Lektüren im Unterricht

Literatur fertig für den Unterricht aufbereitet

Lektüren im Unterricht - Literatur fertig für den Unterricht aufbereitet - Englisch

Lektüren im Unterricht

Literatur fertig für den Unterricht aufbereitet

Reihe
Typ:
Unterrichtseinheit
Verlag:
School-Scout
Fächer:
Englisch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Unterrichtseinheiten zu Englischlektüren der Oberstufe, fertig für den Unterricht aufbereitet.

Die folgenden 8 Materialien sind in dieser Reihe verfügbar:

Typ Nr Titel Seiten Preis
50865 William Shakespeare - Much Ado About Nothing
  • Didaktische Hintergrundinformationen
  • Zusammenfassung, Textanalyse & Interpretation
  • Charakterisierung der Hauptpersonen (Claudio, Hero, Beatrice, Don John, Leonato)
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung der Lektüre im Unterricht (Illusion and Reality Form und Wirkung des Dramas)
  • Kompaktes Prüfungswissen in Frage und Antwort
  • Anregungen & Hinweise zur Erstellung von Klausuren
  • Direkt einsetzbare Klausur (Relations between Don John, Hero, Claudia and Beatrice – Shakespeare’s writing style)

Textauszug:

William Shakespeares „Much Ado About Nothing”: Eigenart, Probleme, Chancen

Ein Zugang zur „Elizabethan Era“

William Shakespeares Schaffensperiode als Schriftsteller fiel unter die Regierungszeit Queen Elizabeths I. (1558 – 1603). Die Eigenarten und Charakteristika dieser berühmten englischen Epoche finden sich in der Tat auch in Shakespeares Stück „Much Ado About Nothing“ (Erstveröffentlichung 1600) wieder. Geschlechtertypische Hierarchien, die Einhaltung sozialer Konventionen und das Streben nach Stolz und Ehre in der Gesellschaft werden im Drama aufgezeigt und oftmals kritisch dargestellt. Somit bietet das Stück einen lebendigen Einblick in die sozialen und kulturellen Umgangsformen der „English Renaissance“ des 16. Jahrhunderts.

Shakespeares Sprache

Selbst Schüler der Oberstufe halten das Englisch zur Zeit Shakespeares aus heutiger Sicht für schwierig und manchmal regelrecht unverständlich. Nicht nur die Grammatik unterscheidet sich vom modernen Englisch, sondern auch die Wortwahl und einzelne Vokabeln, die nicht überlebt haben. Dabei ist es nicht notwendig, dass die Schüler jeden einzelnen Satz des Stückes haargenau verstehen! Wichtiger ist vielmehr, den Sinn der Szenen herauszuarbeiten und zu lernen, dass man auch trotz einzelner Verständnislücken den Kontext des Dramas begreifen und analysieren kann.

Das Arrangement der Charaktere im Stück

Shakespeares „Much Ado About Nothing“ zeichnet sich durch eine sehr komplexe Handlungsstruktur aus, die den Leser leicht verwirren und sogar überfordern kann. Dennoch liegt hier auch die Chance, anhand der genauen Aufarbeitung des Stückes mögliche Probleme und Unverständlichkeiten aus dem Weg zu räumen. Die genaue Lektüre sowie die Betrachtung der einzelnen Hauptcharaktere werden viele Verwirrungen beseitigen können. Zudem können die Schüler mithilfe von selbstgestalteten Inszenierungen den Plot nachspielen und somit ein besseres Textverständnis erlangen.

Das Genre „Komödie“ kennenlernen

William Shakespeare schrieb in seiner Schaffenszeit viele Arten von Dramen. Das Stück „Much Ado About Nothing“ zählt zu den heiteren Komödien Shakespeares, die das exakte Gegenteil zu seinen Tragödien darstellen. Schüler können anhand des Stückes das charakteristische „happy ending“ untersuchen und auch weitere genretypische Merkmale selbstständig ausmachen und analysieren. Somit dient „Much Ado About Nothing“ als das optimale Beispiel für eine „happy comedy“ nach Shakespeare.

Komplette Vorab- oder sukzessive Lektüre?

