Wintergedichte - Naturlyrik in der Oberstufe

Die literarischen Gestaltungen des Wintermotivs (Vogelweide, Rist, Klaj, Müller, Lenau, Trakl, Britting, Piontek, Gernhardt, Kunze, Hartung, Hebbel)

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Wintergedichte - Naturlyrik in der Oberstufe

Die literarischen Gestaltungen des Wintermotivs (Vogelweide, Rist, Klaj, Müller, Lenau, Trakl, Britting, Piontek, Gernhardt, Kunze, Hartung, Hebbel)

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
18 Seiten (0,4 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Auflage:
(2007)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Eine Unterrichtseinheit über Wintergedichte (parallel dazu zu jeder anderen Jahreszeit) lässt sich mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen verbinden. Nicht zuletzt kann man an diesem Thema, z.B. zu Beginn der Oberstufe, eine wiederholende und ergänzende Überprüfung des interpretatorischen Repertoires vornehmen. Es gibt zu diesem Thema so viele Texte, dass man sicherlich alle inhaltlichen und vor allem formalen Aspekte abdecken kann. Hier wird (in aller Kürze) ein Ansatz skizziert, der auf Epochalisierung hinausgeht. Die Texte sind, vom Mittelalter über den Barock und die Romantik bis zum Expressionismus und weiter in die Moderne hinein, so angelegt, dass sie jeweils Denkweisen und formale Vorlieben ihrer Zeit vertreten. Sie zeigen beispielsweise – so ganz nebenbei ein Ansatz, der Vertiefung verdiente -, wie sich das Verhältnis der Menschen zur Natur (hier, im Winter: zur dem Menschen feindlichen Natur) verändert hat. Ist der Winter noch im Mittelalter und Barock eine „schädliche“, dem Menschen verhasste Jahreszeit, entwickelt sich schon in der Romantik ein Verständnis für die Natürlichkeit des jahreszeitlichen Wechsels und eine bildhafte Gleichsetzung des Winters mit Alter und Tod sowie mit Phasen der Trauer und des Rückzugs.

Ein zweiter Ansatz, der zumindest kurz angerissen wird, ist die gestaltende Interpretation, bei der die Lyrik in der Praxis meist sehr kurz kommt, vor allem wohl, weil sie den Lehrkräften und Schülern gleichermaßen als zu schwer erscheint. Nun ist aber gerade der jahreszeitliche Wechsel ein Thema, das jedem Menschen vertraut und nahe ist. Gleichzeitig finden sich auf diesem Feld mehr Muster und Vorlagen, als man sich nur wünschen kann. Beides sollte ermutigen, den Schritt zu produktiven Übungen zu wagen.

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte:
  • Die Schüler lernen eine epochengeschichtlich und motivgeschichtlich repräsentativ zusammengestellte kleine Reihe von Wintergedichten kennen
  • Sie arbeiten am Beispiel dieser Gedichte typische Kennzeichen und Bildbereiche der Jahreszeitensymbolik heraus
  • Anhand der unterschiedlichen Winterbilder verschaffen sie sich einen kurzen und vorläufigen Eindruck von Eigenheiten literarischer Epochen. Sie werden dadurch motiviert, sich näher mit dem Thema zu befassen
  • Sie werden von Vorlagen und Beispieltexten angeregt, eigene lyrische Versuche (im thematisch und formal vorgegebenen Rahmen) zu unternehmen.

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