, wie Kindern mit Lernstörungen vor dem Hintergrund ihrer beeinträchtigten Arbeitsgedächtnisfunktionen das Erlernen von Lesen, Rechtschreiben und Rechnen erleichtert werden kann.

Inhaltsverzeichnis:
  • Einleitung
  • Arbeitsgedächtnis
    • Mehrkomponenten-Gedächtnismodell von Atkinson und Shiffrin
    • Arbeitsgedächtnismodell von Alan Baddeley
    • Arbeitsgedächtnisdiagnostik
  • Lernstörungen
    • Definition
    • Ätiologie
    • Diagnostik
    • Prävalenz
  • Arbeitsgedächtnisfunktionen bei Kindern mit Lernstörungen
  • Implikationen für die Praxis: Wie man Kindern mit Lernstörungen und Arbeitsgedächtnisbeeinträchtigungen das Lernen erleichtern kann
    • Reduktion der Anforderungen
      • Erhöhung der Nutzungseffizienz
  • Literaturverzeichnis
21 ab € 6,50
70878 Typische Beratungsfälle an Grundschulen (in Bayern)
Inhaltsverzeichnis
  • Statistisches zur Grundschule in Bayern
    • Allgemeine Schülerverteilung an der Grundschule in Bayern
    • Ausländische Schülerinnen und Schüler an der Grundschule
  • Vorbemerkung
  • Übersicht der systematischen Falldarstellung
    • Aufnahme in die Grundschule
    • Aufnahme von Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache in die Grundschule
    • Freie Wahl der Grundschule: Sprengelpflicht und Gastschulverhältnisse
    • Schulpflicht, Einschulungsalter
    • Vorzeitige Einschulung auf Antrag
    • Zurückstellung vom Schulbesuch
    • Schriftliche Leistungsnachweise in der Grundschule
    • Mündliche Leistungsnachweise in der Grundschule
    • Zeitweiliger Verzicht auf eine Bewertung der Leistungen durch Noten
    • Prüfungsfreie Lernphasen
    • Klassenziel nicht erreicht – Wiederholen einer Jahrgangsstufe
    • Freiwilliges Wiederholen
    • Überspringen einer Jahrgangsstufe
    • Übertritt an weiterführende Schulen (MS, RS, Gy) am Ende der 4. Jahrgangsstufe der Grundschule
    • Übertritt nach der Grundschule für Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache
    • Entscheidungen vor oder während der Grundschule (Rücktritt von der Einschulung, Zurückstellung, freiwillige Wiederholung) – Auswirkungen auf den Übertritt
    • Hausaufgaben
    • Individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz bei Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen
66 ab € 9,50
70879 Traumabedingte Entwicklungsstörung bei Kindern und Jugendlichen

In letzter Zeit ist in pädagogischen und sozialen Handlungsfeldern eine zunehmende Beachtung der Erkenntnisse und Erfahrungen der Psychotraumatologie zu beobachten. Dazu hat unter anderem der bemerkenswerte Fortschritt und Erkenntnisgewinn auf dem Feld der Neurobiologie beigetragen (vgl. Hüther, G. et al. 2012). Zum anderen ist das vermehrte Interesse Ausdruck einer insgesamt größeren gesellschaftlichen Sensibilisierung für psychische und seelische Belastungen von Kindern und Jugendlichen. Nicht zuletzt haben tragische Ereignisse wie das Zugunglück von Eschede 1998, der Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium 2002 und in einem Münchner Einkaufszentrum 2016 sowie die zunehmende Zahl von jungen Flüchtlingen im Schulsystem eine erhöhte Sensibilität in der Öffentlichkeit bewirkt. Dieser Artikel hat das Ziel, die gesteigerte Trauma-Sensibilität auch auf diejenigen Kinder und Jugendlichen zu richten, die im Laufe ihrer Entwicklung zahlreichen traumatischen Erfahrungen im sozialen Nahbereich ausgesetzt waren und deren Bedürfnissen am besten mit dem Konzept der traumabedingten Entwicklungsstörung begegnet werden kann. Nicht zuletzt gibt dies auch den betreuenden Fachpersonen handlungsleitende Impulse zu einer besseren Bewältigung der Anforderungen, die diese Kinder im pädagogischen Alltag an sie stellen.

