Kunststoffe - die nützlichen Helfer im Alltag

Naturwissenschaften in der Hauptschule

Blick ins Material

Kunststoffe - die nützlichen Helfer im Alltag

Naturwissenschaften in der Hauptschule

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
12 Seiten (19,2 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2014)
Fächer:
Chemie, Biologie, Sowi/Politik, Naturwissenschaft
Klassen:
7-9
Schultyp:
Hauptschule

Sei es die Matratze aus Polyurethan, die mit Teflon beschichtete Pfanne oder der Joghurtbecher aus Polystyrol – täglich kommen wir mit einer Vielzahl an Kunststoffen in Kontakt. Doch was für Kunststoffe gibt es? Und wie werden diese eigentlich hergestellt? In diesem Beitrag erfahren Ihre Schülerinnen und Schüler einiges über die Geschichte des Kunststoffes und seine Herstellung. Am Ende können die Lernenden Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere voneinander unterscheiden.

Als wichtige Lernvoraussetzung sollten die Schülerinnen und Schüler bereits mit Struktur- und Summenformeln gearbeitet haben. Es ist wesentlich, dass sie diese verstehen können und in der Lage sind, einfache Formeln selbst aufzustellen. Dies ist von Bedeutung, da die Jugendlichen in M 3 und M 4 im Zusammenhang mit der Herstellung von Polyethylen mit solchen Formeln konfrontiert werden. Verfügen sie über kein solches Grundlagenwissen, so erklären Sie, bevor Sie M 3 und M 4 einsetzen, kurz die Bedeutung der Struktur- und Summenformeln. Polyethylen wird aus einem Alken, dem Ethen, hergestellt. Dementsprechend ist es von Vorteil, wenn Sie zuvor bereits die Gruppe der Alkane und der Alkene im Unterricht behandelt haben. Dann sind den Lernenden auch die Summen- und Strukturformeln bereits bekannt. Aus Gründen der didaktischen Reduktion thematisiert der Beitrag nur die Polymerisation als Syntheseverfahren für die Herstellung von Kunststoffen. Dies geschieht am Beispiel des Kunststoffes Polyethylen.

Mögliche Weiterführung:

Schließen Sie an diese Einheit doch das Thema „Recycling“ an. Dabei sollte zur Sprache kommen, dass die Beständigkeit vieler Kunststoffe gegenüber Licht, Sauerstoff, Säuren und Laugen bei der Entsorgung von erheblichem Nachteil ist. Wichtig ist es daher, Kunststoffe wiederzuverwerten. Dabei können die Kunststoffe zu neuen Rohstoffen aufbereitet (werkstoffliche Verwertung), in niedermolekulare Produkte umgewandelt (rohstoffliche Verwertung) oder durch Verbrennung energetisch verwertet werden.

Materialübersicht:
  • M 1 Hart, weich und elastisch – Kunststoffe sind sehr vielseitig
  • M 2 Vom Elfenbein zum Zelluloid – die Geschichte der Kunststoffe
  • M 3 Was ist das Grundprinzip der Kunststoffherstellung?
  • M 4 Der Kunststoffherstellung auf der Spur – Wie entsteht Polyethylen?
  • M 5 Jede Menge verschiedene Kunststoffe – So behältst du den Überblick

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Material-Nr.: 59969

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