Pessachfest - der Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei

Unsere Wurzeln im Judentum

Blick ins Material

Pessachfest - der Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei

Unsere Wurzeln im Judentum

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Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
34 Seiten (1,9 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Autor:
Denz, Sonja / Keck, Dagmar
Auflage:
(2018)
Fächer:
Religion
Klassen:
7-10
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Pessach, auch Passa, Passah oder Pascha genannt gehört zu den wichtigsten Festen des Judentums. Es erinnert an den Auszug aus Ägypten (Exodus), also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei, von der das 2. Buch Mose im Tanach erzählt. Die Nacherzählung (Haggada) dieses Geschehens verbindet jede neue Generation der Juden mit ihrer zentralen Befreiungserfahrung.

Diese Unterrichtseinheit soll Ihren Schülerinne und Schülern das Verständnis für die Geschichte des Judentums vermitteln.

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte: Die Schüler
  • kennen die Unterschiede zwischen dem jüdischen und dem gregorianischen Kalender,
  • lernen eines der wichtigsten Jahresfeste des Judentums näher kennen,
  • tauchen ein in die jüdische Geschichte und verstehen den historischen Hintergrund des Pessachfestes,
  • erkennen die Symbolik hinter den besonderen Speisen des Sederabends,
  • setzen sich mit dem biblischen Hintergrund der Speisen auseinander.
Didaktisch-methodischer Ablauf
  • Hinführung:
    • Der jüdische Kalender: Als Einführung bietet es sich an, das Datum des Tages in Form der jüdischen Zeitrechnung an die Tafel zu schreiben. Dadurch werden die Schüler aufmerksam, irritiert und neugierig. Es gibt grundlegende Unterschiede zwischen dem jüdischen und dem gregorianischen Kalender. Diesen sollen die Schüler kennen und verstehen lernen. Weiter beginnt der Tag und die Woche im jüdischen Glauben auch zu anderen Zeitpunkten als z. B. im christlichen Glauben. Auch dies wird den Schülern verdeutlicht.
    • Alternative: Falls die Unterrichtseinheit rund um die Osterzeit gehalten wird, könnte man auch einen biblischen Einstieg, anhand der Bibelstelle Lukas 22, wählen.
  • Erarbeitung:
    • Überblick über die Jahresfeste im Judentum: Die Schüler erhalten einen groben Überblick über die einzelnen jüdischen Jahresfeste und deren Bedeutung.
    • Das Pessachfest – Historischer Hintergrund: Die Schüler erfahren den geschichtlichen Hintergrund des Pessachfestes. Dazu ist es notwendig, etwas in die biblisch-jüdische Geschichte einzutauchen. Die Schüler sollen (im besten Fall) an eine schon ihnen bekannte Geschichte erinnert werden.
    • Der Festablauf: Tipp: Hier bietet es sich an, den Film der Mediathek des BR zu sehen. Dort werden die nötigen Vorbereitungen für das Fest beschrieben. Die Schüler erfahren, welche Vorbereitungen für die Pessachfestwoche getroffen werden müssen und was in der Festwoche alles beachtet werden muss.
    • Der Sederabend – Wichtige Information zum Sederabend: Es soll unbedingt vermieden werden, einen Sederabend zu feiern. Dies ist eine Frage des Respekts gegenüber der anderen Religion. Eine solche Rücksichtnahme entspricht dem religiösen Taktgefühl und darf nicht mit der Begründung des handlungsorientierten Unterrichts überschritten werden. Die Schüler erhalten einen Einblick in den Sederabend bei einer jüdischen Familie. Sie erfahren wie dieser abläuft, welche Gepflogenheiten es gibt und was es Besonderes zu beachten gibt.
    • Der Sederteller: Auf dem Sederteller befinden sich verschiedene Speisen, die einen tiefen symbolischen Hintergrund haben. Die Schüler erfahren, was es mit den Speisen auf sich hat und aus welchem Grund diese am Sederabend gegessen werden.
  • Weiterführung und Transfer:
    • Radio und Filmbeiträge zum Thema Pessach: Die Kinder spielen beim Pessachfest eine zent-rale Rolle, die Ereignisse von damals sollen nicht in Vergessenheit geraten. Bei dem Fest – besonders beim Sederabend werden – diese Ereignisse am Leben erhalten. Dies geschieht einmal durch das Einnehmen der besonderen Speisen des Sedertellers und andererseits durch das Fragen, Vorlesen und Erzählen innerhalb der Familie. Die Menschen von heute werden regelrecht in das Geschehen von damals eingebunden, sie erleben die Geschichte von damals als wären sie selbst dabei gewesen. Die Kinder von heute sind die Generation von morgen und sie sollen die jüdische Geschichte weitertragen in die kommenden Generationen, damit dieses wichtige Ereignis nicht verloren geht.

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