Formen der Gesellschaftskritik im Gedicht (Oberstufe)

Die gesellschaftliche Relevanz eines literarischen Werkes

Blick ins Material

Formen der Gesellschaftskritik im Gedicht (Oberstufe)

Die gesellschaftliche Relevanz eines literarischen Werkes

Typ:
Unterrichtseinheit / Klausur
Umfang:
47 Seiten (0,4 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Auflage:
(2012)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte: Die Lernenden werden mit umfassenden literaturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen und Arbeitsweisen konfrontiert. Dabei werden nicht allein die kognitiven Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler angesprochen, sondern es wird ebenso die emotional-affektive Ebene wie das Wertebewusstsein der Lernenden tangiert. Letztlich stellt sich auch die Frage, ob es ausreicht, auf gesellschaftliche Missstände lediglich in lyrischen oder – allgemeiner gesprochen – in literarischen Texten hinzuweisen, oder ob es nicht geboten und – selbst im bescheidenen eigenen Umfeld – auch möglich ist, durch konkretere Aktionen – wie sie sich beispielsweise im Rahmen eines Flashmobs eröffnen – Ungerechtigkeiten im sozialen Gefüge oder auch generell im zwischenmenschlichen Miteinander anzuprangern. Dabei ist unmittelbar evident, dass sich fächerübergreifende Aspekte zum Unterricht in Politik, Geschichte, Religion sowie in Werte und Normen oder Ethik, aber auch zu wirtschaftlichen Unterrichtsfeldern ergeben.

  • Die Schüler erfassen verschiedene Formen von Gesellschaftskritik in der Lyrik, indem sie ausgewählte Texte vor allem nach werkimmanenten, aber auch nach produktionsgeschichtlichen Verfahren untersuchen und miteinander vergleichen.
  • Sie verstehen das Zusammenspiel von Form und Inhalt als wesentliches Kennzeichen von Gedichten, indem sie Funktion und Wirkung rhetorisch-stilistischer sowie spezifisch lyrischer Mittel benennen und erläutern.
  • Sie schulen ihren Umgang mit lyrischen Texten, indem sie die primär stimmlich-verbale und gestischmimische Realisierung von Gedichten erproben.
  • Sie entdecken das gesellschaftskritische Potenzial von Gedichten, indem sie individuelle Haltungen zum Umgang mit gesellschaftlichen Strukturen herausarbeiten und dazu selbst wertend Stellung beziehen.
  • Sie werden sich des Phänomens der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, indem sie die Normen der Gerechtigkeit und der menschenwürdigen Persönlichkeitsentfaltung angesichts von Ausbeutung und Freiheitsbedrohung und die Forderung nach einer gerechten Gesellschaftsordnung aus den behandelten Texten herausarbeiten.
  • Sie verbessern und erweitern ihre Sprachkompetenz, indem sie ihre Arbeitsergebnisse in sprachlich angemessener Weise prägnant sowie sach- und adressatenbezogen formulieren und selbstbewusst dem Plenum präsentieren.
  • Sie üben ihre Sozialkompetenz, indem sie sich diskursiv mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auseinandersetzen und die Lehrperson in ihrer Moderatorenrolle respektieren.
Die einzelnen Unterrichtsschritte im Überblick:
  • 1. Schritt: Empörung – eine Frage der Zeit?
  • 2. Schritt: Revolution – die andere Alternative
  • 3. Schritt: Was meint eigentlich Kritik?
  • 4. Schritt: Lyrische Gesellschaftskritik – Beispiele aus dem 19. und 20. Jahrhundert
  • 5. Schritt: Der Abschluss – „Grotesksong“ und Flashmob
  • 6. Schritt: Rühmkorfs „Über den Gartenzaun gesprochen“ (Klausurvorschlag)

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Material-Nr.: 61333

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