Sprache und Identität

Wie Sprache uns formt und was sie uns bedeutet

Blick ins Material

Sprache und Identität

Wie Sprache uns formt und was sie uns bedeutet

  • Abitur Nordrhein-Westfalen 2020
Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
34 Seiten (7,7 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2016)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Sprache und Identität“ und bearbeiten dazu unterschiedliche Materialien. Nach einer Einführung in die Thematik widmen sich die folgenden vier Doppelstunden jeweils einem Teilaspekt. Wichtig ist hierbei, dass die Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit den Texten auseinandersetzen und zu einem kritischen Umgang mit den Themenschwerpunkten angeregt werden.

Als Einstieg in die Reihe werden die Lernenden durch zwei Fotos und ein Zitat von Wittgenstein dazu aufgefordert, über den Zusammenhang von Sprache und Identität nachzudenken. Sie interpretieren das Zitat und überlegen, welche Bedeutung der Sprache für die „Welt“ eines Menschen zukommt. So bekommen die Schülerinnen und Schüler einen ersten Zugang zum Thema.

In der folgenden Doppelstunde lesen und bearbeiten die Lernenden zwei Sachtexte, die den Zusammenhang von Sprache und Identität erörtern. Auch auf die Bedeutung von Minderheiten-und Regionalsprachen wird eingegangen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen Stellung zu den Aussagen der Texte und führen eine vertiefende Internetrecherche durch.

Thema des nächsten Blocks der Reihe ist der Zusammenhang von Sprache und Identität in einer anderen Kultur. Am Beispiel der verschiedenen Formen des Personalpronomens „ich“ im Japanischen werden sich die Schülerinnen und Schüler der Unterschiede zwischen verschiedenen Sprachwelten bewusst und reflektieren deren Auswirkungen auf die Identitätsbildung in einem anderen Kulturkreis.

Der Schwerpunkt der folgenden zwei Stunden liegt auf der Bedeutung der Sprache für Migranten, die sich in einer neuen Sprachwelt zurechtfinden müssen.

Dazu setzen sich die Lernenden mit der Situation der sogenannten Gastarbeiter auseinander und vergleichen sie mit der der Flüchtlinge, die zur Zeit Ihre Heimat verlassen müssen und nach Deutschland kommen. Die Lernenden beschäftigen sich mit der Frage, welche Auswirkungen dieser Wechsel in eine andere Sprachwelt auf die Identität der Migrantinnen und Migranten haben kann.

Die Thematik der regionalen Identität ist Gegenstand des letzten Stundenblocks. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Bedeutung von Dialekten für die Identitätsbildung und führen anschließend in Gruppen Interviews zum Thema „Dialekt“ durch. Die Ergebnisse der Befragungen werten die Lernenden aus und präsentieren sie im Plenum.

Zum Abschluss der Reihe kann eine Lernerfolgskontrolle durchgeführt werden, in der die Schülerinnen und Schüler ein Gedicht untersuchen und dabei ihr erworbenes Wissen über den Einfluss der Sprache auf die Identität einbringen.

Dauer: 11 Stunden + LEK

Kompetenzen:
  • sich den Zusammenhang von Sprache und Identität bewusst machen
  • die kulturelle Bedingtheit von Sprache erkennen und erfahren, wie sie das Denken und Fühlen des Sprechers beeinflusst
  • über Sprache und Identität im Kontext von Migration und Flucht reflektieren und erkennen, dass ein Sprachwechsel zu Identitätskonflikten führen kann
  • den Einfluss der Sprache auf die eigene Identität reflektieren

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(Nr. 66837)

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