Facebook und Co - das Ende der Privatsphäre?

Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland

Blick ins Material

Facebook und Co - das Ende der Privatsphäre?

Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
41 Seiten (5,4 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Autor:
Sinz, Wolfgang
Auflage:
(2012)
Fächer:
Sowi/Politik, Ethik
Klassen:
7-13
Schultyp:
Gymnasium, Gesamtschule, Hauptschule, Realschule

Kompetenzen und Unterrichtsinhalte:
Die Schüler sollen
* einen kurzen Überblick über die Geschichte der sozialen Netzwerke erhalten,
* sich mit den Vor- und Nachteilen von sozialen Netzwerken auseinandersetzen,
* erkennen, dass heute eine kaum mehr überschaubare Vielfalt an sozialen Netzwerken existiert,
* ihre eigene Aktivität in sozialen Netzwerken mit statistisch erhobenen Daten vergleichen,
* spielerisch erlernen, welche sozialen Netzwerke heute den höchsten Marktwert aufweisen,
* Facebook als das heute mit Abstand bedeutendste soziale Netzwerk kennenlernen,
* sich vertieft mit der Problematik des Freundesammelns) bei Facebook auseinandersetzen,
* die Problematik der Privatsphäre und des Datenschutzes bei Facebook diskutieren,
* erkennen, dass die Vision eines Lebensarchivs) bei Facebook elementare datenschutzrechtliche Fragen aufwirft,
* diskutieren, inwiefern die Zeit, die Jugendliche heute im Internet verbringen, deren eigenes Leben verändert,
* sich mit den Gefahren sozialer Netzwerke intensiv auseinandersetzen,
* die Ursachen von Cybermobbing diskutieren,
* mit den Folgen von Cybermobbing konfrontiert werden,
* erkennen, was man selbst gegen Cybermobbing tun kann und wie man sich davor schützt,
* sich mit einem tragischen Fall von Cybermobbing beschäftigen.

Didaktisch-methodischer Ablauf
  • Soziale Netzwerke früher und heute: Eine Gra?k aus den USA zeigt die Entwicklung der sozialen Netzwerke von 1978 bis heute und verdeutlicht die rasante Entwicklung dieser Dienste. Im Anschluss wird ein kurzer Überblick über die Möglichkeiten des „Web 2.0“ gegeben. Mithilfe einer Folienvorlage sollen die Schüler dann ihre eigenen Erfahrungen mit sozialen Netzwerken wie Facebook sammeln und diskutieren. Anhand einer Zusammenstellung verschiedener Logos sozialer Netzwerke soll den Schülern die schier unübersehbare Vielfalt dieser Dienste vor Augen geführt werden. Schließlich soll eine Monopoly-Adaption, bei der die teuersten Straßen durch soziale Netzwerke ersetzt sind, den Schülern auf spielerische Weise verdeutlichen, welche wirtschaftliche Macht heute hinter diesen Diensten steht. Die beliebtesten sozialen Netzwerke in Deutschland und die Online-Aktivitäten Jugendlicher im Alter von zwölf bis 19 Jahren können mithilfe zweier Statistiken erarbeitet und diskutiert werden.
  • Facebook – und die Folgen: Eine Gra?k mit verschiedenen Schlagwörtern zum größten sozialen Netzwerk – Facebook – soll zur Diskussion über diesen Dienst herausfordern. Die sogenannte „Facebook-Depression“ – also die Angst, eine nicht ausreichende Zahl an Freunden bei Facebook aufweisen zu können – soll im Anschluss thematisiert werden. Sollten Jugendliche ihre Eltern als „Freunde“ bei Facebook akzeptieren? Diese für viele Betroffene sicher provokante Frage versucht eine englischsprachige Gra?k zu beantworten. Ein ganz anderes Problem stellt der Schutz persönlicher Daten in Facebook dar. Ein ?ktives Ortsschild lädt zur Diskussion über das Thema „Datenschutz in sozialen Netzwerken“ ein. Heftig umstritten ist das von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg angekündigte Lebensarchiv aller Facebook-Nutzer. Datenschützer sehen hier das Ende der Privatsphäre von Nutzern dieses sozialen Netzwerkes.
  • Die Gefahren bei Facebook & Co: Kaum ein anderer Dienst hat den Alltag Jugendlicher derart verändert wie Facebook. Ein Arbeitsblatt stellt zum einen die Frage, was Schüler heute ohne Facebook machen würden, und will zum anderen ermitteln, wie viel Zeit sie mit welchen Diensten täglich im Internet verbringen. Bei allen Vorteilen, die soziale Netzwerke haben können: Die Gefahren dieser Dienste sind vielen nicht bewusst. Anhand verschiedener Materialien sollen die Schüler deshalb diverse Gefahren erarbeiten und im Anschluss eine Mindmap erstellen. Danach werden die Ergebnisse im Klassenplenum diskutiert. Ein YouTube-Film des wissenschaftlichen Projekts „Explainity“ fasst diese Problematik noch einmal schülerkonform zusammen.
  • Cybermobbing als Herausforderung: Die wohl mit Abstand größte Gefahr für Nutzer sozialer Netzwerke ist das sogenannte Cybermobbing oder auch Cyberbullying. Eine Übersicht erklärt zunächst, um was es sich bei dieser vergleichsweise neuen Form des Mobbings genau handelt. Zwei Gra?ken verdeutlichen die Folgen für die Opfer, aber auch für die Täter und fordern zur Diskussion heraus. Ein längerer Zeitungsartikel geht der Frage nach, wie man sich gegen Cybermobbing schützen kann. Ferner zeigt eine Tabelle, was man tun sollte, wenn man Opfer dieser Art des Mobbings geworden ist. Welche Folgen Cybermobbing für Jugendliche haben kann, verdeutlicht ein Filmbeitrag über den Selbstmord des 13-jährigen Joel Horn. Abschließend werden verschiedene Ratgeber und Anlaufstellen für Mobbingopfer aufgelistet.

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Material-Nr.: 54212

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