Inhaltsverzeichnis:
  • Erscheinungsbild und Definition
    • Diagnostik der Posttraumatischen Belastungsstörung nach ICD-10
    • Prävalenz und Komorbiditäten
    • Neurobiologische Grundlagen
      • Das dreieinige Gehirn
      • Traumatische Ereignisse und ihre Auswirkungen im Gehirn
  • Besonderheiten der Diagnostik bei Kindern
    • Einfache Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
    • Traumabedingte Entwicklungsstörung
  • Was brauchen traumatisierte Kinder und Jugendliche? – Ansätze für die Beratung
    • Trauma-sensible Haltung
      • gegenüber den betroffenen Kindern und Jugendlichen
      • gegenüber den pädagogischen Fachkräften
    • Schule als „sicherer Ort“
      • Strukturen, Regeln, Klarheit
      • Sichere Beziehungen
      • Von der äußeren zur inneren Sicherheit/Stabilität
    • Förderung von positivem Selbstbild und Ressourcenaktivierung
    • Unterstützung der Eltern
  • Literatur
23 ab € 6,50
70880 Erziehungsberatung – ein wichtiger Kooperationspartner für die Schulberatung

In diesem Ratgeber wird das vielfältige Spektrum der Erziehungsberatung dargestellt. Dies umfasst neben der Diagnostik, Beratung und Therapie außerdem die Bereiche Fachberatung und Supervision, präventive Angebote und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei geht es auch darum, die Schnittstelle zur Schulberatung zu klären und die unterschiedlichen Zugangswege und Arbeitsweisen zu verdeutlichen. Neben weiteren Themen wie gesetzliche Grundlagen und Prinzipien der Erziehungsberatung wird abschließend die Kooperation mit den Schulen, mit dem Jugendamt und den anderen Diensten der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens skizziert.

Inhaltsverzeichnis:
  • Vorwort
  • Gesetzliche Grundlagen
  • Prinzipien
    • Freiwilligkeit und Beratung unter Auflagen
    • Niedrigschwelligkeit (Komm- und Gehstruktur) und Kostenfreiheit
    • Verschwiegenheit
    • Multidisziplinäres Team
  • Ziele
  • Zielgruppe
  • Zugang zur Beratung
  • Diagnostik
  • Beratung und Therapie
  • Fallbezogene Fachberatung und Supervision für Fachkräfte
  • Präventive Angebote
  • Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung
  • Kooperation
    • mit dem Jugendamt und weiteren Einrichtungen der Jugendhilfe
    • mit den Schulen
    • mit den Einrichtungen des Gesundheitswesens
    • mit anderen Einrichtungen
  • Fazit
  • Literatur, Links
20 ab € 6,50
70881 Bildungsbericht für Deutschland

Der 2017 vorgelegte Bildungsbericht für Deutschland zeigt einerseits auf, dass und wo die Bildungsbeteiligung in Deutschland steigt – stellt aber auch dar, welche Gruppen noch nicht aufgeholt haben.

So nehmen z. B. immer mehr Kleinkinder Betreuungsangebote wahr, 60 Prozent der deutschen Schulen machen Ganztagsangebote, die von einem Drittel der Schüler genutzt werden. Der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ohne einen allgemeinbildenden und beruflichen Bildungsabschluss ist gesunken. Aber weniger als halb so oft erreichen nichtdeutsche Jugendliche die allgemeine Hochschulreife und noch immer verlassen doppelt so viele von ihnen die Schule ohne Hauptschulabschluss. Während zehn Prozent der 30- bis 35-Jährigen ohne Migrationshintergrund keinen Abschluss haben, trifft das auf ein Drittel dieser Altersgruppe mit Migrationshintergrund zu. Immerhin haben – das wird im Bericht 2016 auch referiert – die 15-Jährigen mit niedrigem sozioökonomischen Status zwischen den Tests Pisa 2000 und Pisa 2012 beim Lesen um anderthalb Lernjahre zulegt und der Anteil der schwächsten Leser reduzierte sich von 23 auf 15 Prozent.

Der Bericht bietet – mit unaufgeregtem Echo im Vergleich zu Studien wie PISA, IGLU usw. – solides Datenmaterial, dass Beratungsfachkräften für den eigenen Durchblick eine gute Grundlage bietet. Allerdings sind zu wenige Analysen bis zum Ort des maßgeblichen politischen Handelns – das sind in Bildungsfragen vor allem die Länder – aufgeschlüsselt, so dass nicht klar wird, ob nicht die Betrachtung der Summenwerte über 16 Länder hinweg erfreuliche Höhen und ärgerliche Tiefen der deutschen Bildungslandschaft ausbügelt.

Inhaltsverzeichnis:
  • Einführung
  • Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
    • Rahmenbedingungen für Bildung
    • Bildungseinrichtungen und Bildungsteilnahme
    • Bildungsprozesse
    • Bildungsergebnisse und -erträge
    • Zum Schwerpunktthema „Bildung und Migration“
    • Zentrale Herausforderungen
  • Für die Schulberatung ausgewählte Details zur Entwicklung im Bildungswesen
    • Geburtenentwicklung
    • Schüler nach Schularten und Ländern
    • Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft
    • Bildungsbeteiligungsquoten 2014 / 15
    • Bildungsabschluss der Bevölkerung nach Ländern
    • Sonderpädagogische Förderung Schüler nach Ländern
    • Ganztagsbetreuung nach Ländern
    • Übergangsquoten in die Hochschule
  • Konsortium und weitere Beteiligte am Bildungsbericht 2016
  • Literaturhinweise
  • URL der am Bildungsbericht Deutschland beteiligten Einrichtungen
31 ab € 6,50
70882 Die Mittelschule in Bayern - Schulische Bildungswege und Abschlüsse

In den folgenden Ausführungen wird die Mittelschule in Bayern mit ihrem Bildungsauftrag und ihren verschiedenen Abschlüssen dargestellt, vom einfachen („theorieentlasteten“) er- folgreichen Abschluss der Praxisklassen bis zum Mittleren Schulabschluss.