Aufgrund des geringen Umfangs kann das Werk als Vorablektüre gelesen werden. Es empfiehlt sich dabei aber auch, das Drama Akt für Akt zu lesen und schrittweise zu bearbeiten. Somit können Verständnisfragen rechtzeitig geklärt und Reflexionen zum weiteren Handlungsvorgang angestellt werden.

59 ab € 8,49
50866 Tennessee Williams - A Streetcar Named Desire
  • Didaktische Hintergrundinformationen
  • Zusammenfassung, Textanalyse & Interpretation
  • Charakterisierung der Hauptpersonen (Blanche DuBois, Stella Kowalski, Stanley Kowalski, Harold “Mitch” Mitchell)
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung der Lektüre im Unterricht (Illusion and Reality Form und Wirkung des Dramas)
  • Kompaktes Prüfungswissen in Frage und Antwort
  • Anregungen & Hinweise zur Erstellung von Klausuren
  • Direkt einsetzbare Klausur (Blanche’s mental breakdown, Blanche & Stanley, Blanche & Stella, desire & death)

Textauszug:

The American Dream? – Ein Zugang zu den 40er Jahren

Tennessee Williams‘ „A Streetcar Named Desire“ spielt zur Zeit der 1940er Jahre im Süden Amerikas. Die Südstaaten waren zu dieser Zeit von einem sich abzeichnenden Untergang des aristokratischen Landadels geprägt, da er sich den neuen Anforderungen durch die Industrie nicht stellen konnte. Die Schüler bekommen in diesem Drama einen guten Einblick in die sozialkulturellen Hintergründe einer Zeit, die durch große Metropolen und eine neue Einwandergeneration gekennzeichnet ist. Die Untersuchung der verblassten Südstaatenschönheit Blanche DuBois ist hierbei genauso repräsentativ wie die des polnischen Immigranten Stanley Kowalski.

Dunkle Geheimnisse ans Licht bringen

Williams‘ Text dreht sich um Alkoholismus, Gewaltbereitschaft, Prostitution, psychische Instabilität und schlussendlich sogar um das Thema Vergewaltigung. Das Drama bietet also einen tiefen Einblick in die oftmals tabuisierten Aspekte einer jeden Gesellschaft. Es scheint somit notwendig, diese Seiten genauer zu thematisieren und aufzuarbeiten. Dazu kann das Stück als Gesamtwerk analysiert oder aber auch einzelne Charaktere genauer untersucht werden. Wichtig ist es, den Schülern die Verbindung zwischen dem Handeln der Figuren und ihrem soziohistorischen Kontext aufzuzeigen.

Die Geschichte New Orleans – ein Exkurs

Die Stadt New Orleans ist uns heute am ehesten durch die schlimme Naturkatastrophe in Form des Hurrikans Katrina im Jahr 2005 bekannt. Dennoch bietet die Geschichte der Stadt weitaus mehr, darunter eine unglaubliche Jazz-Vergangenheit als auch einen hohen Stellenwert als Industrie-Metropole. Für Tennessee Williams, der selbst aus einer Kleinstadt stammt, repräsentierte die Stadt Offenheit, Aufbruch und Energie. Hier kann es für Schüler sehr spannend sein, in das New Orleans der 40er Jahre „zurückzureisen“, und den Flair, die Musik und die Bedeutung der Metropole für ihre Bewohner unter die Lupe zu nehmen.

Andere Adaptionen des Stückes kennenlernen

Das Drama „A Streetcar Named Desire“ ist für die Bühne konzipiert und sollte deshalb auch nicht nur in reiner Textform rezipiert werden. Schüler können hier selbst aktiv werden und einzelne Teile in der Klasse inszenieren. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die Verfilmung von Elia Kazan aus dem Jahr 1951 zu analysieren und Parallelen sowie Unterschiede der beiden Medien zu untersuchen. Die Lektüre des Stückes kann auch dazu anregen, eine Neuinszenierung in einem Theater in der Nähe aufzusuchen.

Komplette Vorab- oder sukzessive Lektüre?

Das Werk kann aufgrund des relativ überschaubaren Umfangs als Vorablektüre gelesen werden. Somit ist es möglich, direkt den gesamten Inhalt zu reflektieren und zu interpretieren. Es empfiehlt sich aber durchaus auch, das Drama abschnittsweise zu lesen und schrittweise zu bearbeiten. Somit können Verständnisfragen rechtzeitig geklärt sowie Ideen und Vermutungen zum weiteren Handlungsvorgang gesammelt werden.

