Hoch gestapelt - die Kunst der Gestaltung von Menschen-Pyramiden

RAAbits Sport SEK I/II

Blick ins Material

Hoch gestapelt - die Kunst der Gestaltung von Menschen-Pyramiden

RAAbits Sport SEK I/II

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
36 Seiten (2,1 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2014)
Fächer:
Sport
Klassen:
5-13
Schultyp:
Gymnasium, Hauptschule, Realschule

Akrobatik vermittelt eine Vielzahl von sozial-affektiven, kognitiven und koordinativ-konditionellen Lernzielen. In der Sportart ersetzt der Partner das Turngerät. Es ist dabei nicht nur die Einzelleistung gefragt, sondern vielmehr das gemeinsame Gesamtwerk. Neben Kooperations- und Integrationsfähigkeit sind Verantwortungsgefühl, Konflikt- und Empathiefähigkeit sowie gegenseitiges Helfen und Sichern wesentliche Voraussetzungen zum Gelingen der akrobatischen Pyramiden und Figuren.

Eine gemeinsam entwickelte Akrobatikchoreographie fördert die Kreativität sowie das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Präsentationsfähigkeit vor einem Publikum bei einer gemeinsamen Vorführung.

Bei der Gestaltung der Akrobatikchoreographie in Kleingruppen können gruppendynamische Prozesse entstehen (Unzufriedenheit, Meinungsverschiedenheit, Frustration, Empathie). Da ein gemeinsames Produkt entstehen soll, müssen Absprachen getroffen und Kompromisse gefunden werden.

Gegenseitige Akzeptanz, Toleranz und eine hohe sozial-kommunikative Kompetenz sind Voraussetzungen für die gemeinsame Erarbeitung der Bewegungsgestaltung.

Neben den sozialen Lernzielen ermöglicht das körperliche Miteinander in der Akrobatik unverfängliche Körpererfahrungen, die sich aus vielen sinnlichen Empfindungen zusammensetzen. Diese reichen von der eigenen Körperspannung bis hin zum Berühren, Festhalten und Ausbalancieren anderer Personen. In besonderer Weise fordert die Sportart unterschiedliche Kraftfähigkeiten: Die Schnellkraft wird vor allem bei dynamischen Figuren benötigt. Die Maximalkraft bildet die Basis für das Heben und Absenken des eigenen Körpers und der des Partners in die entsprechenden akrobatischen Positionen. Die Kraftausdauer ist notwendig, um die Figuren zu halten, zu präsentieren und natürlich um eine ganze Choreographie zu bewältigen. Es finden sich auch in dieser Sportart zahlreiche Wechsel von dynamischer Muskelarbeit und statisch gehaltenen Positionen. Akrobatik stellt neben der Beweglichkeit ebenfalls hohe koordinative Anforderungen an die Kopplungs-, Differenzierungs-, Orientierungs-, Gleichgewichts- und Rhythmisierungsfähigkeit.

Stundenübersicht:

Die Stunden sind methodisch aufeinander aufgebaut, sollten also bei Anfängern nicht isoliert voneinander durchgeführt werden.

Die variantenreichen Pyramiden bieten eine Fülle von Anregungen und Gestaltungsmöglichkeiten für akrobatische Aufführungen im Schul- und Vereinsbereich.

Die vierte Doppelstunde kann auf weitere Unterrichtsstunden ausgeweitet werden.

Dies gilt besonders dann, wenn die Aufführung einer Akrobatik-Choreographie vor einem Publikum (z. B. Auf einem Schulfest, beim Tag der offenen Tür o. Ä.) geplant ist.
  • Doppelstunde 1: Spiel- und Übungsformen zur Förderung des sozialen Lernens und zur Verbesserung der Körperspannung
  • Doppelstunde 2: Erlernen von Sicherheitsgriffen und Grundtechniken im Pyramidenbau
  • Doppelstunde 3: Erlernen von akrobatischen 2er- bis 7er-Pyramiden
  • Doppelstunde 4: Erarbeitung und Präsentation einer Akrobatik-Choreographie mit Hilfe von Gestaltungskriterien

Besonderheit: Mit Farbposter

In den Warenkorb

€ 11,90
Material-Nr.: 61032

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:

Empfehlungen zu "Hoch gestapelt - die Kunst der Gestaltung von Menschen-Pyramiden"

Spinner big
Spinner big