Biodiversität - Von Artenvielfalt und Artensterben

Spektrum Kompakt

Blick ins Material

Biodiversität - Von Artenvielfalt und Artensterben

Spektrum Kompakt

Typ:
Zeitungsheft
Umfang:
73 Seiten (14,5 MB)
Verlag:
Spektrum der Wissenschaft
Auflage:
(2015)
Fächer:
Biologie
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten ist unermesslich – wir sind nur eine Art unter unzähligen. Und doch ist der Mensch gerade dabei, sich in der Erdgeschichte einen unrühmlichen großen Namen zu machen: als Verantwortlicher für ein weiteres Massensterben. Nicht umsonst gibt es das Übereinkommen über biologische Vielfalt der Vereinten Nationen, mit inzwischen über 190 Vertragsstaaten, das den weltweiten Schutz der Biodiversität zum Ziel hat. Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt erinnert an den 22. Mai 1992, als in Rio de Janeiro die endgültige Textfassung des Übereinkommens offiziell angenommen wurde.

Wir stellen Ihnen in diesem Kompakt neue und auch wieder aufgetauchte (auch das gibt es!) Arten vor, geben einen Einblick, wie Forscher dieser Disziplin arbeiten, zeigen einige Bedrohungen auf und stellen vor, wie Naturschützer versuchen, das Artensterben zu bekämpfen.

Inhalt:
  • Die Jäger der unbekannten Art: In den Hotspots der Artenvielfalt finden sich immer wieder neue Arten – vorausgesetzt man nimmt die beschwerliche Suche auf sich.
  • Beispiellose Volkszählung im Regenwald: 129 494 Gliederfüßer haben Forscher im Regenwald Panamas gesammelt und bestimmt. Das Ergebnis: eine Schätzung der Gesamtartendichte.
  • Töten, um zu forschen? Es herrscht ein erbitterter Streit darüber, ob Wissenschaftler Exemplare von Tieren für zoologische Museen sammeln müssen – auch wenn es sich dabei um seltene Arten handelt.
  • Neuer Glasfrosch erinnert an Kermit: Augen wie Kermit – das ist eine der Besonderheiten einer neuen Froschart aus Costa Rica. Doch Biologen fasziniert seine durchsichtige Haut viel mehr.
  • Ein aparter neuer Affe vom Amazonas: Brasiliens Regenwald ist immer für neue Entdeckungen gut: Dieses Mal ist es ein hübscher kleiner Affe mit orange gefärbtem Schwanz, in den er sich zum Schlafen wickelt.
  • Die seltenste Blume der Welt? Ein Gewächs aus der Südsee überrascht die Biologen – und findet gleich Eingang auf der Roten Liste. Seine einzige Heimat ist die winzige Insel Rapa.
  • Käfer-Bonanza aus Indonesien: Sie sind klein, aber vielfältig – und wurden mit neuesten Massengentests bestimmt: Deutsche Forschern beschreiben 98 neue Rüsselkäferarten.
  • Die Pflanze, die vom Nebel gestreichelt wird: Die Hawaii-Inseln sind gleichermaßen Traum und Alptraum für Biologen. Das zeigt eine zufällig entdeckte Pflanze mit attraktiven Blüten – die kurz vor dem Aussterben steht.
  • Die Neue von der Gold Coast: Ein neues Beuteltier haben Forscher im Springbrook-Nationalpark im südwestlichen Australien entdeckt. Ein ausgeprägter Hang zu Sex treibt die Männchen in den Tod.
  • Mensch reduzierte die Zahl der Wirbeltiere um die Hälfte: Laut einem Bericht des WWF von 2014 sieht es düster aus für die Tierwelt.
  • Zahl der Wirbellosen halbiert: Während der letzten Jahrzehnte ist die Zahl der wirbellosen Tiere stark zurückgegangen. Das hat auch Folgen für die Menschheit.
  • Karibische Korallenbänke durch Erosion gefährdet: Viele karibische Korallenriffe erzeugen nicht mehr genug Hartsubstanz, um der Erosion zu widerstehen oder gar zu wachsen.
  • Das Ende der großen Bäume? Ob in Amazonien oder Australien: Urwaldriesen verschwinden weltweit. Das ist nicht nur für die Umwelt ein Verlust, mahnt der australische Ökologe William F. Laurance.
  • Wälder schützen heißt Leben retten: Dürren, Erdrutsche, Überschwemmungen: Die ausufernde Abholzung von Wäldern fördert und verstärkt diese Naturkatastrophen. Das lehren Beispiele aus der ganzen Welt.
  • Die Feinde des Killers: Der gefährliche Chytridpilz tötet weltweit zahlreiche Amphibien. Nun hoffen Forscher, das Sterben mit Hilfe winziger Wassertiere eindämmen zu können.
  • Designer-Riffe: Durch gelenkte Evolution wollen Gentechniker Korallen für den Klimawandel wappnen. Hoffentlich verpfuscht man so nicht noch mehr, mäkeln Kritiker.
  • Manchmal kommen sie wieder: Die Erde befindet sich in einer Phase des Massenaussterbens. Doch auch wenn viele Tiere und Pflanzen schon verschwunden sind – manche tauchen an versteckten Orten wieder auf.

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