64 ab € 8,49
51509 Aldous Huxley - Brave New World
  • Structure and Settings
  • Vocab Match
  • Vocab Word-finder
  • Character Analysis
  • Name Analysis
  • Theme Exploration
  • Conflict in Brave New World
  • Literary Devices
  • Symbolism Chart
  • Types of Imagery
  • Haiku Hysteria
  • John the Savage’s Last words
  • Story Writing
  • Book Report
  • Narrative Arc
  • Review Puzzle

Textauszug:

Dystopie – Was ist das?

Aldous Huxley beschreibt in seinem Roman Brave New World einen sehr negativen und erschreckenden Entwurf der Zukunft. Diese Art von „Anti-Utopie“ wird auch Dystopie genannt und kann hier besonders anschaulich betrachtet und analysiert werden. Themen wie Massenkonsum, die Medien, Werbung und eine stark übersteigerte Technik sowie Manipulation sind Merkmale einer klassischen Dystopie und in der Literatur und bei Huxley sehr markant vorzufinden. Die Schüler können die typischen Merkmale einer Dystopie gut herausarbeiten und gegebenenfalls mit anderen Dystopie-Konzepten (bzw. positiven Utopien) vergleichen.

„Genetic Engineering“

Ein wichtiger Bestandteil des Romans sind die massiven Fortschritte der Technik und die drastischen Eingriffe in die menschliche Fortpflanzung. Huxley thematisiert die funktionale, künstliche Erschaffung von Menschen und beschreibt eine äußerst inhumane Welt, in der Menschen wie Produkte gehandelt werden. Obwohl der Roman bereits 1932 veröffentlicht wurde, ist die Diskussion um gentechnische Manipulation auch heute noch aktuell. Die Schüler können über Ängste und Befürchtungen bezüglich der Gentechnologie von heute sprechen und darauf aufbauend Diskussionen über die Gefahren und Chancen von wissenschaftlichem Fortschritt führen.

“Brave New World“ in Relation zu Huxlex

Brave New World stellt Aldous Huxleys erfolgreichstes und populärstes Werk dar. Es ist aus Sicht eines Demokraten geschrieben und weist eine eindeutig humanistische Perspektive auf, die für die Einhaltung und Bewahrung der Menschen- und Bürgerrechte plädiert. Nach seinem Romanerfolg zog es Huxley zunehmend in Richtung Mystik und der Erforschung des richtigen Verhältnisses von Körper und Geist. Der Autor begann sich stark für andere Religionen und spirituelle Philosophien zu interessieren und schreckte dabei nicht vor dem Konsum von Drogen zurück. Dieser Wandel schlägt sich auch in seiner Literatur nieder, die in seiner späteren Phase verstärkt von bewusstseinserweiternden Erlebnissen geprägt wird. Huxleys abwechslungsreiche Biografie stellt also einen interessanten Aspekt dar, der spannend zu durchleuchten ist.

Persönlich Stellungnahmen

Aldous Huxley gelingt es, in Brave New World äußerst überspitzt und in extremer Form die Probleme und Gefahren einer modernen, sich schnell weiterentwickelnden Gesellschaft aufzuzeigen. Durch die Horrorvisionen von unkontrolliertem Massenkonsum, moralisch unhaltbarer Gentechnologie und einer neuen Staats- und Gesellschaftsstruktur werden die Leser des Romans automatisch zur Reflexion über ihre eigene Situation und die Lage der Welt von heute bewegt. Huxleys Werk bietet eine anregende Grundlage für persönliche Stellungnahmen und reflektierte Auseinandersetzungen mit den (Fehl)Entwicklungen unserer Zeit. Zugleich kann über die Möglichkeiten und Gefahren unserer eigenen Zukunft nachgedacht werden.