Für eine gezielte Schullaufbahnberatung, die als Alternative auch die Wege über die Mittelschule darstellen kann, sind Detailkenntnisse darüber notwendig, wie die einzelnen Abschlüsse erreicht werden können und welche weiteren Anschlüsse sich daraus ableiten lassen. Für Beratungslehrkräfte aller Schularten wichtig ist auch die Kenntnis des Erwerbs einer dem erfolgreichen Abschluss der Mittelschule entsprechenden Schulbildung, des nachträglichen Erwerbs des erfolgreichen Abschlusses der Mittelschule sowie der Teilnahme anderer Bewerber (Externe) am qualifizierenden Abschluss (Quali) und der Abschlussprüfung zum Mittleren Schulabschluss.

In den Ausführungen sind weiterhin pädagogische Abwägungen und Hinweise auf die Durchlässigkeit sowie die Wechsel der Bildungsgänge enthalten.

Ziel der Ausführungen zur Mittelschule ist auch eine bewusst sachliche, auf rechtliche Vorgaben sich stützende Darstellung.

Bei einer professionellen Beratung, die die Mittelschule als alternativen Bildungsgang berücksichtigt, sind die offiziellen, über das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) und die schulrechtlichen Bestimmungen der Mittelschulordnung (MSO) dargestellten Vorgaben und Beschreibungen deshalb von großer Bedeutung, da die Mittelschule ihren Platz im „Konzert“ der weiterführenden Schulen beansprucht und weiter entwickelt. Nur mit gesichertem Wissen um die Möglichkeiten der Mittelschule können die Beratungsfachkräfte die vielen Meinungen und auch standespolitischen Vorstellungen der Lehrkräfte, der Elternschaft wie auch der Öffentlichkeit aufgreifen und diese dann sachlichen Erwägungen gegenüberstellen.

Inhaltsverzeichnis
  • Weiterführende Schulen nach der Grundschule in der Bundesrepublik: Schulstruktur und Abschlüsse der Sekundarstufe I
    • Die „Hauptschule“ in der Diskussion
      • Das Konzept Hauptschule
      • Die Herausforderung der adäquaten Förderung der unteren Leistungsgrenze
      • Strukturdebatte vs. Sorge um die Schülerzielgruppe: Das Problem der Akzeptanz
    • Die „Hauptschule“ in den einzelnen Bundesländern
    • Erster allgemeinbildender Schulabschluss nach Jahrgangsstufe 9 in den einzelnen Bundesländern
  • Die Mittelschule in Bayern
    • Das Konzept der Mittelschule in Bayern
    • Die Mittelschule in Bayern als möglichst wohnortnahes Bildungsangebot
    • Struktur der Mittelschule in Bayern
      • Regelklassen (5. – 9. Jgst.)
      • Mittlere-Reife-Klassen (7. – 10. Jgst.)
      • Vorbereitungsklassen (9+2)
      • Die Praxisklasse
    • Die Mittelschule in Bayern ist nicht mehr die Schulart mit dem größten Schüleranteil
    • Große regionale Unterschiede des Schulbesuchs der Mittelschule in Bayern
    • Das Bildungsangebot der Mittelschule in Bayern
    • Der Unterricht an der Mittelschule
      • Anforderungsprofil der Mittlere-Reife-Klassen
      • Der Unterricht in der Praxisklasse
    • Berufsorientierung – Alleinstellungsmerkmal der Mittelschule
    • Modulare Förderung: individuelle Förderung der Kernkompetenzen
    • Deutschfördermaßnahmen für Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache
    • Systematische Zusammenarbeit und Vernetzung mit Jugendhilfe, Wirtschaft, Arbeitsagentur und anderen Schularten – ein Qualitätsmerkmal der Mittelschule
    • Aufnahme in die Mittelschule
    • Aufnahme in die Regelklassen der Mittelschule
      • Aufnahme von Schülern der Mittelschule in die Mittlere-Reife-Klasse
      • Aufnahme von Schülern des Gymnasiums, der Realschule und der Wirtschaftsschule in die Mittlere-Reife-Klassen der Mittelschule
      • Aufnahme in die Vorbereitungsklasse (9+2)
      • Aufnahme in die Praxisklasse
    • Abschlüsse der Mittelschule und Perspektiven
      • Der erfolgreiche Abschluss der Mittelschule – erster allgemeinbildender Schulabschluss nach Jahrgangsstufe 9
      • Der qualifizierende Abschluss der Mittelschule (Quali)
      • Mittlerer Schulabschluss über die Mittlere-Reife-Klassen der Mittelschule
      • Qualifizierter beruflicher Bildungsabschluss (Quabi) – ein weiterer mittlerer Schulabschluss der Mittelschule
    • Freiwillige Verlängerung des Besuchs der Mittelschule
    • Durchlässigkeit aus der Mittelschule zu den anderen Schularten der Sekundarstufe I – Realschule, Wirtschaftsschule, Gymnasium
      • Übertritt aus der Mittelschule an das Gymnasium
      • Übertritt aus der Mittelschule an die Realschule
      • Übertritt aus der Mittelschule (6. oder 7. Klasse) in die Wirtschaftsschule
  • Anschlussmöglichkeiten nach der Mittelschule
    • Aufbauend auf dem Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule gibt es verschiedene Wege zu einem mittleren Schulabschluss
    • Aufbauend auf dem mittleren Schulabschluss der Mittelschule gibt es verschiedene Wege zu einer Hochschulreife
  • Literatur
  • Anhang
    • Die Stundentafel der Mittelschule (Stand Dezember 2017)
    • Stundentafel der Praxisklasse
    • Stundentafel für die Übergangsklasse
55 ab € 9,50
70883 Formulare zur Dokumentation in der Beratung

