Der Junge, der nicht zur Schule gehen wollte

Eine fantastische Geschichte aus Wales

Blick ins Material

Der Junge, der nicht zur Schule gehen wollte

Eine fantastische Geschichte aus Wales

Typ:
Arbeitsblätter / Unterrichtseinheit
Umfang:
37 Seiten (5,3 MB)
Verlag:
RAABE Fachverlag für die Schule
Auflage:
(2009)
Fächer:
Latein
Klassen:
8-9
Schultyp:
Gymnasium

Schule schwänzen ist etwas Wunderbares. Die Welt sieht plötzlich ganz anders aus, wenn man unbeaufsichtigt und verbotenerweise durch die Gegend streift. Was aber, wenn einem dabei ein wirkliches Wunder widerfährt? So wird der Schulschwänzer Elidyr von geheimnisvollen Wesen in die Anderswelt entführt – ein Abenteuer, das er sein Leben lang nicht vergessen sollte…

Halb mittelalterliches “exemplum”, halb keltisches Zaubermärchen, ist diese Erzählung von Giraldus Cambrensis nicht nur in einem verhältnismäßig einfachen Latein geschrieben, sondern auch inhaltlich sehr ansprechend. Ihre Schülerinnen und Schüler können eigene Lektüreerfahrungen mit Fantasy einbringen und werden sich so bewusst, aus welchen Quellen die moderne Fantasy – Rowling, Tolkien & Co. – schöpft und wie viel sie gerade der lateinischen Tradition des Mittelalters verdankt.

Bereich:
  • Mittelalter (Giraldus Cambrensis, 12. Jh.)
  • Britannien
  • keltische Erzählmotive
  • Märchen, Wundergeschichte, Fantasy
  • Sprachgeschichte
  • Grammatik (Wiederholung): Participium coniunctum, nd-Formen, Gen./Abl. qualitatis, Dat. possess., die Bedeutungen von cum
  • Erarbeitung und Einübung von Stilmitteln

Dauer: 11 Unterrichtsstunden

Obwohl die Geschichte vor über 800 Jahren geschrieben wurde, können die Schüler sich in die Situation Elidyrs mühelos hineinversetzen. Das darin angesprochene Dilemma von Realität und Fantasie, Alltag und Fluchtgedanken, eigener Welt und Anpassung an die Ansprüche von Eltern und Lehrern dürfte den meisten Schülern nicht nur aus ihrer Lektüre vertraut sein. Zu den Voraussetzungen und den Lernzielen

Auch sprachlich eignet sich die kurze Erzählung gut für die Anfangs- oder Übergangslektüre, da sie in einem verhältnismäßig einfachen Latein geschrieben ist. Es trifft sich günstig, dass (mit einer Ausnahme) nd-Formen nur im letzten, hier zweisprachig gebotenen, Abschnitt des Textes auftauchen, so dass deren Kenntnis nicht notwendig vorausgesetzt werden muss.

Einiger Nachdruck wird, wie es bei einer Übergangslektüre unerlässlich ist, auf die Grammatikwiederholung gelegt: mithilfe eines doppelseitigen Arbeitsblatts zur Grammatik, das die Schüler durch die gesamte Unterrichtsreihe begleitet, wird jedes Textstück sprachlich vorentlastet und werden wichtige Grammatikkapitel wiederholt. Eigenheiten des mittelalterlichen Lateins werden mithilfe eines Arbeitsblatts eingeführt und dann ebenfalls bei jedem Textstück vorentlastet. Außerdem werden die wichtigsten Stilmittel eingeführt und deren Analyse und Deutung geübt. Auf eine Internetrecherche ist bewusst verzichtet worden, da diese für Gerald of Wales sehr gute Kenntnisse im Englischen voraussetzen würde

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Material-Nr.: 50852

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