62 ab € 8,99
51900 Paul Auster - Moon Palace
  • Didaktische Hintergrundinformationen
  • Zusammenfassung, Textanalyse & Interpretation
  • Charakterisierung der Hauptpersonen (Marco Stanley Fogg, Thomas Effing alias Julian Barber, Solomon Barber, Kitty Wu, David Zimmer)
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung der Lektüre im Unterricht (The Role of Identity in Paul Auster’s “Moon Palace”)
  • Kompaktes Prüfungswissen in Frage und Antwort
  • Anregungen & Hinweise zur Erstellung von Klausuren
  • Direkt einsetzbare Klausur (Identity and the symbol of the moon in Paul Auster’s “Moon Palace”)

Das Material liefert alle grundlegenden Informationen zum Textverständnis sowie zur Textanalyse und Textinterpretation, zum Aufbau der Lektüre und zur Personenkonstellation von “Moon Palace”. Es stellt verschiedene, ausführliche Interpretationen und Charakterisierungen vor und bietet Arbeitsblätter und Kopiervorlagen für den direkten Einsatz im Unterricht.

Das umfangreiche didaktische Hintergrundwissen erleichtert die Unterrichtsvorbereitung und die didaktische Reduktion von “Moon Palace”. Der praktische Klausurfinder und die Arbeitsblätter ermöglichen eine gezielte Klausurvorbereitung.

Die enthaltenen Quizfragen zu “Moon Palace” dienen der Auflockerung des Unterrichts und der spielerischen Überprüfung von Wissen.

Diese Materialien helfen Ihnen, sich auf den Unterricht inhaltlich vorzubereiten und diesen ohne viel Arbeitsaufwand zu gestalten.

Paul Austers postmoderner Roman “Moon Palace” schildert die Suche des Erzählers und Protagonisten Marco Stanley Fogg nach seiner Identität. Die Geschichte spielt in Manhattan und dem Mittleren Westen der USA. Neben der Identitätsfindung werden auch gesellschaftliche und historische Entwicklungen in Amerika sowie generationenübergreifende Konflikte in den Fokus gerückt.

67 ab € 7,99
54030 Ray Bradbury - Fahrenheit 451
  • Didaktische Hintergrundinformationen
  • Zusammenfassung, Textanalyse & Interpretation
  • Charakterisierung der Hauptpersonen (Guy Montag, Clarisse McClellan, Mildred, Beatty:, Faber)
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung der Lektüre im Unterricht (Knowledge and Ignorance in Ray Bradbury’s “Fahrenheit 451”)
  • Kompaktes Prüfungswissen in Frage und Antwort
  • Anregungen & Hinweise zur Erstellung von Klausuren
  • Direkt einsetzbare Klausur (Specific structure of the novel, characterization of the state as it is described in the novel and comparison with the ideas of J. Christopher’s “The Guardians”!)

Textauszug:

  • Didaktisches Hintergrundwissen

Der Roman „Fahrenheit 451“ lässt sich in das Genre der Dystopie einordnen, dessen Romane häufig eine negative Zukunftsvision darstellen, in der der totalitäre Staat die komplette Kontrolle über Mensch und Gesellschaft gewonnen hat. Die Dystopie steht dabei in Kontrast zur Utopie, welcher hingegen ein positives Zukunftsdenken zu Grunde liegt. Dieser auf Thomas Morus zurückgehende Begriff beschreibt eine ideale Gesellschaftsform, die häufig ebenfalls erst in der Zukunft verwirklicht werden kann. Das eigentliche Vorbild der utopischen Literatur lässt sich mit Platons Politea jedoch schon weitaus früher datieren.

Die dystopische Literatur diente vor allem im 20. Jahrhundert als eine Form der Sozialkritik an den gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, auf die mit Bezug zu „Fahrenheit 451“ in diesem Material noch näher eingegangen wird. Zwei weitere bedeutende literarische Dystopien aus dem 20. Jahrhundert sind Aldous Huxleys „Schöne Neue Welt“ (orig. Brave New World) sowie George Orwells „1984“ (orig. Nineteen Eighty-Four). Die „[…] sich verschärfende Unvereinbarkeit von Individualismus und Kollektivismus in den Gesellschaftssystemen der Zukunft“ ist ein wesentlicher Handlungsstrang im dystopischen Genre und wird auch in „Fahrenheit 451“ immer wieder aufgegriffen.

