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Von der Fremd- zur Selbstbestimmung

Senecas Epistulae morales als Anleitung zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung

Mit ihrer praktisch-ethischen Ausrichtung und Beantwortung existentieller Fragen sind die Epistulae morales bestens für den Lektüreunterricht für das Fach Latein im Unterricht geeignet, da die Antworten – auch wenn manchmal unbequem, aber gerade deshalb – zeitenübergreifend zum Nachdenken und Diskutieren anregen.

Die Texte sind einerseits nach dem Rahmenthema ausgewählt, da die Fragen zur Selbstbestimmung über Zeit, Emotionen und Affekte, Individualität und Schicksal wesentlich sind; andererseits wurde auf Transfermöglichkeiten der ausgewählten Themen auf die heutige Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler geachtet.

Die Unterrichtseinheit ist für Lerngruppen ab der 10. Klasse geeignet. Obschon die Satzkonstruktion und der Wortschatz bei Seneca in der Regel einfach gehalten sind, kommen aufgrund der aphoristischen Aussagen in Merksatzqualität sowie der dahinterliegenden philosophischen Konzepte Herausforderungen auf die Schüler zu, die nur mit einem soliden Gerüst aus vokabularen, grammatischen und syntaktischen Kenntnissen zu lösen sind.

Zur thematischen Einbettung:

Aus dem inhaltlichen Bereich der römischen Philosophie, der von den meisten Lehrplänen für die Lektürephase vorgesehen ist, behandelt die Unterrichtsreihe den Schwerpunkt der Ethik (Handeln des Einzelnen in der Gemeinschaft). Da es sich um (fiktive) Briefe handelt, ist zudem ein Vergleich mit anderen Briefen, etwa von Cicero oder Plinius d. J., möglich.

Verlaufsübersicht zur Reihe:
  • 1. Stunde Zwischen Politik und Philosophie – Senecas Biografie und Werk
  • 2./3. Stunde Zeit ist alles, was ich will! – Kann man den richtigen Umgang mit der Lebenszeit lernen?
  • 4./5. Stunde Immer nur Feiern!? – Die Affektkontrolle als Voraussetzung für eine glückliche Lebensführung
  • 6./7. Stunde Ist man gemeinsam wirklich stark? – Das Individuum in der Masse
  • 8./9. Stunde Wie man dem Schicksal ein Schnippchen schlägt – Charakterbildung als lebenslange Aufgabe

Minimalplan:

Grundsätzlich können die einzelnen Stunden auch als unabhängige Einheiten behandelt werden. Die Einheit zur Affektkontrolle ist allerdings zentral für das Verständnis der folgenden Stunden sowie die LEK, sodass diese nicht wegfallen sollte.

Bereich: Antike Philosophie

Kompetenzen:
  • Sprachkompetenz: Wortschatz zur römischen Philosophie; Wiederholung und Vertiefung zentraler grammatischer Phänomene
  • Textkompetenz: Wiederholung und Vertiefung verschiedener Erschließungsmethoden; Stilmittelanalyse
  • Kulturkompetenz: Geschichte der Römischen Kaiserzeit; Philosophie in Rom

Klassenstufe: ab 10. Klasse, ab 5. Lernjahr, Latein als 1./2. Fremdsprache

Dauer: 9 Unterrichtsstunden + LEK

Dieser Beitrag kann ohne das darin genannte „Zusatzmaterial auf CD“ eingesetzt werden.

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
40 Seiten (7,9 MB)
Verlag:
Raabe Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2016)
Fächer:
Latein, Philosophie
Klassen:
10-13
Schultyp:
Gymnasium

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