Das Wissen um die Schafhaltung stammt ursprünglich aus dem Vorderen Orient und gelangte vor etwa 7000 Jahren auch nach Europa. Seit damals haben diese Tiere dazu beigetragen, typische Kulturlandschaften wie die offenen Parklandschaften zu schaffen und zu erhalten. Doch mit dem Wandel der Landschaft waren die Menschen auch gezwungen, immer neue Schafrassen zu züchten, die besser an die veränderten Bedingungen angepasst waren: die Moorschnucke, die Heidschnucke oder das Bergschaf beispielsweise. Der Film stellt neben der Biologie des Schafs die heute wichtigsten Schafrassen und die Haltung der Tiere vor und macht dabei klar, weshalb gerade diese so wenig gewinnträchtigen Tiere seit einigen Jahren wieder an Bedeutung gewinnen.
Unterrichtslizenz: 35 Euro
Sachgebiete:
- Umweltgefährdung, Umweltschutz -> Landschaft
- Biologie -> Zoologie
o Angewandte Zoologie
o Wirbeltiere -> Säugetiere -> Haustiere, Nutztiere
Schlagworte:
Haustiere; Schafe; Wiederkäuer; Nutztiere; Kulturlandschaft; Hausschaf; Schafzucht; Tierzucht; Tierhaltung
Vorkenntnisse:
Für das Verständnis des Films sind keine Vorkenntnisse erforderlich; grundlegendes Wissen über den Bau und die Lebensweise von Säugetieren und die Haltung von Haustieren sind von Vorteil.
Lernziele:
Erfahren, dass neben dem Holzeinschlag insbesondere die Haustierhaltung zur Entstehung unserer Kulturlandschaften geführt hat; wissen, dass Schafe in Anpassung an ihre Umwelt vom Menschen zu besonders anspruchslosen Haustieren gezüchtet worden sind, kennen lernen von Körperbau und Lebensweise eines wiederkäuenden Haustieres.
FSK/USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Adressatenempfehlung: Allgemeinbildende Schule (5-13); Sonderschule; Erwachsenenbildung
DVD-Video, 15 min f, Bundesrepublik Deutschland 2008/1999