Sehr wahrscheinlich werden die Schülerinnen und Schüler mit „Fahrenheit 451“ zum ersten Mal mit einem Roman aus dem Genre der Dystopien bzw. der Science-Fiction-Literatur konfrontiert. Eine Möglichkeit der Behandlung der Lektüre im Unterricht ist der Einstieg über das Genre und seine Eigenschaften. Dabei können weitere bekannte Werke wie Aldous Huxleys „Brave New World“ sowie George Orwells „1984“ herangezogen werden, um gemeinsame genrestrukturelle Eigenschaften der Romane herauszuarbeiten.

Doch auch über das Genre hinaus bieten sich Möglichkeiten, die Lektüre zu behandeln. Beispielsweise kann Fahrenheit 451 auch vor seinem sozio-historischen Hintergrund betrachtet werden, was einen Exkurs zur amerikanischen Politik und Gesellschaft der Nachkriegszeit für das Romanverständnis ermöglicht. Dies kann unter Umständen auch in den Fächern Politik, Geschichte, Kunst oder Ethik behandelt werden und fördert somit fachübergreifende Arbeit. Verschiedene Möglichkeiten, die Lektüre im Unterricht zu behandeln, werden in dieser Materialsammlung vorgestellt.

Komplette Vorab- oder sukzessive Lektüre*

Durch die Dreiteilung des Romans ist es möglich, die einzelnen Kapitel in Etappen zu lesen und besprechen, um so die Entwicklung des Protagonisten Guy Montag nachzuvollziehen. Vor dem Hintergrund desrelativ überschaubaren Umfangs der Lektüre kann der Roman – nach einer ersten einleitenden Vorstellung des Buches und des Themas –jedoch ohne größere Schwierigkeiten auch zunächst außerhalb des Unterrichtes gelesen werden.

Ebenfalls denkbar wäre die Variante, die SuS das erste Kapitel ohne vorherige Vorstellung des Werkes lesen zu lassen.So ließen sich unvoreingenommene Erstreaktionen der SuS erfahren, die bereits eine erste Interpretationsgrundlage für eine Romananalyse sein können.

55 ab € 7,99
55200 Don DeLillo - Falling Man
  • Didaktische Hintergrundinformationen
  • Zusammenfassung, Textanalyse & Interpretation
  • Charakterisierung der Hauptpersonen (Lianne, Glenn, Rosellen S., Omar H., Carmen G., Benny T., Eugene A., Anna C., Curtis B., Justin, Katie, Robert, Nina Bartos, Martin Ridnour, Ernst Hechninger, Hammad, Amir, David Janiak, Keith Neudecker)
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung der Lektüre im Unterricht (Identity and Safety in Don DeLillo‘s “Falling Man”)
  • Kompaktes Prüfungswissen in Frage und Antwort
  • Anregungen & Hinweise zur Erstellung von Klausuren
  • Direkt einsetzbare Klausur (Identity in Don DeLillo‘s “Falling Man”)

Textauszug:

Trauma-Literatur

Der terroristisch motivierte Angriff der Twin Towers am 11.September 2001 hat vor allem in Amerika einen nationalen Schock ausgelöst. DeLillos Falling Man ist der Versuch der Verarbeitung dieses Traumas. Die psychologische Notwendigkeit der Aufarbeitung des Erlebten ist unter anderem in der Literatur nachzuvollziehen.

Trauma-Literatur ist der Versuch der Aufarbeitung eines sinnlichen Erlebnisses, das geistig nicht eingeordnet werden kann. Entsprechend unstrukturiert erscheint auch das Leben der Charaktere in Falling Man.

Problem: Die kurze Verarbeitungszeit

Die Katastrophe, die weithin auch als 9/11 bekannt ist, ereignete sich 2001. Der Roman Falling Man erschien bereits 2007. Die emotionale Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen braucht nicht nur eine Ausdrucksmöglichkeit, sondern auch Zeit. Die Trauma-Literatur kann in drei Kategorien eingeteilt werden: direkte Erlebnisberichte, Texte, die unmittelbar nach der Katastrophe entstanden sind, und Texte, die das Erlebnis aus dritter Hand wiedergeben.

