Lektüren im Unterricht: Schnitzler - Traumnovelle

Literatur fertig für den Unterricht aufbereitet: Traumnovelle

Blick ins Material

Lektüren im Unterricht: Schnitzler - Traumnovelle

Literatur fertig für den Unterricht aufbereitet: Traumnovelle

Typ:
Arbeitsblätter / Unterrichtseinheit
Umfang:
99 Seiten (1,0 MB)
Verlag:
School-Scout
Auflage:
2 / 2013
Fächer:
Deutsch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Gymnasium

“Lektüren im Unterricht” gibt Ihnen alle notwendigen Unterrichtshilfen und Arbeitsblätter an die Hand, um Arthur Schnitzlers “Traumnovelle” im Unterricht zu erarbeiten und Ihre Schülerinnen und Schüler so bestmöglich auf die zentralen Abiturprüfungen vorzubereiten. Im Fokus steht dabei die möglichst selbstorganisierte Erarbeitung der Lektüre.

Dies Unterrichtsmaterial bietet umfangreiche und didaktisch aufbereitete Arbeitsblätter sowie Kopiervorlagen für den direkten Einsatz in verschiedenen Phasen der Lektürearbeit. Ein strukturierter und differenzierter Leseprozess wird dadurch angeleitet, die weitere Bearbeitung im Unterricht maßgeblich erleichtert. Aufgaben zur Interpretation leiten gezielt bei der Erarbeitung des Werkes an, die durch eine genaue Inhaltsangabe sowie tiefergehende Charakterisierungen unterstützt wird. Arbeitsblätter zur Leistungsüberprüfung sowie eine abschließende Klausur mit Erwartungshorizont und ausführlicher Musterlösung können zur Klausurvorbereitung sowie zur Selbstüberprüfung herangezogen werden.

Arthur Schnitzlers Werk “Traumnovelle” ist eine gesellschaftskritische Novelle über die Beziehung zwischen Frau und Mann. Die Lektüre besticht durch interessante und vielschichtige Figuren und eine komplexe Thematik, denn sie eröffnet Einblicke in das Gefühlsleben der Protagonisten. Die Figuren leben im Traum ihre unterdrückten Gefühle aus, wodurch die Novelle eine Thematik anspricht, die unter anderem auf der Psychoanalyse von Freud beruht.

Inhalt:

  • Didaktische Hintergrundinformationen
  • Lesebgeleitende Lektürehilfen – Lesedokumentation
  • Zusammenfassung, Textanalyse & Interpretation
  • Charakterisierung der Hauptpersonen (Fridolin, Albertine)
  • Charakterisierung der Nebenfiguren (Däne, Dänin, Marianne, Prostituierte)
  • Arbeitsblätter zur Erarbeitung der Lektüre im Unterricht (Inhalt und Entstehung, verdrängte Träume)
  • Kompaktes Prüfungswissen in Frage und Antwort
  • Direkt einsetzbare Klausur (Albertines Traum in Kapitel 5)

Textauszug:

Vorwort

Freuds Traumdeutung und Sexualtheorie in literarischer Form

Schnitzlers Traumnovelle (1925) ist ohne Zweifel eines seiner bedeutendsten Werke, obwohl es, auch aufgrund von Schnitzlers jüdischer Herkunft, lange Zeit kaum Beachtung in der Literaturwissenschaft fand und erst Mitte der 1960er Jahre ausgiebig erforscht wurde. Die Novelle vereint Gesellschaftskritik, insbesondere die schwierige Beziehung zwischen Frau und Mann, die von einem Herrschaftsanspruchs des Protagonisten Fridolins bestimmt wird, mit einer glänzenden literarischen Umsetzung von Freuds Traumdeutung und Abhandlungen zur Sexualtheorie. Der Austausch der beiden Ärzte Freud und Schnitzler über deren Schriften und der interdisziplinäre Bezug zur Psychologie machen den Text zu einer spannenden Lektüre für den Unterricht!

Chancen im Zugang durch Umfang, Sprache und Handlung

Der geringe Umfang des Werkes lässt sich von jedem Schüler gut bewältigen und ermöglicht eine textnahe Interpretation im Unterricht. Der verwendete Wortschatz ist gut verständlich, und der relativ komplexe Aufbau der Novelle kann mit ein wenig Unterstützung leicht verstanden werden. Darüber hinaus bietet die Vielzahl an narrativen Besonderheiten wie der für Schnitzler typische innere Monolog und die erlebte Rede die Möglichkeit, nicht alltägliche Formen der Rede zu wiederholen und einzuüben. Der psychologische Handlungsgang der Figuren erweist sich bei näherem Hinsehen als äußerst interessant auch für das Verständnis der Beziehung zwischen Frau und Mann. Man kann der Traumnovelle nur schwer den Vorwurf machen, eine „langweiligen Schullektüre“ zu sein.

Hochaktuelle Fragen und Themen

Mit der Geschichte einer Frau und eines Mannes, die jeweils getrennt voneinander im Traum ihre unterdrückten Gefühle ausleben bzw. sich ihnen stellen müssen formuliert Schnitzler auch ganz explizit Kritik an der Gesellschaft des Wien um 1900. So wie der Text bei seinem Erscheinen deswegen und aufgrund des Versuches Schnitzlers, Sexualität ‚salonfähig‘ zu machen, für großen Aufruhr sorgte, kann der Text auch heute noch als Ansatz für Diskussionen um das Verhältnis von Frau und Mann verwendet werden.

Literaturtheorie ganz praktisch nachvollziehen

Neben der teilweise recht komplexen Handlung, die man nach Belieben in die Tiefe führen kann, bietet die Novellenform natürlich auch Anlass, die Merkmale dieser Textform zu wiederholen. Daneben liefert der Text mit dem inneren Monolog und der erlebten Rede erzähltechnische Mittel, die nicht in allen Prosatexten zu finden sind. Sie zu lernen oder zu wiederholen ist eine spannende und lehrreiche Aufgabe für die Schüler.

Komplette Vorab- oder sukzessive Lektüre

Im Vorfeld sollte vom Lehrer entschieden und klar formuliert werden, ob der Text als Ganzes vor der Besprechung im Unterricht gelesen werden soll oder ob er schrittweise gelesen wird. Die erstgenannte Möglichkeit fordert die Schüler zunächst, ist aber durch den geringen Umfang des Textes zu empfehlen, denn sie führt zu einer tiefergehenden und differenzierten Besprechung im Unterricht. Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass der Inhalt immer zwischendurch wiederholt wird, bevor näher auf einzelne Aspekte eingegangen wird, denn es ist nicht davon auszugehen, dass alle Schüler alles im Prozess des eigenständigen Lesens verstehen.

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Material-Nr.: 49948

Aus der Reihe Lektüren im Unterricht - Oberstufe und Abitur

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