Kunst: Lass die Wut auf den Zettel! Aggressionsverarbeitung

Farben in Zusammenhang mit Gewalt- und Angstprävention

Blick ins Material

Kunst: Lass die Wut auf den Zettel! Aggressionsverarbeitung

Farben in Zusammenhang mit Gewalt- und Angstprävention

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
24 Seiten (1,3 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Auflage:
(2003)
Fächer:
Kunst/Werken
Klassen:
5-7
Schultyp:
Gymnasium, Gesamtschule, Realschule

Farben und Formen begleiten uns durch unser ganzes Leben: Schon vor der Geburt eines Kindes wird überlegt, ob der Strampelanzug hellblau oder rosa sein soll; zur Hochzeit trägt die Frau weiß, der Mann schwarz; die Trauerkleidung ist schwarz. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kulturen, so ist in Afrika beispielsweise die Trauerkleidung weiß.

Aber auch innerhalb einer Kultur bestehen wesentliche Unterschiede, was die Farbsymbolik angeht.

So lässt sich diese Unterrichtseinheit exemplarisch im Zusammenhang mit Gewalt- und Aggressionsprävention einordnen. Hier wird mit Formen und Farben nach Gefühlszuständen gearbeitet. Durch das Einüben von Fertigkeiten erwerben die Schüler die Fähigkeiten, die notwendig sind, um ihre wütenden und aggressiven Impulse beherrschen zu lernen und gleichsam ableiten zu können.

Die Umwelt reagiert auf aggressives Verhalten in der Regel mit Bestrafung, Vergeltung und sozialer Ablehnung. Den Schülern soll durch das Behandeln dieses Themas bewusst gemacht werden, dass Aggressionen normal sind und dass bei jedem Menschen solche Emotionen ausbrechen können. Durch den selbstverständlichen Umgang mit einem Thema, das sonst eher als Tabu gilt, sollen bei den Schülern einerseits Akzeptanz der eigenen (und fremder) Aggressivität und Wut geweckt werden und andererseits Umgangsmethoden mit diesen Emotionen geübt werden.

Der in dieser Unterrichtseinheit entstehende Wutzettel soll zum einen eine Möglichkeit bieten, die Wut und die Aggression zunächst einmal anzukündigen und damit ein Zeichen zu setzen, und zum anderen auch der akuten Abreaktion angestauter Emotionen dienen.

Im Unterbewusstsein sind bereits bei den einzelnen Schülern Zuordnungen von Farben und Formen zu bestimmten Symbolen vorhanden. Es geht in der Unterrichtseinheit darum, dieses „Hintertürchen“ zu öffnen und Stimmungen und Empfindungen bildnerisch auszudrücken. Durch Erkennen von symbolischen Farb- und Formgehalten wird den Schülern das Wahrnehmen von Zeichen und Symbolen in ihrer Umwelt in Zukunft erleichtert.

Lernziele:
  • Die Schüler nehmen aggressive Gefühle wahr und drücken sie bildnerisch aus.
  • Sie erkennen, dass mit Farben die Emotionen ausgedrückt werden können und diese symbolhafte Bedeutung haben.
  • Sie akzeptieren das Dasein eigener und fremder Aggressivität und Wut – sie lernen eine Umgangsmethode kennen, um mit diesen Emotionen fertig zu werden.

Farben und Formen begleiten uns durch unser ganzes Leben:

Schon vor der Geburt eines Kindes wird überlegt, ob der Strampelanzug hellblau oder rosa sein soll; zur Hochzeit trägt die Frau weiß, der Mann schwarz; die Trauerkleidung ist schwarz. Dabei gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kulturen, so ist in Afrika beispielsweise die Trauerkleidung weiß. Aber auch innerhalb einer Kultur bestehen wesentliche Unterschiede, was die Farbsymbolik angeht.

Je nachdem, was ein Mensch mit einer Farbe verbindet, welche Erinnerungen in ihm wachgerufen werden, fallen auch die Gefühle aus, die er mit einer Farbe assoziiert. Da die Mehrheit der Gesellschaft tagsüber aktiv ist, sich am Tag wohl fühlt und die Nacht bzw. die mit ihr einhergehende Dunkelheit meidet, werden schwarze bzw. dunkle Farben oft als unangenehm, abschreckend oder angstauslösend empfunden.

Fragt man jedoch Menschen, die eher “Nachtmenschen” sind, die die Nacht lieben und sich im Dunkeln wohl fühlen, bekommt man manchmal ganz andere Aussagen. So muss jeder für sich seine Gefühle den jeweiligen Farben zuordnen. Dennoch lassen sich in Farb- und Formexperimenten einige Tendenzen feststellen.

So lässt sich diese Unterrichtseinheit exemplarisch im Zusammenhang mit Gewalt- und Aggressionsprävention einordnen. Hier wird mit Formen und Farben nach Gefühlszuständen gearbeitet. Durch das Einüben von Fertigkeiten erwerben die Schüler die Fähigkeiten, die notwendig sind, um ihre wütenden und aggressiven Impulse beherrschen zu lernen und gleichsam ableiten zu können.

Die Umwelt reagiert auf aggressives Verhalten in der Regel mit Bestrafung, Vergeltung und sozialer Ablehnung. Den Schülern soll durch das Behandeln dieses Themas bewusst gemacht werden, dass Aggressionen normal sind und dass bei jedem Menschen solche Emotionen ausbrechen können. Durch den selbstverständlichen Umgang mit einem Thema, das sonst eher als Tabu gilt, sollen bei den Schülern einerseits Akzeptanz der eigenen (und fremder) Aggressivität und Wut geweckt werden und andererseits Umgangsmethoden mit diesen Emotionen geübt werden.

Der in dieser Unterrichtseinheit entstehende Wutzettel soll zum einen eine Möglichkeit bieten, die Wut und die Aggression zunächst einmal anzukündigen und damit ein Zeichen zu setzen, und zum anderen auch der akuten Abreaktion angestauter Emotionen dienen.

Im Unterbewusstsein sind bereits bei den einzelnen Schülern Zuordnungen von Farben und Formen zu bestimmten Symbolen vorhanden. Es geht in der Unterrichtseinheit darum, dieses “Hintertürchen” zu öffnen und Stimmungen und Empfindungen bildnerisch auszudrücken. Durch Erkennen von symbolischen Farbund Formgehalten wird den Schülern das Wahrnehmen von Zeichen und Symbolen in ihrer Umwelt in Zukunft erleichtert.

Die einzelnen Unterrichtsschritte im Überblick
  • 1. Schritt: Einstieg – Provokation
  • 2. Schritt: Experimentierphase – Kreidenstreit
  • 3. Schritt: Zwischenpräsentation – Wutbilder
  • 4. Schritt: Arbeitsteilige Gruppenarbeit
  • 5. Schritt: Gruppenpräsentation
  • 6. Schritt: Praktische Arbeit – Wutsymbol auf Wutzettel
  • 7. Schritt: Schlussbesprechung und Vervielfältigung der Wutzettel

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Material-Nr.: 51326

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