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Blick ins Material

Günter Grass - Im Ei - Unterrichtsnahe Texterschließung

Variable Übungsaufgaben mit Lösungen und separatem Arbeitsblatt

Als Lehrer wünscht man sich häufig zu Materialien knappe Informationen, die beim optimalen Einsatz im Unterricht helfen. Genau dafür ist die Reihe “Lehrerhandbuch Digital” gedacht: Sie stellt den Text kurz vor und schlägt passende Aufgaben vor, zu denen dann auch Lösungshinweise geliefert werden.

Hier handelt es sich um das Gedicht “Im Ei” von Günter Grass aus dem Jahre 1958, indem der Erzähler sich als Teil einer Gruppe sieht, welche in einem Ei lebt und sich Vorstellungen, Gedanken und Befürchtungen zu dem Zeitpunkt des Schlüpfens macht. Neben der gesellschaftskritischen Interpretation ist auch der formale Aufbau des Werkes interessant und daher für den schulischen Gebrauch geeignet.

Allgemeines zum Text
  • Die Textvorlage findet sich unter anderem in der Werksausgabe in 10 Bänden, Hg. V. Volker Neuhaus, Bd. 1 Gedichte und Kurzprosa, S. 301
  • Der 1927 geborene Autor Günter Grass ist international bekannt und durch zahlreiche Auszeichnungen geehrt worden, unter anderem erhielt er 1999 den Nobelpreis für seinen Roman “Die Blechtrommel”. Neben den zahlreich publizierten literarischen Werken widmet er sich ebenso der bildenden Kunst und zeigt starkes politisches Engagement hinsichtlich der Menschenrechte und für gegenseitige Toleranz. Viele seiner Werke drücken Gesellschaftskritik aus
  • Das vorliegende Gedicht stammt aus dem Jahr vor der Veröffentlichung seines bekannten Romans “Die Blechtrommel”. Es ist somit seinen ersten schriftstellerischen Werken zuzuordnen
  • Historisch gesehen wurde, neben einer Vielzahl an internationalen Verträgen und inneren Reformen, eine innerdeutsche Teilung seit 1949 immer deutlicher. Bezüge zu dieser Thematik und des vorhergegangenen Krieges finden sich nicht nur in diesem, sondern in vielen weiteren Werken des westdeutschen Schriftstellers
  • Das Gedicht beschreibt in acht Strophen à fünf Versen aus der Sicht eines Ich-Erzählers innerhalb einer Gruppe deren gegenwärtige Existenz in einem Ei. Die Beschreibung der Situation im Ei leitet das Gedicht ein und führt zu Vorstellungen der Eibewohner von den Brütenden. Dann befasst sich der Erzähler mit der Frage, wann der Moment des Schlüpfens kommen wird und sieht es als Bedürfnis der Gruppe an, dass sie sich selbst in Brutkästen als umsorgten Nachwuchs sieht. Die nächste Strophe beschreibt verächtlich die Gruppenmitglieder und deren Leben im Ei. Daraufhin wird die Frage formuliert, ob die Gemeinschaft überhaupt aus dem Ei schlüpfen wird und was passieren könnte, wenn ja. Eine Frage nach dem, was dann zu tun wäre, schließt das Gedicht.
Typ:
Unterrichtseinheit
Umfang:
6 Seiten (0,1 MB)
Verlag:
School-Scout
Auflage:
(2011)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
9-13
Schultyp:
Gymnasium, Realschule

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