Zeitzeugen im Gespräch - Dr. Franz Danimann - Widerstand im Dritten Reich

Erfahrungen - von Menschen für Menschen!

Zeitzeugen im Gespräch - Dr. Franz Danimann - Widerstand im Dritten Reich - Erfahrungen - von Menschen für Menschen! - Geschichte

Zeitzeugen im Gespräch - Dr. Franz Danimann - Widerstand im Dritten Reich

Erfahrungen - von Menschen für Menschen!

Typ:
Unterrichtseinheit
Verlag:
Lemberger Group
Autor:
Lemberger, Michael
Auflage:
(2001)
Fächer:
Geschichte
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium

Dr. Franz Danimann wurde als linkssozialistischer Widerstandskämpfer verhaftet. Er überlebte als politischer Häftling das KZ Auschwitz und war maßgeblich an der Sicherstellung von Beweismaterial hinsichtlich der NS-Kriegsverbrechen beteiligt.

Franz Danimann (geb.: 30. Juli 1919 in Lugos, Rumänien; gest.: 1. Juni 2013 in Wien war ein österreichischer Jurist, Autor und ehemaliger Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, der dem konspirativen Lagerwiderstand im KZ Auschwitz angehörte.

  • 1919 in Lugos (Rumänien) geboren.
  • 1935-1938 Gärtnerlehrling am Wiener Zentralfriedhof
  • ab 1936: Mitglied einer illegalen Widerstandsgruppe der illegalen Linken: Freigewerkschafter der Revolutionären Sozialisten (Kommunisten). Kämpfer für die Wiederherstellung eines demokratischen Österreich, zugleich Warner vor der immer größer werdenden braunen Gefahr.
  • März 1938 Teilnahme an den Pro-Österreich-Kundgebungen linker Gruppen gemeinsam mit NS-Gegnern aus dem christlichen Lager.
  • Januar 1939 Verhaftung wegen Widerstandstätigkeit gegen das NS-Regime.
  • 1940 Verurteilung vom “Volksgerichtshof” zu drei Jahren Zuchthaus. Verbüßung größtenteils in Einzelhaft (Landesgericht Wien, Strafanstalt Stein/NÖ).
  • 1942 “Schutzhaft” – Deportation in das KZ Auschwitz (Häftlingsnummer 32 635). Mitglied der internationalen Widerstandsbewegung des Lagers (“Kampftruppe Auschwitz”).
  • 29. August 1942 Knapp der “Generalprobe” der Gaskammern entgangen.
  • 27. Januar 1945 Befreiung im KZ Auschwitz, Bildung einer Österreich-Gruppe, Sicherung von Beweismaterial über die NS-Verbrechen.
  • April 1945 Rückkehr nach Wien, als Polizeibeamter tätig. Mit der Aufgabe, eine demokratische Verwaltung aufzubauen und NS-Verbrecher zu verfolgen. Nebenberuflich erfolgreiches Jusstudium mit Promotion.
  • 1958 Beginn der Tätigkeit in der österreichischen Arbeitsmarktverwaltung.
  • 1973 Leiter des Landesarbeitsamtes NÖ (bis 1979).
Inhalt:
  • Dr. Franz Danimann – Lebenslauf bis zum “Anschluss”
  • Die ersten Wochen der NS-Herrschaft in Österreich
  • Im Widerstand
  • Flüsterwitze und Spottgedichte
  • Eindrücke aus der Haft
  • “Schutzhaftbefehl” und Transport in das KZ Auschwitz
  • Eindrücke vom KZ Auschwitz
  • Befreiung des KZ Auschwitz und Sicherstellung von Spuren der NS-Verbrechen
  • Lebenslauf nach 1945
  • Stichwort “Kriegsverbrecherprozesse”
  • Thema “Neonazis” / “Verhaltenstipps bei Diskussionen…” Rat für die Jugend von heute

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Material-Nr.: 62290

Aus der Reihe Holocaustdidaktik - Dem Vergessen entgegen

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