Daher sollte im Unterrichtsgespräch darauf hingewiesen werden, dass Falling Man zur zweiten, noch nahe am Erlebnis angesiedelten Verarbeitungsphase gehört. Vergleichend können Nachrichten aus den Stunden und Tagen unmittelbar nach dem Sturz der Flugzeuge hinzugezogen werden.

Durch die Fülle an Verarbeitungsformen des 11. September bietet es sich an, das Thema auch in politischer Weltkunde, Geschichte, Kunst und Ethik zu behandeln.

Das Genre als Chance

Die Wahl des Genres Roman bietet in der Schule die Möglichkeit, die emotionale Seite der Ereignisse vom 11. September zu beleuchten. Die Episoden aus den Leben der direkten und indirekten Opfer sowie der Attentäter ermöglichen einen individualisierten Einblick in die Katastrophe. Damit wird der Roman ein Gegenstück zu den Zeitungsartikeln, Radiomeldungen und Fernsehberichten, welche das Thema vor allem als Nachricht behandelten.

Durch das Lesen des Romans wird den Schülern, welche den 11. September als Kinder vielleicht nur vage einordnen konnten, ein Einblick in die Details zu vermitteln versucht. Die Charaktere Martin, Keith und Lianne entwickeln im Roman unterschiedliche Strategien im Umgang mit dem Trauma, welche im Unterricht gemeinsam erarbeitet werden können. Die drei Teile des Romans und die weitere Unterteilung in 15 Kapitel stehen im Gegensatz zu den fließenden Übergängen zwischen den Gedanken der Charaktere.

Emotionaler Bezug zu den Schülerinnen und Schülern

Falling Man behandelt ein emotional aufgeladenes Thema, das für alle Menschen bis ungefähr zum Jahrgang 1990 noch starke Erinnerungen hervorruft. Daher kann bei den heutigen Schülern nur bedingt mit Erinnerungen an die Nachricht vom Einsturz der Twin Towers gerechnet werden. Sie sind durch die aktuellen Nachrichten allerdings mit der westlichen Angst vor terroristischen Angriffen vertraut, sodass ein persönlicher Anknüpfungspunkt besteht.

Dennoch muss der Einstieg in die Romanvermittlung so gestaltet sein, dass die Fassungslosigkeit der Amerikaner und die Bedeutung des 11. September im politischen und gesellschaftlichen Sinn klar wird.

Komplette Vorab- oder sukzessive Lektüre

Die häufig verwirrenden Übergänge zwischen den Gedankengängen der einzelnen Charaktere und das sensible Thema sprechen, zumindest zur Einführung, für die sukzessive Lektüre im Unterricht. Nach der gemeinsamen Klärung der Romanstruktur und des Themas ist die Lektüre außerhalb des Unterrichts möglich. So kann vertiefend auf einzelne Szenen und die Narrationsstruktur eingegangen werden.

72 ab € 9,99
63699 "The Hunger Games" von Suzanne Collins
  • Didaktisches Hintergrundwissen
  • The Hunger Games – Besonderheiten, Probleme, Chancen
  • Mögliche Themenschwerpunkte für den Unterricht
  • Unterrichtsvorschläge und Unterrichtsvorschläge
  • Weiterführende Literatur
  • Fortlaufende Interpretation
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung des literarischen Textes
  • Quizspiele
  • Prüfungswissen kompakt
  • Klausuren Identity, Media and History in Suzanne Collins “The Hunger Games”

Textauszug:

Vorwort

Der Roman thematisiert aus der Perspektive des Hauptcharakters Katniss Everdeen die prekären Verhältnisse im Staat Panem für die breite Masse, welche einem totalitären Zentrum, dem Capitol, unter Präsident Snow unterliegt. Dabei wird in vielen einzelnen Szenen das Staatskonzept, welches auf Furcht, Unterdrückung und Ausbeutung basiert, kritisiert und angegriffen. Vor allem über die 74. Hunger Games, welche den Großteil des Romans ausmachen, wird das dystopische Leben in Panem in Frage gestellt. Über die Hauptcharaktere wird aber nicht nur die Frage der politischen Bedürfnisse gestellt, sondern auch die persönliche Identitätsfindung in Relation zu omnipräsenten Medien junger Erwachsener sowie moralisch-ethische Fragen nachgezeichnet. Diese Themen bieten sich für die Lektürebehandlung des Romans besonders an.

