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"Lass dir Zeit!" - Michael Endes Bücher mit allen Sinnen erfahren und erleben - eine fächer- und jahrgangsübergreifende Stationenarbeit

Buch - Deutsch - Grundschule - Klasse 3-4

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Michael Endes Bücher mit allen Sinnen erfahren und erleben – eine fächer- und jahrgangsübergreifende Stationenarbeit.

Michael Ende und seine Bücher:

Im Sinne einer inneren Schulentwicklung, die uns alle in den nächsten Jahren,...

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ISBN:
978-3-89291-969-8
Typ:
Buch
Umfang:
89 Seiten
Verlag:
PB-Verlag
Autor:
Cerny-Dalchau, Marga / Hueck, Irene / Grünecker, Susanne / Schreiber, Karin
Auflage:
(2000)
Fächer:
Deutsch
Klassen:
3-4
Schultyp:
Grundschule

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Kurzbeschreibung zu ""Lass dir Zeit!" - Michael Endes Bücher mit allen Sinnen erfahren und erleben - eine fächer- und jahrgangsübergreifende Stationenarbeit"

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Michael Endes Bücher mit allen Sinnen erfahren und erleben – eine fächer- und jahrgangsübergreifende Stationenarbeit.

Michael Ende und seine Bücher:

Im Sinne einer inneren Schulentwicklung, die uns alle in den nächsten Jahren, Jahrzehnten, beschäftigen und zunehmenden Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung nehmen wird, ist es unseres Erachtens wichtig, sich von starren Unterrichtsformen zu lösen und Schritt für Schritt neue Wege zu planen und zu gehen. Wir haben mit der vorliegenden Stationenarbeit versucht, den üblichen Rahmen des Klassenverbandes und die Abgrenzung der einzelnen Fachbereiche zu durchbrechen und andere Formen des Lernens zu ermöglichen.

Anlass für unsere Teamarbeit war eine Aktion der Internationalen Jugendbibliothek Blutenburg:

Michael-Ende-Museum: Das Problem Zeit oder Momos wunderbare Fähigkeit des Zuhörens.

Eine einmalige Auseinandersetzung mit Endes Werk schien uns zu oberflächlich und für die Kinder zu wenig inspirierend. Dazu kam unser Wunsch, den Leseunterricht zu einejm Erlebnis werden zu lassen, alle Sinne einzubeziehen und vielfältige Arbeits- und Aktionsformen anzubieten. Da uns das in der Umsetzung für jede Klasse einzeln unsinnig erschein, wurde die Idee einer klassen- und fächerübergreifenden Stationenarbeit geboren. Wir gaben uns den Auftrag zur Teamarbeit sozusagen selbst.

Wir wollten:
  • die individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten jedes Kindes berücksichtigen
  • die emotionale und kognitive Ebene miteinander vernetzen
  • die Kreativität jedes Kindes wecken und in den Mittelpunkt setzen
  • das soziale Miteinander durch klassenübergreifendes Arbeiten verstärken
  • verschiedene Fachgebiete (Deutsch, Mathematik, Kunst, TAW…) verstärken und didaktische Vorgehensweisen miteinander verknüpfen
  • und schließlich jedem Kind die Möglichkeit geben, Spaß am Arbeiten zu haben
Wichtig war für uns als Lehrkräfte, die Arbeit im Team zu erproben. Jede Kollegin brachte sich, ihren Kompetenzen entsprechend, ein. Die “Leitung” wechselte immer wieder, jede Kollegin wurde als gleichberechtigte Partnerin empfunden und respektiert. das Angebot bestimmte die Aufgabenverteilung, die durch Freiwilligkeit gekennzeichnet war.Die Planung begann mit dem Brainstorming. Der große Umfang an eingebrachten Ideen zwang uns zu einer realistischen Reduzierung, die folgendemaßen aussah:
  • Theaterspielen zu “Tranquilla Trampeltreu”
  • Stationen zum Tjhema “Zeit”
  • Schildkrötengeschichten schreiben
  • Initialen gestalten
  • Buttons malen und pressen
  • Buchausstellung mit Quiz
  • Schattentheater und vorlesen: “Ophelias Schattentheater”
  • Schildkröte aus Ton herstellen
  • Wunschpunsch kochen

Wicjhtig schien uns auch, und war auch Vorgabe dz#urch den Schulleiter, dass der übrige Schulbetrieb durch unsere Aktivitäten nicht gestört wurde. So entschlossen wir uns, den Fachunterricht “unberührt” zu lassen und die Kinder so einzuteilen, dass eine ständige Beaufsichtigung gewährleistet war und die Kinder keinen “Leerlauf” (sprich: Herumtoben im Schulhaus) hatten. Auch die üblichen Pausenzeiten wurden eingehalten. Schließlich ergab sich für jedes Kind ein Angebot von 4 Stationen in 2 Tagen (pro Station je 2 Schulstunden Verweildauer).

Es gelang uns sehr rasch, gemeinsam unser Vorhaben zu konkretisieren. Der gegenseitige Gedanken/Ideenaustausch brachte stetig weiter. Neue Anregungen entstanden, die eingebracht oder verworfen wurden. Schwierigkeiten versuchten wir gemeinsam zu lösen (z.B.: die sinnvolle Einteilung der Kinder, die Beaufsichtigung, der Einsatz von Müttern, ...) und uns dadurch nicht entmutigen zu lassen. Es war wichtig, dass mindestens eine Kollegin vorangetrieben, Mut gemacht, verstärkt und unsere “Vision” immer wieder ins Blickfeld gerückt hat. Nach der Durchführung des Projekts waren wir mit uns zufrieden und entschlossen uns, unsere Arbeit einem größeren Kreis auf die vorliegende Weise zur Nachahmung zugänglich zu machen. Vor allem aber, und das möchten wir besonders betonen, gab uns die Begeisterung der Kinder die Bestätigung, dass sich diese Arbeit “gelohnt” hat.

Es ist sinnvoll, solch eine Arbeit im Team anzugehen. Es führt den Einzelnen weiter, macht den Kindern und Lehrern großen Spaß und ist unseres Erachtens für ein vielfältiges kindgerechtes Schulleben unumgänglich.