In der Beratung werden viele Informationen gesammelt, die auf verschiedenen Wegen festgehalten werden können. Auf den folgenden Seiten werden kopierfertige Vorschläge für nützliche Formulare angeboten, die (Beratungs-)Zeit sparen und strukturieren helfen können.

Grundlage sind die Beratungsblätter der Schulberatungsstellen Oberbayern-West und Oberbayern-Ost.

Inhaltsverzeichnis:
  • Deckblatt für Beratungsunterlagen
  • Ausführliche Anmeldung auf Mantelbogen
  • Gesprächsnotizen
  • Telefonnotizen/Nachrichten auf dem Anrufbeantworter
  • Bestätigung des Beratungstermins
  • Schweigepflichtentbindung
9 ab € 4,00
70884 Entwicklungsperspektiven zum Jugendalter - Handbuch der Schulberatung

Charakteristische Züge des Jugendalters aus entwicklungspsychologischer Sicht darzustellen, erfordert den Blick auf ein breites Spektrum an theoretischen Grundlagen und empirischen Forschungsergebnissen. Insbesondere der Bezug zu Veränderungskonzepten der Entwicklung über die gesamte Lebensspanne erweitert den Zugang zu spezifischen He-rausforderungen und Erfahrungen, die mit der Lebensphase Jugendlicher einhergehen. Die Differenzierung von Etappen im Entwicklungsprozess gibt Aufschluss über zeitliche und funktionale Merkmale biologischer, kognitiver und sozialer Veränderungen. Mit den speziellen Entwicklungsfortschritten verbunden sind Fähigkeiten, die dem Jugendlichen eine aktive Rolle im individuellen „Entwicklungsmanagement“ ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis
  • „Jugendalter“ verstehen – Perspektiven vergleichen
  • Entwicklungsregulation und Veränderungskonzepte
    • Komponenten der Entwicklungsregulation
    • Konzept „Entwicklungsaufgaben“
    • Konzept „Übergänge“
    • Konzept „Kritische Lebensereignisse“
  • Periodisierung des Jugendalters
    • „Juvenile Transition“ und Übergang in die Pubertät
    • Frühe Adoleszenz
    • Mittlere und späte Adoleszenz
  • Regulative Funktionen – neurobiologische Veränderungen
    • Emotionalität, Sensation Seeking und riskantes Verhalten
    • Schlaf-Wach-Regulation – Auswirkungen auf Verhalten und Leistung
  • Regulative Kompetenzen – Bewältigungsressourcen
    • Kognitive Regulation
    • Emotionale Regulation
    • Motivationale Regulation
  • Literaturverzeichnis
27 ab € 6,50
70885 Datenschutz, Verschwiegenheit und Schweigepflicht von Schulischen Beratungsfachkräften (Beratungslehrkräften und Schulpsychologen) in Bayern

Nicht nur im Schulbereich, in unserem gesamten Lebensbereich ist der verantwortliche Umgang mit personenbezogenen Daten ein wichtiges Thema. Jeder von uns hat das Interesse, dass seine persönlichen Daten nicht unkontrolliert in der Welt herumschwirren oder sich auf irgendeinem Weg befinden, den man nicht kennt. So gibt es für den Umgang mit den personenbezogenen Daten Regeln und einen gesetzlichen Rahmen, damit die einzelne Person die Herrschaftshoheit über ihre persönlichen Daten in ihrem Lebensbezug besitzt. Das im Grundgesetz in Art. 2 Abs. 1 festgelegte Persönlichkeitsrecht „Die Freiheit der Person ist unverletzlich“ gewährleistet als Grundrecht die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. Einschränkungen dieses Rechts sind nur auf gesetzlicher Grundlage zulässig.

