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Die Entdeckung unserer Schrift: Wie sich aus semitischen Ursprüngen das lateinische Alphabet entwickelte / Tsunamis / Influenza / Freier Wille

Spektrum des Wissens

Blick ins Material

Die Entdeckung unserer Schrift: Wie sich aus semitischen Ursprüngen das lateinische Alphabet entwickelte / Tsunamis / Influenza / Freier Wille

Spektrum des Wissens

Typ:
Zeitungsheft
Umfang:
112 Seiten (8,3 MB)
Verlag:
Spektrum der Wissenschaft
Auflage:
(2005)
Fächer:
Geschichte, Naturwissenschaft, Physik, Religion, Mathematik, Biologie
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium

Nicht nur die Küsten Japans, Sumatras oder Sri Lankas sind von Seebeben nichts Neues, denn die Ursache der Beben, die unaufhaltsame Verschiebung der afrikanischen und der anatolischen Erdplatte gegen die eurasische Platte, ist hinlänglich bekannt. Natürlich schauen nach der Tsunamikatastrophe vom 26. Dezember letzten Jahres in Südostasien die Seismologen kritischer auch auf diese bekannten »Störungszonen« rund um Europa.

Der Blick aufs Mittelmeer in unserem Tsunami-Artikel (ab S. 34) wirkt nicht gerade beruhigend. Der französische Seismologe Pascal Bernard markiert darin die wichtigsten Seebeben in der Region, wie sie seit der Antike die Küsten verwüsteten. Zuletzt fegten am 9. Juli 1956 in der Ägäis bis zu 20 Meter hohe Wellen über Inseln zwischen Naxos und Rhodos.

Diese extremen Wellen schreiben die Forscher nicht allein dem Erdbeben der moderaten Stärke 7,5 zu, sondern auch einem »Verstärker« – einem unterseeischen Hang, der infolge der Erschütterung abrutschte. Das ist wohl die eigentliche Gefahr, die im Mittelmeer lauert:

mittelschwere Beben, die instabile Küstenabhänge in die Meerestiefen stürzen lassen. Warnsysteme wie im Pazifik würden bei den relativ kleinen Dimensionen unseres liebsten Urlaubsgewässers nur wenig nützen. Der Bebenforscher Pascal Bernard weiß gegen diese Gefahr daher auch keinen anderen Rat als: »Entfernen Sie sich vom Ufer und begeben Sie sich auf eine Anhöhe.

Inhalt:
  • Editorial: Lieber nicht mehr im Mittelmeer baden?
Spektogramm:
  • Schwarze Löcher waren ihr Schicksal
  • Meister des Fastfood
  • Uralt und doch modern
  • Treibeis auf dem Mars
  • Alternde Bakterien
  • Steinzeitliche Diamantschleifer
  • Tropfen ohne Spritzer
Bild des Monats:
  • Marsforscher mit acht Beinen
Forschung aktuell:
  • Paläontologie: Appetit auf Dinos
Nachgehakt:
  • Die unendliche Schauergeschichte
Forschung aktuell:
  • Rückschlag im Kampf gegen Polio
  • Historische Temperaturwellen
  • Immer wieder sonntags …
Springers Einwürfe:
  • Der Entschluss des Androiden: Die Debatte um den freien Willen braucht mehr Sciencefiction.
Ornithologie:
  • Mauersegler – Leben im Flug: Noch gehören Mauersegler zu unseren häufigen Sommervögeln. Allerdings vernichten zunehmend unbedachte Baumaßnahmen viele ihrer Nisthöhlen.
Tsunamis:
  • Tsunamis im Mittelmeer? Die Mechanismen, welche die katastrophale Flutwelle im Indischen Ozean auslösten, können im Prinzip überall auf der Erde wirksam werden. Im Mittelmeer und in der Karibik sind die Erdbeben zwar weit schwächer; ihre Wirkung wird jedoch mitunter durch Hangrutsche verstärkt.
Wirtschaft im Alltag: Herzschrittmacher
  • Immer im Takt: Moderne Herzschrittmacher passen sich körperlicher Belastung an.
Die Schrift:
  • Vom Rinderkopf zum ABC: Das lateinische Alphabet ist der Endpunkt einer Schriftentwicklung, die vor 3500 Jahren auf dem Sinai begann. Unlängst ließen sich neue Prinzipien aufdecken, die den Gestaltwandel der Buchstaben von ihren bildhaften Ursprüngen zu den heutigen abstrakten Zeichen steuerten.
Epidemiologie:
  • Das Killervirus der Spanischen Grippe: Forscher möchten ergründen, was die Spanische Grippe von 1918/19 so übermäßig aggressiv machte. Dazu haben sie das Genom vom Erreger der bisher schwersten Influenza-Pandemie rekonstruiert.
Interviews zum Einstein-Jahr 2005:
  • Relativität, Kosmologie und Gravitationswellen: Was war an Einsteins Spezieller und Allgemeiner Relativitätstheorie eigentlich so revolutionär? Wo steht die Gravitationsforschung hundert Jahre nach dem »Wunderjahr« 1905? Bernard Schutz, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam, unternimmt im Gespräch eine Zeitreise der besonderen Art.
Genetik:
  • Der Kontext macht?s!Wie ein einzelnes Gen sich ausprägt, hängt nicht zuletzt vom übrigen Genom ab. Dies betrifft die Vererbung von Blütenfarben ebenso wie etwa die Disposition für Krebs.
Junge Wissenschaft:
  • Hochspannung im Physik-Saal: Erfinderclubs bieten Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klasse Gelegenheit und Unterstützung für unkonventionelle Experimente.
Astronomiegeschichte:
  • Die Neptun-Affäre: Die Ereignisse, die zur Entdeckung des Planeten Neptun führten, tauchen in fast jedem Astronomiebuch auf. Doch jüngst aufgefundene Originaldokumente legen den Schluss nahe, dass die bisherige Version der Geschichte geändert werden muss.
Psychologie:
  • Der freie Wille auf dem Prüfstand: Schon bevor wir uns der Absicht bewusst sind, eine Bewegung auszuführen, werden motorische Zentren im Gehirn aktiv. Wieso erleben wir die Bewegung dennoch als selbstbestimmten Willensakt?
Rezensionen:
  • Albert Einstein
  • Einstein
  • Chemie rund um die Uhr
  • Machines Who Think
  • Der geschmiedete Himmel
  • Gefühle lesen
  • Science & Fiction II
Mathematische Unterhaltungen:
  • Arithmetische Primzahlfolgen beliebiger Länge: In dem Unregelmäßigsten, das die Zahlentheorie kennt, der Verteilung der Primzahlen, steckt ein Hauch von Regelmäßigkeit.
Essay: Religionsarchäologie:
  • Spuren des Glaubens: Die Olmeken, Mittelamerikas älteste Hochkultur, kannten nach vorherrschender Meinung keine Priester, sondern Schamanen. Doch neue Indizien weisen in eine andere Richtung.
Auf Spurensuche in der Milchstraße:
  • Ich war noch ein Kind, meine Heimatstadt war São Paulo, Brasilien. Auf einem Schulausflug ins schöne Monte Verde zeigte uns der Lehrer in einer kalten, klaren Winternacht die Milchstraße – auch sie eine große »Stadt«, in der wir leben, nur dass sie aus Sternen besteht! -> Cristina Chiappini

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