Feedback
Blick ins Material

America First – US-Zölle zum Schutz der Stahlindustrie

Arbeitsblätter zum Zollstreit mit den USA

Donald Trump verkündete am 8.3.2018 unter dem Beifall der Stahl- und Aluminiumarbeiter seinen Beschluss, Einfuhrzölle auf Stahl in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium in Höhe von zehn Prozent verhängen zu wollen. Lediglich Mexiko, Kanada und Australien sind zunächst von den Zöllen ausgenommen. Die Zölle dienen der nationalen Sicherheit. Schiffe, Flugzeuge, Rüstungserzeugnisse sollten wieder mit amerikanischem Stahl gebaut werden.

Allerdings gibt es nicht nur Befürworter. Innerhalb des Weißen Hauses, der amerikanischen Wirtschaft sowie von den Handelspartnern wurde hpfuie Kritik an Trumps Zollbeschlüssen laut. Die negativen Folgen – auch für die US-Wirtschaft – seien gravierender als der kurzfristig mögliche Gewinn für die amerikanische Stahl- und Aluminiumbranche.

Zwei Arbeitsblätter und Schaubilder beschäftigen sich mit den US-Zöllen und deren Auswirkungen.

2 Arbeitsblätter: US-Zölle zum Schutz der Stahlindustrie

Ziel des Arbeitsblattes ist es, die kurz- und langfristigen Wirkungen der amerikanischen Zölle am Beispiel des Stahlmarktes zu analysieren. Die SuS erkennen die Interessenkonflikte zwischen der amerikanischen, europäischen und chinesischen Stahlindustrie. Sie lernen die Bedeutung weltweiter Handelsregeln innerhalb der WTO kennen und identifizieren die Voraussetzungen, unter denen Länder überhaupt nur Zölle, die im Einklang mit Welthandelsordnung stehen, erheben dürfen. Abschließend setzen sich die Schüler kritisch mit alternativen Reaktionsmöglichkeiten der Handelspartner auseinander.

Schaubild: Eckdaten der Stahlindustrie

Seit 1950 hat sich die Weltstahlproduktion von 192 Mio. Tonnen Stahl auf mehr als 1600 Mio. Tonnen Stahl vervielfacht. Während 1950 China ein verschwindend kleiner Stahlanbieter auf dem Weltmarkt war, ist das Land der Mitte heute für die Hälfte des weltweit erzeugten Stahls verantwortlich. Die in China geschaffene, staatlich geförderte Stahlproduktion ist das Ergebnis von staatlicher Lenkung. Die Überkapazitäten in China sind kontinuierlich gewachsen. In Deutschland hingegen hat die Zahl der Beschäftigen in der Stahlerzeugung von 288.000 im Jahr 1980 auf 85.000 abgenommen. 3 Schaubilder geben Aufschluss über Entwicklungen und Eckwerte des Stahlmarktes.

Inhaltsverzeichnis:

Arbeitsblätter Auf den Seiten 4 bis 7 finden sich insgesamt zwei Arbeitsblätter mit Materialien und Aufgaben:
  • AB 1: America First – US-Zölle zum Schutz der Stahlindustrie
  • AB 2: America First – Wirkungen der US-Zölle
Schaubilder *Auf den Seiten 8-10 ergänzen drei Schaubilder zum Stahlmarkt die Materialien:
  • Schaubild 1: Weltrohstahlproduktion
  • Schaubild 2: Erzeugung, Beschäftigung und Produktivität der Stahlindustrie in Deutschland
  • Schaubild 3: Angebot- und Nachfrageentwicklung in China
Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
18 Seiten (0,8 MB)
Verlag:
BizziNet.de Dr. Monika Markmann & Dr. Frank Markmann GbR
Autor:
Markmann, Monika
Auflage:
(2018)
Fächer:
Sowi/Politik
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium

In den Warenkorb

€ 4,50
Premiumkunden -10 % i
(Nr. 69937)

Neu hier?

Bezahlmöglichkeiten

  • Sofortüberweisung
  • Paypal
  • MasterCard / VISA
  • Überweisung / Lastschrift (auf Rechnung)

Empfehlungen zu "America First – US-Zölle zum Schutz der Stahlindustrie"

Ähnliche Materialien:

Mehr Materialien von Markmann, Monika: