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Unser persönliches Leben: Moderne Helden und local heroes

Erwachsen werden - Ethik

Blick ins Material

Unser persönliches Leben: Moderne Helden und local heroes

Erwachsen werden - Ethik

Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
23 Seiten (0,4 MB)
Verlag:
Mediengruppe Oberfranken
Fächer:
Ethik
Klassen:
5-10
Schultyp:
Gymnasium

Kreative Ideen und Konzepte inkl. Fertig ausgearbeiteter Materialien und Kopiervorlagen für einen lehrplangemäßen und innovativen Unterricht

Lernziele: Die Schüler sollen
  • sich mit dem Wandel des Heldenbegriffs und seiner Bedeutung in der Gesellschaft kritisch auseinandersetzen,
  • erkennen, dass ein Held sich von einem Star/Idol unterscheidet,
  • anhand von Beispielen sensibilisiert werden für die “Alltagshelden” in ihrem näheren Umfeld,
  • Motive für das Handeln bzw. Nichthandeln kritisch hinterfragen, um eigene Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Inhaltsverzeichnis:
  • 1. Stunde: Das ABC der Helden und Idole ls Einstieg in die Thematik eignet sich das Assoziieren zu den Stichwörtern Helden – Stars – Idole. Die Begriffe werden von den Schülern zunächst wohl überwiegend synonym gebraucht. Die Gedanken der Schüler werden an der Tafel gesammelt und dienen als Grundlage für weitere Gespräche. Die Schüler verfassen dann auf der Basis ihrer Notizen eine Definition für die Begriffe Held bzw. Star. Die Definition hat an dieser Stelle noch keinen endgültigen Charakter, sie dient eher als Arbeitsmaterial, das im Verlauf der Einheit weiter überprüft werden soll
  • 2. Stunde: Held oder Idol? Der Einstieg in die Stunde wäre mit der Frage Wen bewunderst du? möglich. Es könnten eine Reihe von Namen an der Tafel gesammelt werden; alternativ bearbeiten die Schüler das Arbeitsblatt in Stillarbeit. Eine zusätzliche Hilfe sind die Definitionen der vorangegangenen Stunde
  • 3. Stunde: Was ist ein „moderner Held“? Bevor die Schüler sich mit den verschiedenen Aussagen beschäftigen, notieren sie ihre persönliche, spontane Antwort auf die Frage Was ist ein moderner Held? Im Anschluss bewerten sie die Antworten nach dem Grad ihrer Zustimmung.Anschließend können die verschiedenen Einschätzungen in Gruppen oder im Plenum kontrovers diskutiert werden
  • 4. Stunde: Helden in den Medien: Die Schüler setzen sich kritisch mit der Rolle der Medien auseinander, indem sie die Wirkung der unterschiedlichen Schlagzeilen erläutern. Dies kann mündlich im Plenum oder auch schriftlich erfolgen. Anschließend erhalten sie den Auftrag, die Berichterstattung zu einem selbst gewählten Sportler oder Künstler aufmerksam zu verfolgen. Die Zeitungsausschnitte werden über einen gemeinsam festgelegten Zeitraum gesammelt und dienen dann als Material für eine Collage. Diese Aufgabe kann als Einzel- oder Gruppenarbeit ausgeführt werden
  • 5. Stunde: Helden im Gedicht: Das Gedicht sollte zunächst von einem guten Leser laut vorgetragen werden. Als Einstieg bietet sich die Frage nach der Sicht des Autors an: Wer ist aus seiner Sicht ein Held? und In welchen Strophen wird seine Haltung deutlich? Dann beantworten die Schüler die Fragen, die am Ende der Strophen 5 bis 8 gestellt werden, schriftlich. Sie tauschen die notierten Antworten aus und vergleichen sie. Im nächsten Arbeitsschritt arbeiten sie den Unterschied ein Held sein – früher und heute heraus. Die genannten Begriffe (Sieger, Kämpfer, ...) können an der Tafel unter den Stichwörtern früher – heute gesammelt werden
  • 6. Stunde: Vorbilder – eine Umfrage: Ehe die Schüler mit den Ergebnissen der stern-Umfrage konfrontiert werden, sollte innerhalb der Klasse eine Umfrage nach den Vorbildern/Helden der Schüler durchgeführt werden. Zu diesem Zweck wird jeweils der Name dieser Person notiert. Das Ergebnis wird auf einem Plakat festgehalten. Erst jetzt erhalten die Schüler das Arbeitsblatt und äußern sich hinsichtlich ihrer positiven/negativen Überraschungen. Sie wählen dann eine Person auf dieser Liste aus und beschäftigen sich mit deren Biografie. Die wichtigsten Lebensdaten werden später in Form eines Kurzvortrags vorgestellt. Alternativ könnte eine Gruppe von Schülern eine Umfrage zum Thema Helden an der Schule durchführen und auswerten
  • 7. bis 10. Stunde: Projekt: Local Heroes: Zunächst beschäftigen sich die Schüler mit den drei mitgegebenen Porträts. Sie versuchen dabei, die Gründe für das Handeln dieser Menschen zu ermitteln. Was ist der Grund dafür, dass sie sich zum Handeln entschließen? Dann wählen die Schüler eigene Local Heroes aus ihrer Umgebung aus. Um die Motive für deren Handeln zu ermitteln, erarbeiten die Schüler Interviews, schreiben Briefe, führen Rollenspiele durch. Sie informieren sich über das Engagement der ausgewählten Personen und wenden ihr Wissen in der Realisierung ihres eigenen Projekts an. Die Organisation des Projekts ist komplex und sollte in jedem Fall fächerübergreifend durchgeführt werden. Zu Beginn sollten alle Beteiligten gemeinsam einen Zeitplan erstellen und auch den Rahmen der Abschlusspräsentation festlegen. Falls geplant ist, Local Heroes in die Schule einzuladen, muss dieses bei der zeitlichen Planung berücksichtigt werden. Die dargestellten Projektideen stellen Vorschläge dar; sie sollten durch Ideen der Schüler ergänzt und erweitert werden^
  • 11. Stunde: Was würdest du tun? Die Beantwortung der aufgelisteten Fragen führt dann zum angestrebten Ziel, wenn die Schüler bereit sind, ehrlich zu antworten. Es ist deshalb wichtig, für Anonymität zu sorgen. Die Antworten sollten nicht nur ja oder nein lauten, sondern jeweils mit einer Begründung notiert werden. Im anschließenden Gespräch werden die Tendenzen in der Klasse ermittelt und kritisch hinterfragt. Die Frage nach den persönlichen Werten sollte jeder Schüler selbstkritisch beantworten. Die persönlichen Werte könnten in Form einer Werte-Pyramide dargestellt werden. Abschließend bietet sich die Frage nach dem Werte-System von Helden an: Unterscheiden sie sich von normalen Menschen dadurch, dass sie andere persönliche Werte haben oder eher dadurch, dass sie in höherem Maße bereit sind, sich für ihre persönlichen Werte einzusetzen?
  • 12. Stunde: Was steckt dahinter? – Motive: Der Einstieg in diese Stunde erfolgt über die Schilderung der folgenden Situation: In einem Park wird eine alte Frau von einem Hund bedroht. Person A hat selbst Angst vor Hunden und geht schnell weiter. B sieht, dass die Frau vollkommen wehrlos ist und eilt ihr zu Hilfe. Anhand dieses Beispiels ermitteln die Schüler die Motive für das Handeln von A und B. Im Anschluss erhalten sie das Arbeitsblatt und bestimmen die Motive der handelnden Personen. Diese Motive werden auf Pappkarten geschrieben und an der Tafel befestigt. Falls der zeitliche Rahmen es zulässt, werden die Schüler aufgefordert, Situationen zu schildern, in denen sie nach einem der gefundenen Motive gehandelt haben. Danach erarbeiten die Schüler die Motive der Local Heroes, die im Rahmen des Projektes vorgestellt wurden
  • 13. Stunde: In der Zwickmühle: Dilemma-Situationen: Auch in dieser Stunde bietet es sich an, mit einer persönlichen Dilemmageschichte einzusteigen. Die Schüler sind dann aufgefordert, selbst Situationen zu schildern, in denen sie in einer Zwickmühle waren. Anschließend wenden sie sich den drei beispielhaften Situationen zu, die auf den Arbeitsblättern geschildert sind. Bei der Dilemmadiskussion sollte die Situation, in der sich die Personen befinden, ganz genau beschrieben werden. Es ist wichtig, sich in die Beteiligten hineinzuversetzen und zu ergründen, von welchen Interessen und Motiven ihr Handeln geleitet ist: Welche Werte widersprechen einander und welche Gründe ergeben sich für die eine oder andere Entscheidung? Die Schüler notieren schließlich für alle drei Situationen

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(Nr. 45901)

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