Der Roman lässt sich durch seine klare Gliederung in drei Teile und die zu bewältigende sprachliche Komplexität gut im Fremdsprachenunterricht verwenden. Vor allem die cliff hanger am Ende der Kapitel und Romanteile geben Schülern und Schülerinnen die Motivation, die Lektüre des Romans zu bewältigen. Ebenso dürfte die Ähnlichkeit im Alter der Charaktere und SuS mit dem starken Kontrast der Lebenswelt beider Gruppen für spannende Diskussionen sorgen. Die populären Verfilmungen der Romane tragen mit Sicherheit ebenfalls zur Motivation der Schülerinnen und Schüler bei.

Neben der brisanten und wichtigen Thematik „Leben und Wirklichkeit in den Medien“ liefert das Genre des dystopischen Romans vielfältige Möglichkeiten für ethische Diskussionen und die Wiederholung gattungstypischer Merkmale.

Suzanne Collins „The Hunger Games“ – Besonderheiten, Probleme, Chancen

Einführung in das Genre der Dystopien

Die Trilogie The Hunger Games zeichnet ein dystopisches (Zukunfts-)Szenario in Nordamerika mit mythologischen und antiken Elementen.

Sehr wahrscheinlich werden die Schülerinnen und Schüler durch „The Hunger Games” nicht zum ersten Mal mit einem Roman aus dem Genre der Dystopien bzw. der Science-Fiction-Literatur konfrontiert. Es empfiehlt sich dennoch im Unterricht, zunächst einen strukturellen Schwerpunkt auf das Genre und seine Eigenschaften an sich zu legen. Dabei können weitere bekannte Werke wie Aldous Huxleys „Brave New World“ sowie George Orwells „1984“ herangezogen werden, um gemeinsame genrestrukturelle Eigenschaften der Romane herauszuarbeiten.

„The Hunger Games“ muss jedoch auch vor seinem sozio-historischen Hintergrund betrachtet werden, sodass ein Exkurs zur amerikanischen und antiken römischen Politik und Gesellschaft, inklusive der Medienkonsumkultur, für das Romanverständnis unerlässlich ist. Dies kann unter Umständen auch in den Fächern Politik, Geschichte, Kunst oder Ethik behandelt werden.

Vor allem im Hinblick auf das Zentralabitur und einen möglichen Themenschwerpunkt „Utopia and dystopia – exploring alternative worlds“ im Fach Englisch spielen die von Collins aufgeworfenen Ideen und Vorstellungen in „The Hunger Games“ eine zentrale Rolle zum Verständnis dieses Themengebietes.

Problem: Staatliche Kontrolle behindert Identitätsauslebung / Kann man sich eine Dystopie vorstellen?

Der Roman stellt grundlegende moralisch-ethische Fragen und tagespolitisch/medial-kulturell aktuelle Fragen. Diese werden zwar günstiger Weise für den Leser aus der Perspektive des Charakters Katniss Everdeen ergründet und erlauben einen empathischen Zugang. Dies stellt den Leser aber nichtsdestotrotz vor die Aufgabe, sich ein dystopisches totalitäres Staatsystem mit Elementen aus der europäischen Geschichte zu vergegenwärtigen.

Daher sollten im Unterricht die Referenzen auf Shakespeare, die antiken römischen Zirkusspiele, Gladiatorenkämpfe und Castingshows mit der alles verbindenden Frage nach dem Recht auf die eigene Identität und Handlungsfreiheit aufbereitet werden.

Durch die Fülle der Referenzen bietet es sich an, diese auch in politischer Weltkunde, Geschichte, Kunst und Ethik zu behandeln.

