Das Projekt Schönheit

Schönheit, Schönheitsrituale und Schönheitswahn

Blick ins Material

Das Projekt Schönheit

Schönheit, Schönheitsrituale und Schönheitswahn

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
44 Seiten (2,8 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Auflage:
(2012)
Fächer:
Kunst/Werken
Klassen:
8-10
Schultyp:
Gymnasium, Hauptschule, Realschule

Besonders in der Pubertät ist es für Schüler wichtig, sich selbst zu formen und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Sie möchten ein bestimmtes Bild vermitteln und verbinden mit ihrem Äußeren spezifische Charaktermerkmale. Deshalb gehören vielfältige Schönheitsrituale zu ihrem Alltag.

Sowohl Mädchen als auch Jungen tauschen sich gerne und oft darüber aus. Besonders beliebte Themen sind Kosmetik, Make-up, Mode, Tattoos, Bodybuilding, Schönheitsoperationen und das Aussehen von Stars. Leider orientieren sich die meisten Schüler oft unreflektiert an den Vorgaben der Medien. Dieses Verhalten soll nun bewusst reflektiert werden.

Beim gemeinsamen Ausloten der Thematik zu Beginn der Unterrichtseinheit können folgende künstlerische Gebiete eingebracht werden: Werbung, Gegenwartskunst, Kunstgeschichte, Design, Kultur und deren Rituale.

Die Lehrperson sollte in dieser freien Gesprächsphase dazu hinleiten, dass es heute widersprüchliche Schönheitsbilder gibt, dass Schönheit an die Rituale der jeweiligen Gesellschaft gebunden ist und dass sich das Schönheitsideal immer wieder wandelt. Die Tendenz zu Verführung, zu Trugbildern und zu unerreichbarer Perfektion in der Werbung sollte gezielt angesprochen werden.

Auch wenn das Thema Schönheit meist viel Anklang bei den Schülern findet, wollen doch nicht alle über ihr Schönheitsideal, und was sie dafür tun, um sich diesem anzunähern sprechen. Je nach Herkunft oder Einstellung der Schüler sollten Bilder aus den Medien mit Vorsicht gewählt werden.

Lernziele:
  • Die Schüler beschäftigen sich kritisch mit den Themen Schönheit, Schönheitsrituale und Schönheitswahn in der eigenen Kultur und in fremden Kulturen
  • In Kleingruppen finden sie selbstständig zu einer Gestaltungsidee und fertigen individuelle Werke an
  • Sie dokumentieren ihren Arbeitsprozess in einem Portfolio und stellen ihr Werk in einer Gruppenpräsentation vor.

Schönheit im Schüleralltag

Besonders in der Pubertät ist es für Schüler wichtig, sich selbst zu formen und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Sie möchten ein bestimmtes Bild vermitteln und verbinden mit ihrem Äußeren spezifische Charaktermerkmale.

Deshalb gehören vielfältige Schönheitsrituale zu ihrem Alltag. Sowohl Mädchen als auch Jungen tauschen sich gerne und oft darüber aus. Besonders beliebte Themen sind Kosmetik, Make-up, Mode, Tattoos, Bodybuilding, Schönheitsoperationen und das Aussehen von Stars. Leider orientieren sich die meisten Schüler oft unreflektiert an den Vorgaben der Medien.

Dieses Verhalten soll nun bewusst reflektiert werden. Beim gemeinsamen Ausloten der Thematik zu Beginn der Unterrichtseinheit können folgende künstlerische Gebiete eingebracht werden: Werbung, Gegenwartskunst, Kunstgeschichte, Design, Kultur und deren Rituale.

Die Lehrperson sollte in dieser freien Gesprächsphase dazu hinleiten, dass es heute widersprüchliche Schönheitsbilder gibt, dass Schönheit an die Rituale der jeweiligen Gesellschaft gebunden ist und dass sich das Schönheitsideal immer wieder wandelt. Die Tendenz zu Verführung, zu Trugbildern und zu unerreichbarer Perfektion in der Werbung sollte gezielt angesprochen werden.

Auch wenn das Thema Schönheit meist viel Anklang bei den Schülern findet, wollen doch nicht alle über ihr Schönheitsideal, und was sie dafür tun, um sich diesem anzunähern sprechen. Je nach Herkunft oder Einstellung der Schüler sollten Bilder aus den Medien mit Vorsicht gewählt werden.

Schönheit in der Kunst

Schönheit ist als Motiv oft im Zusammenhang mit den Begriffen Ästhetik, Hässlichkeit oder auch Verletzlichkeit zu finden. Als zentrales Thema taucht die Schönheit in variierender Form im Laufe der Kunstgeschichte auf. Besonders wichtig war sie z.B. in der Renaissance, als man Körperideale aus der Antike wiederbelebte.

Ganz anders als das heutige Ideal wirken auch die Rubensfrauen aus der Barockzeit. Leonardo da Vincis Mona Lisa oder Sandro Botticellis Venus stehen ebenfalls für die perfekten Frauen in der damaligen Entstehungszeit. Eine gezielte Kunstbetrachtung ist in diesem Unterrichtsvorschlag nicht eingeplant, kann aber ergänzt werden.

Thema: Das Projekt „Schönheit“ (Schönheitskulte und Selbstdarstellung kritisch reflektieren)

Bereich:
  • Gattungsübergreifendes Gestalten
  • Projektarbeit

Klasse(n): 8. bis 10. Jahrgangsstufe

Dauer: mind. 12 Stunden

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Material-Nr.: 51348

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