Young People in the Arab World - Sekundarstufe II

Unterrichtseinheit rund um das Thema "Jugendliche in islamischen Ländern"

Blick ins Material

Young People in the Arab World - Sekundarstufe II

Unterrichtseinheit rund um das Thema "Jugendliche in islamischen Ländern"

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
38 Seiten (3,0 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Auflage:
(2010)
Fächer:
Englisch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

Der Islamismus bestimmt unser Alltagsleben: Es vergeht fast kein Tag ohne Meldungen von Anschlägen irgendwo auf der Welt, beinahe jede Flugreise wird wegen aufwendiger Sicherheitsvorkehrungen zur Geduldsprobe. Er bestimmt aber auch unser einseitiges Bild von der muslimischen, insbesondere der arabischen Welt. In der Wahrnehmung vieler Menschen, gerade derjenigen, die (noch) nicht gut informiert sind (also etwa vieler Schülerinnen und Schüler), ist die arabische Welt ein einziges überbevölkertes Terroristencamp, vielleicht noch mit ein paar Wohlstandsinseln wie Dubai versetzt.

In Wirklichkeit ist der arabische Kulturkreis (also die Länder Nordafrikas und des Mittleren Ostens, in denen Hocharabisch die offizielle Sprache ist) so vielfältig, wie man es bei einem so großen geografischen Raum und einer Bevölkerung von 360 Millionen Menschen erwarten kann.

Natürlich gibt es in jedem der dazu gehörenden Länder (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Jordanien, Saudi-Arabien, Jemen, den Golfstaaten, Kuwait, Irak und Oman) Jugendliche, die ihr “eigenes” Leben führen möchten und eigene Jugendkulturen entwickelt haben. Allerdings sind in praktisch all diesen Ländern die Rollen von Religion und Familie ungleich wichtiger als in “westlichen” Ländern.

Doch im Grunde haben arabische Jugendliche ähnliche Probleme und Wünsche wie die unseren: Sie träumen vom idealen Partner und lieben Popmusik. Allerdings leiden sie (wie viele ältere Araber auch) an ihrer politischen Unmündigkeit. In keinem der genannten arabischen Länder ?nden Wahlen statt, die den Kriterien demokratischer Willensäußerung nach westlichen Vorstellungen entsprechen.

Besonders problematisch für die “westlichen” Länder ist, dass viele Migrantenfamilien bei der Auswanderung in den Westen sehr alte Wertvorstellungen mitgebracht haben, die auch in ihrer Heimat bereits als rückständig gelten.

Für Schülerinnen und Schüler aus Migrantenfamilien – auch wenn sie aus nicht-arabischen, aber muslimischen Ländern (wie der Türkei oder dem Iran) kommen – ist das Thema der Reihe besonders attraktiv. Aber auch für Jugendliche ohne Migrationshintergrund kann die Beschäftigung mit Themen wie Zwangsheirat, Rappen im ägyptischen Fernsehen u.a. sehr interessant und lehrreich sein.

Die einzelnen Unterrichtsschritte im Überblick:
  • 1. Schritt: Youth Culture
  • 2. Schritt: Is there a “Muslim World”?
  • 3. Schritt: Perspectives for the Young
  • 4. Schritt: Dubai – 21st Century Arabia?
  • 5. Schritt: Future Trends

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte:
Die Schüler haben nach der Lektüre und Bearbeitung verschiedener Texte zum Thema eine Vorstellung von den vielfältigen Lebensumständen junger Menschen in arabischen Ländern.
* Sie sind in der Lage, typische Eigenheiten des muslimisch-arabischen Kulturkreises zu benennen und in ihrer Bedeutung für das Leben einzelner junger Menschen darzustellen (Rolle der Familie, Stellung der Frau, Bedeutung der islamischen Religion).
* Sie üben die stilistische Analyse von Zeitungstexten.
* Die Schüler erweitern ihren Wortschatz, vor allem zu den Themen politische Systeme, soziale Strukturen und Religion in der Gesellschaft.

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Material-Nr.: 58416

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