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"Was ist deutsch an der deutschen Literatur?" - Kosmopolitisch, selbstkritisch und voll fremder Einflüsse: Über den Sprachraum, in dem ich schreibe

Auswertung eines Zeitungsartikels der SZ

Der Autor des Artikels macht die deutsche Literatur an Franz Kafka fest und zeichnet so ein Charakterporträt des jüdisch-polnischen Schriftstellers. Kafka als den exemplarischen deutschen Schriftsteller zu benennen, erscheint zunächst ungewöhnlich, sind doch Schiller und Goethe mit dieser...

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Typ:
Zeitungsartikel
Umfang:
7 Seiten (0,1 MB)
Verlag:
Süddeutsche Zeitung
Auflage:
2006
Fächer:
Deutsch
Klassen:
11-13
Schultyp:
Sek II

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Kurzbeschreibung zu ""Was ist deutsch an der deutschen Literatur?" - Kosmopolitisch, selbstkritisch und voll fremder Einflüsse: Über den Sprachraum, in dem ich schreibe"

Der Autor des Artikels macht die deutsche Literatur an Franz Kafka fest und zeichnet so ein Charakterporträt des jüdisch-polnischen Schriftstellers. Kafka als den exemplarischen deutschen Schriftsteller zu benennen, erscheint zunächst ungewöhnlich, sind doch Schiller und Goethe mit dieser Assoziation untrennbar verbunden. Der Autor begründet jedoch seine Auswahl mit einer allgemeinen kulturphilosophischen Betrachtung: Die deutsche Kultur ist „kosmopolitisch, selbstkritisch und voll fremder Einflüsse”. Seine Reise durch die Literaturgeschichte zeigt, dass letztendlich gar nichts typisch deutsch an der deutschen Literatur ist, sondern dass diese von vielen internationalen Einflüssen geprägt ist und schon immer in einem kritischen Verhältnis zu ihrem eigenen Land stand.