Dieses Recht auf informationelle Selbstbestimmung legt fest, dass der Einzelne selbst entscheiden kann, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte (personenbezogene Daten) offenbart werden und von öffentlichen Stellen verwendet werden dürfen; es bedeutet den Schutz des Einzelnen gegen die unbegrenzte Erhebung, Speicherung, Verwendung und Weitergabe seiner persönlichen Daten.

Wenn man über Datenschutz, Verschwiegenheits- und Schweigepf licht spricht, dann steht dahinter nicht ein Herrschaftsinstrument des Datenschützers oder des Beraters, Psychologen oder Arztes, sondern das demokratische Grundrecht des Bürgers auf informationelle Selbstbestimmung, egal in welchem Kontext er sich befindet. Dieses Grundrecht darf nur auf gesetzlicher Grundlage eingeschränkt werden.

Inhaltsverzeichnis:
  • Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung
  • Bedeutung des Datenschutzes im Rahmen des Beratungsverhältnisses
  • Grundsatz des Datenschutzes und des informationellen Selbstbestimmungsrechts des Ratsuchenden
    • Datenschutzrecht: Auskunftsanspruch des Schülers und seiner Erziehungsberechtigten und das Recht der Einsichtnahme in die Schülerunterlagen
    • Einschlägige Datenschutzbestimmungen in der Schule für Lehrer mit Beratungsrelevanz
    • Datenschutz und alltägliche schulische Praxis: Bekanntgabe der Noten im Unterricht?
    • Datenschutz und alltägliche schulische Praxis: Fächerübergreifender Zugriff auf Noten?
    • Datenschutz und alltägliche schulische Praxis: Datenverarbeitung auf privaten Rechnern der Lehrkräfte?
    • Datenschutz und alltägliche schulische Praxis: Umgang mit sozialen Medien/Netzwerken.
    • Datenschutzrechtliche Bestimmung: Zu den Schülerunterlagen gehören keine Unterlagen, die der Schweigepflicht unterliegen
    • Datenschutzrechtliche Bestimmung: Einsicht in Schülerunterlagen durch schulische Beratungsfachkräfte auch an einer nicht eigenen Schule
  • Berufliche Verschwiegenheit und Schweigepflicht für Beratungslehrkräfte und Schulpsychologen
    • Verschwiegenheitspflicht für Beratungslehrkräfte
    • Schweigepflicht der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen
    • Einblicknahme des Dienstvorgesetzten
    • Aufzeichnungen der Beratungsfachkräfte und Aufbewahrungsfrist
  • Offenbarung in Beratungsfällen des Missbrauchs und der Misshandlung von Kindern und Jugendlichen
    • Rechtsgüterabwägung und Notstandsrecht
    • Beratung und Übermittlung von Informationen durch Geheimnisträger bei Kindeswohlgefährdung
  • Die Pflicht und das Recht zur Datenlöschung
  • Literatur
29 ab € 6,50
70886 Gesetzliche Verankerung der staatlichen Schulberatung in Bayern
Inhaltsverzeichnis:
  • Hierarchie der Rechtsquellen
  • Gesetzesebene – die staatliche Schulberatung in Bayern ist gesetzlich verankert
    • Gesetzliche Garantie eines Beratungsangebots im Schulbereich
    • Schulberatung – eine besondere Einrichtung im Rahmen des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)
    • Gesetzlich festgelegte Mitwirkungserfordernis und gutachtliche Funktion der schulischen Beratungsfachkräfte
    • Die staatliche Schulberatungsstelle als gesetzlich festgelegter Partner der Schulaufsicht in ihrer beratenden Rolle
  • Ebene der Bekanntmachungen des Bayerischen Staatsministeriums: Richtlinien
  • Rechtsstellung der schulischen Beratungsfachkräfte (Beratungslehrkraft, Schulpsychologinnen und Schulpsychologen)
  • Anlagen
    • Anlage 1: Richtlinien zur Schulberatung in Bayern
    • Anlage 2: Dienstanweisung für die Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Bayern
    • Anlage 3: Richtlinien über die Koordination der Zusammenarbeit und über regelmäßige gemeinsame Besprechungen zwischen Jugendämtern und Schulen
    • Anlage 4: Rahmenvereinbarung über Richtlinien für die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in Bayern
    • Anlage 5: Richtlinien zur Beratung und Transparenz in der Übertrittsphase
34 ab € 6,50
70887 Wechsel vom Gymnasium zur Realschule - Handbuch der Schulberatung

Bei anhaltenden Schulleistungsschwierigkeiten am Gymnasium überlegen sich viele Erziehungsberechtigte, Schüler und Lehrkräfte, ob ein Wechsel an die Realschule sinnvoll wäre. Aufgrund der Misserfolgserlebnisse am Gymnasium kann die Motivation leiden und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit sinken. Der Wechsel an die Realschule scheint oftmals sinnvoll, um wieder schulische Erfolge zu erzielen und Vertrauen aufzubauen, dass die eigene Anstrengung zu guten Noten führt.

