Ernährung - Spektrum der Wissenschaft - 2/2014

Spezial Biologie - Medizin - Hirnforschung

Blick ins Material

Ernährung - Spektrum der Wissenschaft - 2/2014

Spezial Biologie - Medizin - Hirnforschung

Typ:
Zeitungsheft
Umfang:
84 Seiten (15,1 MB)
Verlag:
Spektrum der Wissenschaft
Autor:
Trageser, Gerhard
Auflage:
(2014)
Fächer:
Biologie
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

Was uns dick macht – Wie wir Nahrung schonend produzieren – Wodurch wir Hungersnöte überwinden

Übergewicht hat sich in unserer Wohlstandsgesellschaft zu einer regelrechten Volksseuche entwickelt, an der in Deutschland zwei Drittel der Männer und etwas mehr als die Hälfte der Frauen leiden. Theorien darüber, warum manche Menschen zu Fettleibigkeit neigen, gibt es viele. Sie reichen von hormonellen Einflüssen über genetische Faktoren und Stoffwechselstörungen bis hin zu Stress.

Nach einer neuen, bestechenden Hypothese wirkt Nahrung auf Übergewichtige wie die Droge auf Suchtkranke. Das erklärt, warum es den Betroffenen trotz aller Anstrengungen meist nicht gelingt, dauerhaft abzunehmen.

Während die Menschen hier zu Lande die Frage quält, wie sie ihre überflüssigen Pfunde loswerden, haben die Bewohner der Dritten Welt das umgekehrte Problem: Sie wissen oft nicht, wie sie ihren Bauch füllen sollen. In letzter Zeit haben drastisch steigende Lebensmittelpreise die ohnehin prekäre Ernährungssituation in den Entwicklungsländern noch verschärft. Die künftige Ernährung der Welt bildet deshalb einen zweiten Schwerpunkt dieses Heftes. Dabei geht es auch um die möglichst umweltschonende Produktion von Nahrungsmitteln. Vor allem die Versorgung der wachsenden Menschheit mit Proteinen verlangt nach neuartigen Lösungen. (17. April 2014)

Inhalt:

Süchtig nach Essen
  • Machen zucker- und fetthaltige Nahrungsmittel durch ähnliche Mechanismen dick, die auch bei Drogensucht eine Rolle spielen? Neuen Erkenntnissen zufolge können sie das Belohnungssystem des Gehirns zu stark stimulieren.
Trügerische Kalorienangaben
  • Der Brennwert auf Verpackungen verrät kaum, wie viel Energie der Einzelne aus der Nahrung gewinnt. Das hängt nicht nur von genetischen Dispositionen ab, sondern auch von der Zubereitungsart.
Was macht wirklich dick?
  • Nach einer neuen Theorie werden wir vor allem durch Zucker fett. Derzeit laufende klinische Studien sollen Klarheit darüber bringen.
Die Blaue Revolution
  • Neuartige Aquakulturen auf hoher See und umweltfreundliche Fischfarmen an den Küsten könnten die wachsende Weltbevölkerung mit dringend benötigtem Protein versorgen.
Das Gewächshaus im Wolkenkratzer
  • Nahrungsmittelanbau in eigens dafür errichteten Hochhäusern spart Landfläche, Wasser und fossile Energie ? Und bietet auch Bewohnern von Großstädten jederzeit frisches Obst und Gemüse vor der Haustür.
Steak aus der Retorte?
  • Wie können wir den wachsenden Fleischhunger der Weltbevölkerung befriedigen, ohne den Planeten zu Grunde zu richten? Für einige Forscher lautet die Antwort: Muskelgewebe züchten ? In der Petrischale.
Droht ein Mangel an Phosphor?
  • Phosphor ist Hauptbestandteil von Düngemitteln. Schon jetzt gilt es, seine Vorkommen zu schonen, damit sie nicht bis Ende des Jahrhunderts erschöpft sind.
Schwerlast auf dem Acker
  • Der Unterboden der Felder verdichtet sich immer mehr. Das behindert das Pflanzenwachstum und fördert Überschwemmungen. Schuld an der Fehlentwicklung sind schwere Landmaschinen.
Globaler Kollaps durch Hungersnöte?
  • Nichts bedroht den Fortbestand unserer Zivilisation so sehr wie der Zusammenbruch ganzer Staaten durch plötzlichen Nahrungsmangel. Ursache solcher Hungerkrisen sind letztlich verschlechterte Umweltbedingungen.
Wurzel der Hoffnung
  • Maniok ist schon heute eines der wichtigsten Nahrungsmittel in der Dritten Welt. Allein durch Kreuzung mit Wildpflanzen ließe sich daraus sogar eine noch viel ertragreichere und höherwertige Kulturpflanze züchten.
Schatten über der Schokolade
  • Den Maya galten Kakaobohnen als Geschenk der Götter, heute begründen sie ein Milliardengeschäft. Doch dessen Zukunft ist ungewiss; denn Klimawandel, Krankheiten und andere Widrigkeiten machen dem empfindlichen Kakaobaum zu schaffen.

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