Das Genre als Chance

Die Wahl des Genres Roman bietet in der Schule die Möglichkeit, totalitäre Staatsysteme aus der Perspektive junger Erwachsener zu beleuchten. Es werden Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler durch zahlreiche Anspielungen, Referenzen und kleine Alltagsdetails aus der Perspektive Katniss Everdeens möglich. Damit ist der Roman auch als Gegenstück zu Nachrichten und Zeitungsartikeln aus Krisenregionen mit diktatorischer Staatsform weltweit zu verstehen, welche häufig kaum vorstellbare Verhältnisse schildern. Der Umgang mit alltäglichen, persönlichen Bedürfnissen der Tribute und der immer präsenten Todesangst in der Arena wird über die sehr verschiedenen Verhaltensweisen der Spielteilnehmer differenziert und von Katniss reflektiert. So können die SuS auch das schwer vorstellbare totalitäre Staatsystem begreifen und sich vorstellen. Ebenso ermöglichen die Referenzen im Roman, sich mit dem Mythos um Minotaurus und Theseus sowie den römischen Zirkusspielen aus historisch-ethischer Sicht zu nähern.

Außerdem werden über Dialoge und innere Monologe sowie Erzählerpassagen die abstrakten Kategorien Utopie/Dystopie und Eutopie stark veranschaulicht.

Emotionaler Bezug zu den Schülerinnen

Die auktoriale Erzählerin, Katniss Everdeen, ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen unmittelbaren Zugang zu The Hunger Games. Die detaillierte Schilderung ihrer alltäglichen Probleme und ihres Verantwortungsbewusstseins sowie Erklärungen zu ihren emotionalen Reaktionen ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zu ihrem Wesen. Durch die Erzählerin werden alle weiteren Charaktere und die Regeln von Panem für die Leserinnen und Leser nachvollziehbar. Außerdem gibt Collins durch die Situierung Panems in Nordamerika, nahe der Rocky Mountains, den Rezipienten die Möglichkeit, das dystopische Zukunfts- oder Fantasy-Szenario mit ihrem Allgemeinwissen zu verbinden. Die deutlichen Parallelen zwischen den Hunger Games und aktuellen Reality TV-Formaten wie Model -Castingshows stellen sowohl die reale als auch die fiktive Unterhaltungskultur in Frage und provozieren Identitätsfragen für junge Erwachsene in einer mediendominierten Gesellschaft.

52 ab € 9,99
65648 "Death of a Salesman" von Arthur Miller
  • Aspects, understanding and possibilities
  • Main themes to explore in lessons
  • Exam Prep Suggestions
  • Teaching recommendation
  • Death of a Salesman Book Report
  • Order of Plot Events
  • Theme Exploration
  • Character Analysis of Death of a Salesman
  • Conflict in Death of a Salesman
  • Symbolism Chart
  • Willy Loman’s Last words
  • Story Writing
  • Writer‘s Intensions & Viewpoint

Textauszug:

“Death of a Salesman“ – Social critism through drama

Arthur Miller’s tragedy, Death of a Salesman, is a play made up of two acts that ends with a Requiem. Having won a Pulitzer Prize among others, in 1949, it is still hailed as one of the masterpieces of modern American dramas even to this day.

The play primarily focuses on the so called “American Dream”, critically reflecting on its influences on the American society, and showing the faults in American national values. The author also displays his obvious disapproval towards the man-eat-man aspect of capitalism that renders a common man dispensable, and towards mass consumerism that leads people into equating success with material wealth and goods, than with good education, good morals, and healthy family relationships.

By using the narrative device of flashbacks throughout the play, Miller introduces the readers to protagonist Willy’s past. These flashbacks play a big role in providing insight into Willy’s life, principles and his, as well as the American society’s, psyche.

Modern Tragedy

Death of a Salesman would basically fall into the genre of modern tragedy. Whereas in a Classical tragedy the protagonist was always of noble birth, such as a King, modern tragedy revolves often around ordinary people and their sufferings. Due to being ordinary themselves, the readers or the audience are apt to identify well with the characters and empathize with them.

Willy Loman does not possess a high social status, nor any noble qualities. He does however, have tragic flaws like the protagonists of Classical tragedies that lead him to his ultimate death, his self-deception and false idealism/ambitions.

Prior to reading

Before beginning to read the play, it is recommended to make sure students are familiar enough with the characteristic of this form of literature, the particular genre and the context of the play in order to understand the specific details. Therefore, it might also be a good idea to go over or brainstorm student’s prior knowledge on the themes appearing in the play, and their personal experience and opinions about issues such as consumerism, materialism, family, success, ambition etc. This will give students something to think about when they start reading and they will be able to understand the pressures and conflicts the characters face.

51 ab € 7,99

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