Dass ein Wechsel an die Realschule aber gut überlegt sein will und nicht automatisch zu besseren Schulleistungen führt, soll im folgenden Artikel beleuchtet werden.

Inhaltsverzeichnis:
  • Einführung
  • Pädagogische Überlegungen zum Wechsel vom Gymnasium an die Realschule
  • Übersicht zum Wechsel
    • Übertritt zu Schuljahresbeginn
    • Übertritt während des Schuljahres
  • Übertrittsregelungen im Detail
    • Aufnahmeentscheidung der Schule
    • Eintritt in die Eingangsklasse (5. Klasse)
    • Aufnahme in eine höhere Jahrgangsstufe
  • Gutachten
  • Statistische Daten
11 ab € 4,00
70888 Essstörungen bei Schülerinne und Schülern

An Essstörungen erkranken überwiegend Kinder und Jugendliche im Schulalter. Immer wieder werden deshalb Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Berufsleben mit Jugendlichen zu tun haben, die an einer Essstörung leiden, und sie werden erfahren, dass der Umgang mit ihnen nicht einfach ist. Auch unter Ärzten und Therapeuten gelten Jugendliche z. B. mit einer Magersucht als schwierig: Sie sind verschlossen, traurig, einsam, signalisieren Not und Verzweiflung, aber gleichzeitig kann ihr abweisendes, oft schroffes Verhalten verletzend sein. Magersucht und Bulimie, die beiden wichtigsten Krankheitsformen, entwickeln sich meist während eines besonders schwierigen, belastenden Lebensabschnitts voller Unsicherheiten – der Pubertät. Beginnende Krankheitssymptome werden von der Umgebung meist als launisches und trotziges, unberechenbares Gebaren einer/eines pubertierenden Jugendlichen gedeutet, die/der dem gängigen Schönheitsideal nacheifert. Den erkrankten jungen Menschen aber geht es um etwas ganz anderes: Aus einer – individuell sehr unterschiedlich bedingten – als hilflos, als ohnmächtig erlebten Situation heraus, z. B. wenn Eltern sich scheiden lassen oder als Mobbingopfer, verleiht ihnen eine beginnende Magersucht zunächst Kraft und Stärke, aus der Ohnmacht wird Macht, aus passivem Erdulden erwächst aktives Handeln, aus Gefühlschaos wird Kontrolle. Wer die langen Wege in eine Therapie überblickt, der weiß, wie schwer es ist, junge Menschen davon zu überzeugen, dass eine Essstörung eine behandlungsbedürftige Krankheit ist. Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit der Aufklärung über Essstörungen in Schulen, Hochschulen und Lehrerseminaren. Wir haben zusammen mit unseren Patienten Broschüren unter dem Titel „Is(s) was?!“ verfasst, u.a. als Unterrichtsmaterialien und für eine Psychoe-dukation, weil wir der Meinung sind, dass in der Schule unter Lehrern, Schülern und Eltern mehr über diese Krankheiten geredet werden soll. Wir plädieren allgemein für einen offenen, undramatischen Umgang mit dem Thema „Psychische Krankheiten“, um erkrankten Jugendlichen den Weg in eine notwendige Psychotherapie zu erleichtern.

Inhaltsverzeichnis:
  • Vorwort
  • Einführung
  • Essstörungen sind Krankheiten
    • Anorexia nervosa
    • Bulimia nervosa
    • Binge Eating Disorder
    • Ähnliche Störungen
  • Begleitkrankheiten
  • Medizinische Komplikationen
  • Epidemiologie
  • Überlegungen zur Krankheitsursache
  • Historische Bemerkung
  • Therapie
  • Patientinnen und Patienten mit einer Essstörung in der Schule
  • Umgang mit essgestörten Schülerinnen und Schülern in der schulischen Beratung
  • Literatur
Anhang:
  • Aus der Sichtweise der Patientinnen und Patienten
  • Abschiedsbrief an die personifizierte Krankheit
  • Abschiedsbrief einer bulimischen Patientin
  • Therapieerleben einer ehemals magersüchtigen Patientin
  • Therapieerleben einer ehemals bulimischen Patientin
  • Ratschläge von ehemaligen Patientinnen und Patienten für Lehrerinnen und Lehrer
26 ab € 6,60
70889 Emotionales Erleben und Emotionsregulation bei Jugendlichen

