Mit den Siedlern kamen auch viele tierische Neuankömmlinge nach Australien: Kaninchen, Füchse oder Giftkröten beispielsweise. Diese Tiere vermehren sich stark und bedrohen die einheimischen Beuteltiere. Darüber hinaus verursachen manche von ihnen enormen wirtschaftlichen Schaden. Die Australier versuchen nun, die Fremdlinge mit Gift und gentechnisch veränderten Viren auszurotten. Neben den ökologischen Risiken, die solche Methoden bergen, zeigt die Dokumentation auch, wie sich wirtschaftliche und tierschützerische Motivationen vermischen und zum Teil widersprechen.
Unterrichtslizenz: 55 Euro
Sachgebiete:
- Umweltgefährdung, Umweltschutz -> Arten, Biotope
- Biologie
o Allgemeine Biologie -> Biologische Forschung, biologische Arbeitsmethoden
o Ökologie
+ Ökologische Grundlagen
+ Ökosysteme
Schlagworte:
Gentechnologie; Neozoen; Beuteltier; Genmanipulation
Vorkenntnisse:
Für das Verständnis des Films sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Kenntnis der grundlegenden Zusammenhänge in Ökosystemen sind jedoch für die weitere Arbeit mit dem Film von Vorteil.
Lernziele:
Die Schüler erfahren, dass eingeführte bzw. versehentlich eingeschleppte Tiere die ursprüngliche Tierwelt Australiens gefährden. Sie lernen unterschiedliche Methoden zur Bekämpfung dieser Neozoen kennen. Sie erkennen, dass bei der Bekämpfung solcher Einwanderer sowohl ökonomische wie ökologische Gründe eine Rolle spielen. Sie verstehen, dass die Bekämpfung mit HIlfe genmanipulierter Viren große ökologische Risiken birgt.
FSK/USK: Lehrprogramm
Adressatenempfehlung: Allgemeinbildende Schule (8-13); Erwachsenenbildung
DVD-Video, 20 min f, Bundesrepublik Deutschland 2005/2002