Über vierzig Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Kriegen, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen. Die meisten Vertriebenen, zurzeit etwa 20 bis 25 Millionen, bleiben innerhalb der Grenzen ihres Nationalstaates, haben aber als Binnenvertriebene oder “Internally Displaced Persons” (IDP) kein Recht auf internationalen Schutz. Der Film dokumentiert das bewegende Flüchtlingsschicksal zweier junger Mädchen in der DR Kongo, die mit Hilfe einer Kinderrechtsorganisation (NGO) ihre schrecklichen Kriegserlebnisse verarbeiten und wieder ein neues Leben beginnen.
Unterrichtslizenz: 70 Euro
Sachgebiete:
- Politische Bildung -> Politikfelder -> Internationale Beziehungen -> Dritte Welt, Entwicklungspolitik
Schlagworte:
Flüchtlinge; Menschenrechtsverletzungen; Kinderrechtsorganisationen; Kongo; Krieg; Vertreibung; Binnenvertriebene; Kriegstrauma; Resozialisierung
Vorkenntnisse: Nicht erforderlich.
Lernziele:
Einblick gewinnen in die Not und Schutzbedürftigkeit, die wie die Kinder im Film innerhalb ihres Landes, der DR Kongo, über Jahre einen sicheren Zufluchtsort vor Krieg und Gewalt suchen mussten. Die Problematik verstehen, warum Binnenflüchtlinge weltweit nicht unter dem Schutz internationaler Konventionen stehen im Gegensatz zu Flüchtlingen, die eine Grenze überschritten haben. Erkennen, dass die Folgen von Flucht und Vertreibung nicht allein mit wirtschaftlicher Not- und Aufbauhilfen gelöst werden können, dass die erlittene Gewalt die Kinder traumatisiert hat sie deshalb therapeutischer Hilfe bedürfen, um die quälenden Erinnerungen an Tod und Gewalt zu überwinden.
FSK/USK: Lehrprogramm
Adressatenempfehlung: Allgemeinbildende Schule (9-13); Erwachsenenbildung
DVD-Video, 20 min f, Bundesrepublik Deutschland 2007