Emotionen sind im Schulalltag nicht wegzudenken. Freude über einen Erfolg oder Angst vor einer Prüfung gehören zum Alltag von Jugendlichen. Dabei ist emotionales Erleben nicht nur abhängig von der erlebten Situation, sondern vor allem wie diese Situation von der Person interpretiert wird. Die Bewertung der Situation bildet zum einen die Grundlage zur Erklärung, wie Emotionen entstehen, und zum anderen zur Emotionsregulation. Ausgehend vom Prozessmodell der Emotionsregulation wird aufgezeigt, welche Mechanismen auf die Emotionsregulation wirken und wie die Lehrkraft bzw. die Person selbst diese unterstützen kann. Des Weiteren werden Fähigkeiten der emotionalen Kompetenz als Basis für diese Prozesse dargestellt sowie Anregungen zur Förderung gegeben

Inhaltsverzeichnis:
  • Einleitung
  • Was ist eine Emotion?
  • Emotionsregulation
  • Emotionale Kompetenz
    • Störungen emotionaler Kompetenz
    • Emotionsregulation und Störungen
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Emotionsregulation
    • Emotionen erkennen und ausdrücken
    • Förderung des Einfühlungsvermögens
    • Umgang mit Angst und Stress lernen
  • Literaturverzeichnis
15 ab € 4,00
70890 Schulstress – theoretische Prämissen und ausgewählte Bewältigungsmethoden

Dieser Artikel / Lehrerratgeber liefert einen Überblick zum Thema »Schulstress«. Er beinhaltet zum einen das Transaktionale Stressmodell zur Erklärung der kognitiven Stressverarbeitung, zum anderen verweist er auf in der Persönlichkeit begründete und exogene Stressfaktoren sowie die Folgen von Schulstress.

Im Anschluss an die theoretischen Ausführungen werden ausgewählte Methoden zur Bewältigung von Schulstress aufgezeigt, deren Anwendung im Unterricht und/oder in der Beratung empfohlen werden.

Inhaltsverzeichnis:
  • Einführung
  • Ursachen für Schulstress
    • Individuelle Vulnerabilitätsfaktoren
    • Leistungsdruck und Leistungsbewertung
    • Anforderungssituationen
    • Schuleintritt und Übergang in eine andere Schulart
    • Stressbelastung von Lehrern
    • Aggression und Gewalt unter Mitschülern
    • Häusliche Belastungsfaktoren
  • Stresskonzept von Lazarus
    • Grundlagen des Stresskonzepts
    • Stressor und Stresssituation
    • Primäre Bewertungsmechanismen
    • Sekundäre Bewertungsmechanismen
    • Reappraisal (Neubewertung)
  • Ressourcenkonzept
  • Auswirkungen von Schulstress
    • Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten und Leistungen
    • Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit
    • Auswirkungen auf das (Sozial-)Verhalten
  • Exkurs: Schulstress bei Lehrern
  • Coping-Methoden zur Stressbewältigung
    • Methoden zur Wahrnehmung und Analyse von Schulstress
    • Übungen zur Situations-(Um-)Bewertung und -bewältigung
    • Problemlösende Verfahren
    • Entspannungsverfahren
  • Zusammenfassung
  • Literatur
27 ab € 6,50
70891 Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Dieser Artikel gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Thema Legasthenie / Lese- und Rechtschreibschwäche. Angesichts der umfassenden Forschung kann er dabei an einer Reihe von Stellen nicht in die wünschenswerte Tiefe gehen.

Inhaltsverzeichnis:
  • Vorwort
  • Definition und Beschreibung des Störungsbildes
    • Lese- und/oder Rechtschreibstörung als Entwicklungsstörung
    • Problematik der Intelligenz-Diskrepanzannahme
    • Klassifikation und Merkmale der Störungen
    • Differenzialdiagnostische Abgrenzung von anderen Störungen mit ähnlichem Erscheinungsbild
  • Diagnostik
    • Elemente der Diagnostik
    • Lese- und Rechtschreibtests: Anforderungen und Probleme
    • Diagnostische Urteilsmaßstäbe und ihre Probleme
  • Komorbiditäten
  • Epidemiologie und Verlauf
  • Ursachen für Lese- und Rechtschreibprobleme
  • Intervention
    • Vorschulische Förderung und Prävention
    • Beiträge der Schulen zur Förderung
    • Ergebnisse der Therapieforschung zur Wirksamkeit therapeutischer Maßnahmen
    • Anforderungen an Umfeld und Rahmenbedingungen von Fördermaßnahmen und Therapien
  • Beratungspraxis
  • Literaturverzeichnis
43 ab € 9,50
70892 Förderung besonders begabter Schüler in der Sekundarstufe

Das Thema »Besondere Begabungen« stößt zunehmend auf Akzeptanz und Interesse in den Schulen, zumal es auch politisch und im Rahmen der individuellen Förderung an Bedeutung gewinnt. Für die Arbeit mit besonders begabten Schülern fasst dieser Beitrag die wesentlichen Aspekte zur Förderung in der Sekundarstufe zusammen. Quelle ist die ISB-Broschüre »Besondere Begabungen an weiterführenden Schulen finden und fördern«, in der auch detailliertere Informationen dazu nachzulesen sind.

