Der Boden - ein Ort voller Leben

Im Boden wimmelt es geradezu von kleinen Lebewesen

Blick ins Material

Der Boden - ein Ort voller Leben

Im Boden wimmelt es geradezu von kleinen Lebewesen

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
24 Seiten (3,9 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2006)
Fächer:
Biologie
Klassen:
6-8
Schultyp:
Gymnasium

Dem Boden schenken wir oft nur wenig Beachtung. Dabei wimmelt es dort nur so von kleinen Lebewesen, die es verdienen, einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden. So tummeln sich in einem Quadratmeter Erde unter anderem ca. 150.000 Milben, 100.000 Springschwänze, 200 Regenwürmer und immerhin 150 Tausendfüßer.

Auf einer Halbtagsexkursion nehmen Ihre Schüler den Boden und seine Lebewesen genauer unter die Lupe: In arbeitsteiliger Gruppenarbeit suchen und bestimmen sie Bodentiere, erstellen ein Bodenprofil und beschäftigen sich mit der Zersetzung von Laubblättern.

Das Wichtigste im Überblick:
  • Niveau: Klasse 6–8
  • Dauer: Halbtagsexkursion
  • Der Beitrag enthält Materialien für:
    • Exkursion
    • Untersuchung von Bodenlebewesen
    • Erstellung eines Bodenprofils
  • Kompetenzen:
    • Lernen, Bodentiere artgerecht zu sammeln, zu beschreiben und zu bestimmen
    • Die charakteristischen Merkmale und den Lebensraum von einigen Bodentiere beschreiben können
    • Den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen lernen
    • Lernen durch Betrachten, Beobachten, Vergleichen und Zeichnen zu Erkenntnissen zu gelangen
    • In der Lage sein, verschiedene Bodenschichten zu charakterisieren
    • Lernen, den Zersetzungsgrad von Laubblättern mithilfe einer Zersetzungsreihe zu bestimmen und die Mitwirkung von Lebewesen an der Zersetzung einzuordnen
    • Die Ergebnisse angemessen mit sprachlichen und zeichnerischen Mitteln veranschaulichen können
    • Sich in Teamarbeit üben

Der Boden gehört zwar zur unmittelbaren Erfahrungs- und Erlebniswelt der Schüler und bietet damit einen Alltagsbezug. Dennoch wird er von vielen Schülern mit „Schmutz“ oder „Dreck“ assoziiert. Auf den ersten Blick erscheint er ihnen leblos. Diese affektive Grundhaltung soll in der Beschäftigung mit dem Element „Boden“ positiv beeinflusst werden. Dabei ist gerade auch bei diesem Thema ein handlungs- und problemorientiertes Lernen möglich. So können die Schüler im Rahmen einer Exkursion unmittelbar Bodentiere suchen und bestimmen und auch die Bodenschichten klassifizieren.

Ablauf der Unterrichtseinheit:

Führen Sie die Unterrichtseinheit als Halbtagesexkursion durch. Der Einstieg erfolgt im Unterrichtsgespräch mithilfe eines Brainstormings zum Thema „Boden“. Kommen Sie dann im Laufe des Gesprächs auf die verschiedenen Gruppenaufträge zu sprechen und teilen Sie die Gruppen ein. Es existieren drei verschiedene Themengebiete, die in arbeitsteiliger Gruppenarbeit bearbeitet werden. Jeder Schüler hat also dementsprechend nur ein Thema. Für jedes Themengebiet sind zwei Gruppen zuständig und in jeder Gruppe befinden sich, je nach Klassenstärke, 4–5 Schüler. Die benötigten Materialien bringen Sie in Exkursionskisten unter. Verwenden Sie dazu leichte Holzkisten oder Kartons. Wenn Sie die Kisten ausgeteilt haben, beginnen die Schüler mit ihren Arbeitsaufträgen. In den Erläuterungen ist der Einsatz der jeweiligen Arbeitsblätter detailliert beschrieben.

Wenn eine Gruppe ihre Untersuchungen abgeschlossen hat, beginnt sie selbstständig mit der Gestaltung ihrer Präsentationsmaterialien. Die Ergebnissicherung findet dann entweder im Plenum oder in Form eines Museumsrundganges statt (siehe unten). Die Reflexion am Ende der Exkursion erfolgt mithilfe eines Blitzlichtes. Dabei nehmen alle Schüler zu den folgenden Aussagen kurz Stellung: „Das habe ich heute gelernt“; „Das hat mich heute besonders beeindruckt“; „Das hat mir nicht so gut gefallen“.

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Material-Nr.: 56412

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