Kunst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

Impressionismus, Expressionismus, Kubismus und Surrealismus

Blick ins Material

Kunst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert

Impressionismus, Expressionismus, Kubismus und Surrealismus

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
28 Seiten (0,7 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Fächer:
Kunst/Werken
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Diese Unterrichtseinheit soll die stilistischen Entwicklungen der Malerei im späten 19. bzw. im frühen 20. Jahrhundert verdeutlichen. Sie soll zeigen, dass die Kunst immer eine Auseinandersetzung des Künstlers mit sich selbst und mit der jeweiligen historischen Situation darstellt. Die Kunst spiegelt das Leben einer bestimmten Zeit wider und gibt einen Einblick in das gesellschaftliche Leben, das Denken und Fühlen des einzelnen Künstlers.

Die meisten Schüler glauben, dass nur diejenigen Bilder etwas wert sind, die ein Abbild von der Wirklichkeit zeigen. Die Kunst spricht jedoch zu dem Betrachter in einer eigenen Sprache, deren Rätsel sich nur dann erschließt, wenn man sich mit der Epoche und den jeweiligen Zeitumständen auseinander setzt.

Die Schüler lernen in der Unterrichtseinheit den Impressionismus, den Kubismus, den Expressionismus und den Surrealismus näher kennen, weil es den Künstlern in diesen Epochen, im Gegensatz zu vorangegangenen Stilrichtungen, nicht mehr um das Abbild der sichtbaren Wirklichkeit ging.

Im späten 19. Jahrhundert wurde das Ende des Naturalismus besiegelt. Es wurden Traditionen gebrochen, die bis in die Frührenaissance (Giotto) zurückzuführen waren. Der Bruch mit der klassischen Malerei vollzog sich endgültig durch die Erfindung der Fotografie. Die naturgetreue Abbildung war nun nicht mehr das höchste Ziel. Die Künstler versuchten auf die genaue Darstellung der Natur im üblichen Sinn zu verzichten.

Die Verbindung zur Natur blieb in den Epochen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zwar erhalten, aber was mit den Sinnen wahrnehmbar war, wurde nicht mehr unmittelbar auf die Leinwand projiziert.

Lernziele / Kompetenzen:
  • Die Schüler erhalten einen Einblick in die Malweisen der Kunst des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
  • Sie lernen die Kunstepochen Impressionismus, Expressionismus, Kubismus und Surrealismus kennen.
  • Schülergruppen beschäftigen sich intensiv mit jeweils einer Kunstrichtung und stellen diese der Klasse vor.
  • Die Schüler entwickeln Fragen für ein Kunstspiel, dass sie gemeinsam spielen.

In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit den einzelnen Epochen auseinander, weil bei dieser Unterrichtsmethode selbstständiges und kooperatives Arbeiten möglich ist. Der Lernerfolg der Klasse ist ganz entscheidend von der Präsentation der Ergebnisse abhängig, sodass für jeden Schüler auch ein gewisser Anreiz da ist, möglichst strukturiert zu arbeiten und verständlich zu präsentieren.

Als Präsentationsform gibt es zwei Möglichkeiten: das Plakat oder die PowerPoint-Präsentation. Im Zusammenhang mit der Gruppenarbeit können zum einen die Ergebnisse durch die gesamte Gruppe, die auch das Thema bearbeitet hat, vorgestellt werden, zum anderen gibt es die Möglichkeit Expertengruppen und Präsentationsgruppen zu bilden.

Die einzelnen Unterrichtsschritte im Überblick:
  • 1. Schritt: Bildbetrachtung – Kunstepochen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
  • 2. Schritt: Stilkriterien, Gestaltungselemente und Historie verschiedener Kunstepochen
  • 3. Schritt: Präsentation und Vorstellung der Kunstepochen
  • 4. Schritt: Jeopardy – Kunstepochenspiel

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(Nr. 69632)

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