Wenn im Umgang mit Begabten neue Wege beschritten werden sollen, ist es unumgänglich, mit veralteten Grundannahmen zu brechen. Denn eine optimale »Schulbildung« ist letztlich nur mit einer Haltungsänderung zu erreichen, im Sinne einer Trendwende von der Defizit- zur Ressourcenorientierung, die sich nahtlos in die aktuellen Bestrebungen zu Inklusion und Kompetenzorientierung (Bildungsstandards) einfügt. Im Kern geht es um eine Individualisierung, die allen Kindern zugutekommt.

Inhaltsverzeichnis:
  • Einleitung
  • Individuelle Ebene: Förderung von begabten Kindern und Jugendlichen
    • Das Konzept des »guten Unterrichts«
    • Enrichment
    • Akzeleration
    • Separation
    • Mentoring
    • Kooperation mit außerschulischen Partnern
  • Binnendifferenzierung im Unterricht
    • Übersicht zu Förderungsmaßnahmen im Rahmen des offenen Unterrichts
    • Wettbewerbe
  • Maßnahmen auf Schulebene
    • Begabtenförderung und Schulentwicklung
    • Kultur der Anerkennung besonderer Begabungen
    • Rolle der Schulleitung
    • Rolle der Lehrkräfte
    • Fördermaßnahmen auf der Schulebene
  • Schulergänzende Maßnahmen
    • Schülerakademien
    • Ferienseminare der MB-Bezirke
    • Besondere Angebote in verschiedenen Regierungsbezirken
    • Frühstudium
  • Literatur
  • Anhänge
    • Leitfaden für Lehrkräfte zum Überspringen einer Jahrgangsstufe
    • Vereinbarung zum Drehtürmodell
    • Partielles Überspringen im Fach Englisch
46 ab € 9,50
70893 Typische Schullaufbahnberatungsfälle an Mittelschulen (in Bayern)
Inhaltsverzeichnis:
  • Die Mittelschule im Spiegel empirischer Daten und im Rahmen der Sekundarstufe I
    • Große regionale Unterschiede des Schulbesuchs der Mittelschule in Bayern
    • Geschlechterspezifische Unterschiede des Schulbesuchs der Mittelschule in Bayern
    • Ausländische Schülerinnen und Schüler an der Mittelschule
    • Zentrale Beratungsfragen zur Mittelschule
  • Übersicht der systematischen Falldarstellung
    • Aufnahme in die Mittelschule
    • Abschlüsse der Mittelschule
    • Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule als erster allgemeinbildender Schulabschluss nach Jahrgangsstufe 9
    • Erfolgreicher (theorieentlasteter) Abschluss der Praxisklasse und Übergangsklasse
    • Nachträglicher Erwerb des erfolgreichen Abschlusses der Mittelschule als erster allgemeinbildender Schulabschluss nach Jahrgangsstufe 9
    • Qualifizierender Abschluss der Mittelschule (Quali)
    • Teilnahme von Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 oder 10 des Mittlere-Reife-Zugs der Mittelschule am Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule (Quali)
    • Teilnahme von Nicht-Mittelschülern am Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule (Quali für Externe)
    • eine Zulassungsbeschränkungen für die besondere Leistungsfeststellung zum Erwerb des Qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule (Quali)
    • Mittlere-Reife-Klassen, Mittlere-Reife-Kurse, Vorbereitungsklassen für den Erwerb des Mittleren Schulabschlusses an der Mittelschule
    • Anforderungsprofil der Mittlere-Reife-Klassen
    • Aufnahme in die Mittlere-Reife-Klassen aus der Regelklasse der Mittelschule
    • Aufnahme von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, der Realschule und der Wirtschaftsschule in die Mittlere-Reife-Klassen der Mittelschule
    • Mittlerer Schulabschluss an der Mittelschule; Abschlussprüfung der Mittlere-Reife- Klasse M10
    • Teilnahme von Nicht- Mittelschülern (andere Bewerber) an der Abschlussprüfung zum Mittleren Schulabschluss der Mittelschule
    • Qualifizierter beruflicher Bildungsabschluss (Quabi); ein weiterer Mittlerer Schulabschluss der Mittelschule
    • Das Fach Englisch an der Mittelschule
    • Klassenziel nicht erreicht – Wiederholen einer Jahrgangsstufe (Regelklasse)
    • Wiederholen einer Jahrgangsstufe in den Mittlere-Reife-Klassen
    • Vorrücken auf Probe in der Mittlere-Reife-Klasse
    • Freiwillige Verlängerung des Besuchs der Mittelschule
65 ab € 9,50

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